Fortbildungen für soziale und pädagogische Berufe
Kurse (50)
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Psychomotorik U3
„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht – und hat’s einfach gemacht!“ Unter diesem Motto vermittelt der praxisnahe Workshop Psychomotorik für zwei- bis dreijährige Kinder. Im Fokus stehen Bewegungslandschaften, Bewegungsspiele und kreative Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln vielfältige Bewegungsanreize zu schaffen. Durch Selbsterfahrung, praktische Übungen und Austausch erfahren die Teilnehmenden, wie Psychomotorik im Kita-Alltag, in der Turnhalle oder auf engem Raum, direkt umgesetzt werden kann. Ziel ist es, Kinder ganzheitlich, ressourcenorientiert und mit Freude an Bewegung zu begleiten. Die Fortbildung ist mit 8 Lerneinheiten für das Markenzeichen Bewegungskita anerkannt.
Bitte mitbringen: Hallenschuhe, sportliche Kleidung, Getränke und einen kleinen Snack.
Der Ton macht die Musik - Bindungsorientiert Musizieren in der Kita
In diesem Seminar erfahren Fachkräfte, wie Kinder in der Kita durch achtsames und bindungsorientiertes Musizieren begleitet werden können. Im Mittelpunkt steht, Kinder als aktive Klangforscher und Musikerfinder wahrzunehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Rhythmen und Klänge spielerisch zu entdecken, zu gestalten und auszuprobieren. So wird ihre Neugier geweckt, Freude am Lernen gefördert und die Selbstwirksamkeit gestärkt. Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Methoden der elementaren Musikpädagogik, eingebettet in das Konzept der bedürfnisorientierten Pädagogik. Ziel ist es, den Bildungsbereich Musik zu einem Lernort zu machen, an dem Kinder sich wohlfühlen, sich ausdrücken können und im Alltag positive Lernerfahrungen sammeln. Teilnehmende erhalten einen praxiserprobten Methodenkoffer, der direkt im Kita-Alltag einsetzbar ist und den Musikunterricht bindungsorientiert und kindgerecht gestaltet.
Tiergestütze Pädagogik - Hund, Kaninchen & Co.
Tiere spielen eine zentrale Rolle in der Lebenswelt von Kindern und ihre positiven Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung sind wissenschaftlich belegt. Doch wie können Fachkräfte Tiere sinnvoll und verantwortungsvoll in den pädagogischen Alltag einbinden? Am Beispiel des Windhundes Fee, der eine Tageseinrichtung im Ruhrgebiet bereichert, wird gezeigt, wie vielseitig der Einsatz von Tieren in der Pädagogik sein kann. Ob Hund, Katze, Maus oder sogar Bienen - die Möglichkeiten sind vielfältig. Entscheidend ist, dass der Rahmen stimmt, um eine sichere und bereichernde Begegnung zwischen Kindern und Tieren zu schaffen. In diesem Kurs lernen Sie, wie tiergestützte Pädagogik erfolgreich gestaltet werden kann und welche Voraussetzungen es dafür braucht.
Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Spielstarke Schule! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel im Unterricht fest implementieren, aber wie?
Wie bekomme ich eine heterogene Klasse fit für´s Spiel? Alle Kinder können würfeln am Platz, Karten halten und mischen, verstehen einfache Spielregeln und befolgen soziale Regeln. Wie kann ich Spiele zur Binnendifferenzierung anbieten? Welche Spiele eignen sich und welche nicht? Was sind Spielerpersönlichkeiten?
Hier sind alle Lehrer*innen und pädagogisch Mitarbeitenden eingeladen teilzunehmen, die zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und der Förderung von Exekutivfunktionen das Kulturgut Gesellschaftsspiel als weiteres didaktisches Mittel einsetzen möchten. Neben diesen spannenden Inhalten werden wir auch eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen! Ich freue mich darauf sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
Deeskalierende Gesprächsführung im Schulalltag
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, Konflikte im Schulalltag professionell, empathisch und deeskalierend zu begleiten. Vermittelt werden Grundlagen der Konfliktdynamik, verbale und nonverbale Deeskalationstechniken, Strategien zur Selbstregulation sowie Präventionsansätze zur frühzeitigen Konflikterkennung. Praxisnahe Rollenspiele und Fallbeispiele unterstützen dabei, Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu gewinnen und eine persönliche „Tool-Box“ für den Berufsalltag zu entwickeln.
