Politik und Zeitgeschehen
Kurse (12)
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Austauschreihe zu aktuellen (über-)regionalen und internationalen politischen und gesellschaftlichen Themen
In diesem Austausch findet eine moderierte Diskussion zu aktuellen regionalen, überregionalen und internationalen politisch und gesellschaftlich relevanten Themen statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir freuen uns über Teilnehmende aus allen Altersschichten. Einfach mitmachen, mitdiskutieren und Informationen sammeln. Die einzelnen Themenschwerpunkte werden frühzeitig bekanntgegeben. Eine Teilnahme an allen oder auch an einzelnen Terminen ist möglich.
In Kooperation mit der Staatsbürgerlichen Bildungsgemeinschaft Norden e.V. ("OMAS GEGEN RECHTS") und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich.
Gesprächskreis für Politik und Zeitgeschehen
In diesem Gesprächskreis findet ein moderierter Austausch zu aktuellen regionalen, überregionalen und internationalen politisch und gesellschaftlich relevanten Themen statt. Die Teilnehmenden bestimmen die Themen des Gesprächskreises selbst. Bei Bedarf werden auch Expert*innen zu bestimmten Themen eingeladen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Einfach mitmachen, mitdiskutieren und Informationen sammeln.
Frauengesprächskreis
In diesem Gesprächskreis erarbeiten und diskutieren Frauen Themen aus ihrem persönlichen Lebensbereich, aus Gesellschaft und Politik. Die Schwerpunkte liegen dabei auf frauen- und gesellschaftspolitischen Themen, die in kleinen Gruppen oder einzeln erarbeitet und vorbereitet werden. Am ersten Kurstag werden die Themen von den Teilnehmerinnen vorgeschlagen und gewählt.
Umgang der Medien im Wahlkampf
Die Seminarreihe "Politische Landschaften im Wandel" beleuchtet verschiedene politische Themen, darunter Denkmodelle, liberale Demokratie, Diskursverschiebungen in der Politik, die Zukunft der transatlantischen Beziehungen oder den Umgang der Medien im Wahlkampf. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die aktuellen politischen Entwicklungen zu fördern und Lösungsansätze zu diskutieren.
Es können sich kurzfristige Änderungen ergeben.
Themenschwerpunkt:
In diesem Vortrag wird die Rolle der Medien während Wahlkämpfen analysiert. Dabei werden verschiedene Aspekte beleuchtet, wie die Berichterstattung in Print- und Onlinemedien, die Nutzung von sozialen Medien durch Kandidaten und Parteien sowie die Auswirkungen dieser Medien auf die Wählermeinung. Ziel des Kurses ist es, ein kritisches Verständnis für die Medienlandschaft zu entwickeln.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Staatsbürgerlichen Bildungsgemeinschaft Norden e.V. ("OMAS GEGEN RECHTS") und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich statt.
Die „Lost-Places“ von Strackholt
Auf einer kleinen Wanderung (ca. 6 Kilometer) erfahren Sie viel über die sichtbaren und unsichtbaren Lost-Places rund um das Dorf Strackholt im Herzen Ostfrieslands. Tauchen Sie ein in frühere Jahrhunderte - aber auch in Ereignisse aus der neueren Zeit. Neben geschichtlichen Hintergründen hören Sie auch kleine Anekdoten über längst vergangene Zeiten. So erhalten Sie einen breiten Einblick in die bewegte Geschichte dieses Ortes. Natürlich wird unterwegs mehrmals eine Pause eingelegt, um sich zu erholen und die wunderbare Natur zu genießen. Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung und Verpflegung
Stirbt die politische Mitte?
In den letzten Jahren zeigt sich in Europa ein (beunruhigender) Trend: Immer häufiger reichen klassische Zweiparteienkoalitionen nicht mehr aus, um politische Mehrheiten in den jeweiligen Parlamenten zu bekommen. Die Parteienlandschaft hat sich in den letzten Jahren ausdifferenziert und durch das Aufkommen grundsätzlich systemoppositioneller Parteien, denen es nicht um politische Lösungen für Probleme, sondern um die Unterminierung der liberalen Demokratien geht, wird die konstruktive Mehrheitsfindung zunehmend schwieriger. Was diese "neue Unübersichtlichkeit" bedeutet, wie die Parteien der politischen Mitte damit umgehen und welche Strategien es gegen diese "Chaotisierung" der Parlamente gibt, soll genauso diskutiert werden, wie die Frage, ob eine größere politische Vielfalt in den Parlamenten nicht auch der viel zitierten Politikverdrossenheit vorbeugen kann.
Zurück in die Vergangenheit: Politischer Mord aus drei Epochen
Politische Morde haben durchweg das Ziel, Machtverhältnisse zu verändern, Regime zu schwächen oder gesellschaftliche Entwicklungen zu erzwingen.