Partizipation und Adultismus
Kinderrechte und ihre Umsetzungsformen sind vielfältig. Ein zentraler Aspekt ist das Recht auf angemessene Beteiligung. In diesem Kurs wird erarbeitet, wie Kinder entsprechend ihrer Entwicklungsstufe beteiligt werden können, um ihren Entscheidungsspielraum zu stärken, ohne sie zu überfordern. Dabei spielt die ungleiche Machtverteilung zwischen Erwachsenen und Kindern eine wichtige Rolle. Eine bewusste Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kommunikationsformen kann dazu beitragen, Sensibilität zu entwickeln und einem Ungleichgewicht vorzubeugen.
LANDART - Ästhetische Bildung im Naturraum
Im Wald begegnen uns vielfältige Formen und Farben. Die Schönheit der Natur darf uns anregen, selbst ins Gestalten zu kommen.
Hierbei wollen wir die uns zur Verfügung stehenden Materialien nutzen und kreative wie nachhaltige Kunstwerke schaffen. Ganz nebenbei werden Achtsamkeit und Wahrnehmung der Kinder gefördert, Konzentration und Motorik geschult.
Abenteuer Draußen
Dieses praxisnahe Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die Naturtage mit Kindern planen und durchführen möchten. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Ausflüge in Wald und Flur sinnvoll und sicher gestaltet werden können. Themen sind unter anderem die Planung eines Draußentages, passende Ausrüstung, rechtliche Grundlagen (z. B. Betretungsrechte, Schutzgebiete), Gefahren in der Natur, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie grundlegende Artenkenntnis zu Pflanzen und Tieren. Darüber hinaus erhalten Sie praxisorientierte Tipps für eine spielerische Wissensvermittlung: Naturerfahrungen, einfache Bestimmungshilfen und altersgerechte Methoden machen den Aufenthalt im Freien für Kinder spannend und lehrreich. Wichtig: Der Kurs findet draußen statt. Bitte bringen Sie wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, ein Sitzkissen (z. B. Isomattenabschnitt), Picknick und ausreichend Getränke mit. Achten Sie außerdem auf ausreichenden Sonnen- und Insektenschutz. Bei Sturm, Dauerregen oder Gewitter wird der Termin verschoben. Bitte informieren Sie uns bei der Anmeldung über Allergien oder gesundheitliche Einschränkungen.
Kleine Entdecker, große Fragen: Sexualpädagogik in der Kita
In diesem Seminar setzen wir uns mit der Bedeutung und den Grundlagen der Sexualpädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander.
Sexualpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Förderung von Kindern. Sie hilft Kindern, ihren eigenen Körper zu entdecken, gesunde Grenzen zu setzen und ein respektvolles Verständnis für sich selbst und andere zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über Sexualität, sondern auch um die Förderung von Selbstbestimmung, Vertrauen und eine positive Körperwahrnehmung.
Im Seminar werden wir folgende Schwerpunkte behandeln:
- Was ist Sexualpädagogik und welche Bedeutung hat sie in der frühen Kindheit?
- Wie können wir Kinder altersgerecht und behutsam über Körper, Geschlecht und Beziehungen aufklären?
- Welche Rolle spielt die Vermittlung von Werten wie Respekt, Einvernehmlichkeit und Gleichberechtigung?
- Wie reagieren wir auf neugierige Kinderfragen und welche Kommunikationsstrategien sind hilfreich?
- Welche Materialien und Methoden eignen sich für die sexuelle Bildung in der Kita?
Darüber hinaus wird Ihnen Raum für den Austausch von Erfahrungen und praxisorientierte Übungen geboten, um das Gelernte direkt in den Kita-Alltag zu integrieren.
Vertiefungsmodul für Fachkräfte Kleinstkindpädagogik
Das Vertiefungsmodul richtet sich an ausgebildete Kleinstkindpädagoginnen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen bzgl Gendersensibilität, Sexualpädagogik und Kommunikation mit Eltern erweitern möchten. In 45 Unterrichtseinheiten werden theoretische Grundlagen sowie praktische Ansätze vermittelt, um die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu bereichern.
Ziele des Moduls:
Sensibilisierung für gendergerechte Erziehung und die Bedeutung von Geschlechterrollen in der frühkindlichen Bildung.
Vermittlung von Grundlagen der Sexualpädagogik, um Kinder in ihrer sexuellen Entwicklung zu unterstützen und ihnen ein gesundes Körperbewusstsein zu vermitteln.
Entwicklung von Strategien zur effektiven und respektvollen Kommunikation mit Eltern, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen Austausch über Themen wie Gendersensibilität und Sexualität zu fördern.
Inhalte:
Gendersensibilität in der frühkindlichen Bildung:
Theoretische Grundlagen zu Gender und Geschlechterrollen
Praktische Ansätze zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit im Alltag
Reflexion der eigenen Haltung und deren Einfluss auf die Erziehung
Sexualpädagogik:
Bedeutung von Sexualpädagogik in der frühkindlichen Entwicklung
Altersgerechte Ansätze zur Vermittlung von Wissen über Körper, Gefühle und Grenzen
Strategien zur Schaffung eines sicheren Raums für Fragen und Themen rund um Sexualität
Kommunikation mit Eltern:
Bedeutung der Elternarbeit für den pädagogischen Prozess
Methoden und Techniken für eine offene und respektvolle Kommunikation
Umgang mit sensiblen Themen und Förderung eines konstruktiven Dialogs
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam neue Impulse für die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu entwickeln!
Säuglingspflege und -ernährung
Säuglingspflege ist weit mehr als Versorgung. Sie ist der Schlüssel zum Aufbau einer sicheren Bindung durch Hautkontakt, Feinfühligkeit und direkter Interaktion. Die Pflege in den ersten Lebensmonaten ist eine intensive Beziehungsarbeit, die das Fundament für die gesamte emotionale Entwicklung des Kindes bildet.
Über die fünf Sinne und den Kontakt wird die Wahrnehmung des Kindes angeregt und die sensorischen und motorischen Fähigkeiten des Kindes gefördert. Hierfür braucht es Zeit.
Inhalte:
- Informationen und praktische Tipps für die Pflege und das Wohlergehen eines Neugeborenen wie Waschen, Baden und Nägel schneiden
- Achtsames und ergonomisches Handling
- Besonderheiten bei Neugeborenen
- Es werden verschiedene Faktoren, wie Nähe, Berührung und feinfühlige Kommunikation, für ein erfolgreiches Bonding besprochen um eine gesunde Eltern-Kind Beziehung von Anfang an zu fördern
- Ernährung im ersten Lebensjahr
- Schlaf und Sicherheit
- Beruhigung, Schnuller und Co
Zum Ende werden individuelle Fragen der Teilnehmenden beantwortet.
Waldzeit- Wahrnehmen, bewegen, entspannen
In dieser Fortbildung geht es darum, Waldwissen ganzheitlich zu erleben: mit Elementen aus dem Kinderyoga und der Achtsamkeitsschulung. Wir sind mal starr wie eine Eiche und und im nächsten Moment schwingen wir wie die Äste der Birke. So erkunden wir den Naturraum, lernen ihn kennen und sorgen gleichzeitig für Förderung von Wahrnehmung und Entspannung.