Anhand von drei Beispielen nähern die Teilnehmenden sich der Bedeutung politischer Morde in der Geschichte:
- Julius Caesar (44 v. Chr.) – Von Senatsverschwörern um Brutus und Cassius im römischen Senat erstochen.
- Albrecht von Wallenstein (1634) – Auf kaiserlichen Befehl von eigenen Offizieren in Eger ermordet.
- Matthias Erzberger (1921) – Weimarer Finanzminister und Compiègne-Unterzeichner von Rechtsterroristen im Schwarzwald erschossen.
Politischer Mord ist stets ein Ausdruck extremer politischer Gegensätze und hat oft unvorhergesehene, weitreichende Folgen für die Geschichte.
Zweifel an der Demokratie
Die Seminarreihe "Politische Landschaften im Wandel" beleuchtet verschiedene politische Themen.
Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die aktuellen politischen Entwicklungen zu fördern und Lösungsansätze zu diskutieren.
Es können sich kurzfristige Änderungen ergeben.
Themenschwerpunkt:
Sinkendes Vertrauen in Institutionen, Verschwörungserzählungen und populistische Bewegungen – die Demokratie steht unter Druck. Immer mehr Menschen äußern Zweifel an demokratischen Verfahren und vertreten autoritäre oder antidemokratische Positionen.
Doch woher kommt diese Unzufriedenheit? In diesem Vortrag wir beleuchtet, wie eine lebendige Demokratie gestärkt, verteidigt und weiterentwickelt werden kann.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Staatsbürgerlichen Bildungsgemeinschaft Norden e.V. ("OMAS GEGEN RECHTS") und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich statt.
Cahokia: Eine präkolumbische indigene Hochkultur in Nordamerika
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Wir bitten um Ihre Anmeldung mit Angabe der E-Mail-Adresse. Rechtzeitig vor Kursbeginn erhalten Sie von uns eine E-Mail mit den Zugangsdaten.
Vom Flüchtlingslager zum Stadtteil
Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich in Tidofeld ein großes Aufnahmelager für Flüchtlinge und Vertriebene aus Pommern, Schlesien und Ostpreußen – zuvor diente das Areal der Kriegsmarine, heute ist es der jüngste Stadtteil Nordens. Bei einem Rundgang zu den wenigen noch erhaltenen steinernen Gebäuden erzählt die Führung von den Anfängen als Marinedurchgangslager, vom Lageralltag der Flüchtlinge und Vertriebenen und vom Wandel zum heutigen Tidofeld. Fotos, Zitate von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und historische Einordnungen machen die Geschichte vor Ort lebendig.
Im Anschluss haben die Teilnehmenden Gelegenheit, die Dauerausstellung der Dokumentationsstätte zu erkunden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld statt.
Frauenempowerment
Frauen erhalten die Freiheit von anderen Frauen oder gar nicht. Diese These stammt aus der italienischen Frauenbewegung. Moderiert von Birgit Ehring-Timm erkunden wir, wie Frauen in Ostfriesland eine Kultur der Verbundenheit erzeugen und politisch wirksam sein können.
Weibliche Freiheit entsteht durch Verbundenheit. Wie können Frauen ihre Talente in die Gesellschaft einbringen, ohne auszubrennen? Wie gelingt gegenseitige Stärkung? Was nährt Sie selbst und Ihre Familien nachhaltig? In diesem Workshop wird über die eigenen Bedürfnisse, Werte und Visionen diskutiert, um sich gegenseitig Mut zu machen und bei der Umsetzung zu unterstützen. Die Teilnehmenden gehen gestärkt und beflügelt in den Alltag.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Norden statt.
TikTok - Chancen, Grenzen und Verantwortung
Die Seminarreihe "Politische Landschaften im Wandel" beleuchtet verschiedene politische Themen.
Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die aktuellen politischen Entwicklungen zu fördern und Lösungsansätze zu diskutieren.
Es können sich kurzfristige Änderungen ergeben.
Themenschwerpunkt:
TikTok ist längst mehr als eine Plattform für Tanzvideos: Sie prägt, wie insbesondere junge Menschen sich informieren, Position beziehen und gesellschaftliche Themen wahrnehmen. Damit wird die App zu einem zentralen Ort politischer Bildung - mit eigenen Regeln, Dynamiken und Risiken.
Der Vortrag beleuchtet, wie Bildungsakteur*innen, Aktivist*innen und Nutzer*innen politische Inhalte auf TikTok vermitteln können und welche Herausforderungen sowie Chancen dabei entstehen. Anhand aktueller Beispiele werden Möglichkeiten und Grenzen politischer Bildung im digitalen Raum aufgezeigt - vom Umgang mit Algorithmen bis hin zur Frage, welche Verantwortung politische Bildung auf Social Media trägt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Staatsbürgerlichen Bildungsgemeinschaft Norden e.V. ("OMAS GEGEN RECHTS") und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich statt.