Hochsensibilität im pädagogischen Alltag verstehen und begleiten
Hochsensible Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch eine besonders differenzierte Wahrnehmung und ein intensives emotionales Erleben aus. Sie verfügen häufig über eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, ein hohes Maß an Empathie sowie ein starkes Interesse an künstlerischen, musikalischen oder naturbezogenen Themen. Gleichzeitig stellen hohe sensorische Empfindlichkeiten, z. B. gegenüber Geräuschen, Gerüchen oder Berührungen, sowie eine erhöhte Reizverarbeitung pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Neue oder unübersichtliche Situationen können bei diesen jungen Menschen zu Rückzug oder emotionaler Überforderung führen. In dieser Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen über Hochsensibilität im Kindes- und Jugendalter. Sie lernen, wie Sie hochsensible Kinder und Jugendliche gezielt unterstützen, ihre Ressourcen erkennen und stärken sowie ihre Bedürfnisse achtsam in die pädagogische Arbeit integrieren können. Schwerpunkte der Fortbildung: - Merkmale und Abgrenzung von Hochsensibilität im Vergleich zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen - Pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit hochsensiblen Kindern und Jugendlichen - Förderung von Selbstregulation und Resilienz - Gestaltung unterstützender Rahmenbedingungen Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre pädagogische Handlungskompetenz zu erweitern und hochsensible junge Menschen in ihrer Entwicklung feinfühlig und wirksam zu begleiten.
Digitale Konferenz für Kindertagesstätten-Leitungen im Landkreis Aurich
Im Wissen um die Bedeutung von Netzwerkarbeit laden wir Leitungskräfte von Kindertagesstätten zum kollegialen Austausch ein. Dieses Treffen soll die Möglichkeit geben, über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Veränderungen im Bemühen um Qualität in Kindertagesstätten zu diskutieren und Anregungen und Hilfe zu finden. Auch das Amt für Jugend und Soziales beteiligt sich an der Konferenz, sodass unbürokratisch und miteinander über Chancen und Ideen beraten werden kann.
PS: Laden Sie gerne auch Ihre Trägervertreter*innen zu dieser Konferenz ein! Sie sind uns herzlich willkommen.
Die Teilnahme an unseren Onlineangeboten ist von überall aus möglich. Sie brauchen zur Kursteilnahme einen PC, Laptop oder Tablet, ein Mikrophon und eine Videokamera. Eine Teilnahme über das Smartphone ist ebenfalls möglich, auch wenn wir das nicht empfehlen. Bei der Anmeldung ist die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich. Spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie alle weiteren Informationen zur Software, eine Anleitung zur Nutzung und die Zugangsdaten für die Teilnahme.
Gefühle erleben, verstehen und begleiten
Sind kleine Kinder immer fröhlich, Jugendliche grundsätzlich schlecht gelaunt und Erwachsene in jeder Situation angemessen? So einfach ist es zum Glück nicht. Wir alle erleben täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Gefühle, Kinder und Jugendliche in Kita und Schule ebenso. Oft wird jedoch vergessen, mit starken Emotionen angemessen umzugehen. In dieser Fortbildung wird gezeigt, wie Kinder und Jugendliche lernen können, ihre Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und auszudrücken. Auch Erwachsene erhalten Anregungen, die eigene Gefühlswelt bewusster wahrzunehmen und sensibel auf andere zu reagieren. Gemeinsam wird erarbeitet, wann Wut, Freude oder Albernheit ihren Platz haben dürfen und wie Emotionen im pädagogischen Alltag erkannt und benannt werden können - bei sich selbst wie bei anderen. Die Teilnehmenden erlernen in diesem Kurs Grundlagen eines bewussten und konstruktiven Umgangs mit Gefühlen und erweitern ihre Handlungskompetenz im pädagogischen Alltag.
Gebärden unterstützte Kommunikation
In diesem Seminar bekommen Sie Hilfestellung wenn
> Kinder den Einstieg in die Lautsprache noch nicht schaffen.
> die deutsche Sprache (noch) nicht beherrscht wird.
> kognitive und emotionale Beeinträchtigungen vorliegen.
> Motivation zum Kommunizieren angeregt werden soll.
> Sprechfreude unterstützt werden soll.
Dazu können wir heute aus einer Vielfalt von Methoden wählen, um den Einstieg in die Lautsprache so früh als möglich fördern.
Ziel der Fortbildung:
Die Teilnehmer/Innen lernen die Methode der ´Gebärden unterstützten Kommunikation / GUK und Alternativen kennen.
Sie erhalten Einblick in die Methode ´Koch´sche Lautbilder.
Sie werden über die Grundbegriffe des ´Lautgebärdens´ informiert.
Sie lernen Abgrenzung von Gebärden `Unterstützung` zu `Gebärdensprache`.
Sie erhalten Information zu Sprachbegleitung durch Gestik und Mimik.
Die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Einstiegs in gelingende Kommunikation werden dargestellt, analysiert und ausprobiert.
Sie werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen im Kitaalltag durchleuchtet.
Die Fortbildung richtet sich an Erzieher*Innen in Kindertagesstätten mit Integrationsgruppen.
Theorie und Praxis werden verbunden.
Einführung in die unterstützte Kommunikation (UK)
Mit anderen Personen in Kontakt treten, Nähe und Erlebnisse austausche, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Kommunikation bedeutet sich „mitteilen“, „teilnehmen lassen“ und ist ein wesentliches Instrument von Teilhabe und Selbstbestimmung. Dieses Seminar eignet sich besonders für Personen, die pädagogisch, therapeutisch oder pflegerisch mit Menschen mit UK Bedarf arbeiten. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die theoretischen Grundlagen für die unterstützte Kommunikation, praktische Übungen und praxisnahe alltagstaugliche Impulse. Gemeinsam erproben wir unterschiedliche Hilfsmittel, Gebärden, technische Geräte, Bildkarten und grafische Symbole, die die Kommunikation erleichtern, oder erst möglich machen.
„Harmonie um jeden Preis" – Streiten für Anfänger*innen!
Streiten verwandelt sich in einen Tanz der Emotionen – doch wie bleibt der Fuß nicht im Takt stecken? In unserem einzigartigen Bildungsurlaub nehmen wir Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Konflikte!
Wichtige Themen: Wie schaffe ich eine gesunde Konfliktkultur? Wie reflektiere ich meine eigene Haltung zu Auseinandersetzungen? Und vor allem: Wie kann Streit zu einer Quelle des persönlichen Wachstums werden? Dieses Seminar ist nicht nur theoretisch, sondern bietet viel Raum für praktisches Lernen, kreatives Denken und eine positive Feedbackkultur!
Tauchen Sie ein in interaktive Workshops, Selbstreflexion und Regulation und inspirierenden Austausch mit Gleichgesinnten. Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege betrachten, um Konflikte nicht nur zu vermeiden, sondern konstruktiv zu gestalten!
Nehmen Sie die Herausforderung an – für sich selbst, für Ihr Team und für Ihre Gesundheit!
Die Teilnehmenden verlassen das Seminar mit einem erweiterten Repertoire an Konfliktmanagement-Techniken, einer klareren Vorstellung von ihren eigenen Werten und Bedürfnissen sowie einem individuellen Plan zur Umsetzung des Erlernten in ihrer täglichen Arbeit in der Kita.
Das Seminar bietet eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung und stärkt die Fachkräfte darin, ihre Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Eltern gesund und konstruktiv anzugehen.
Sprachraum- der Wald steckt voller Wörter" - alltagsintegrierte Sprachförderung in der Natur
Diese Fortbildung ist eine Einladung zu einem methodischen Spaziergang, auf dem spielerisch Impulse für die Praxis erarbeitet werden. Wir nutzen den Wald als natürlichen Lern- und Erlebnisraum, um die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern. Dabei integrieren wir spielerische Aktivitäten und Gespräche während der Erkundung des Waldes, beim Sammeln von Materialien oder beim freien Spiel.
Wir schaffen bewusst Gelegenheiten für Sprachanlässe, indem wir offene Fragen stellen, Geschichten erzählen, Lieder singen oder Naturphänomene benennen.
Die Natur selbst ist für uns ein großer „Entwicklungshelfer“. Die Kinder gehen mit Neugier durch den Wald, wollen entdecken und erkunden. Gemeinsam mit den Kindern lernen wir Flora und Fauna kennen und fördern so nebenbei die Sprachschatzerweiterung.