Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (183)
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Vorbereitung auf die Externenprüfung zur "Fachkraft für Abwassertechnik"
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Mit diesem Vorbereitungskurs wird Interessierten im Rahmen des § 45 des Berufsbildungsgesetzes die Möglichkeit gegeben, als Externe die Facharbeiterprüfung „Fachkraft Abwassertechnik“ abzulegen.
Der 13-wöchige Kurs beinhaltet:
- Elektrotechnik in Theorie und Praxis (drei Wochen)
- Kernqualifikation (vier Wochen)
- Fachqualifikation (vier Wochen)
- Laborkurs (eine Woche)
- Stoffzusammenfassung (eine Woche)
und damit in konzentrierter Form die wesentlichen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Abschlussprüfung, die der einer geregelten Umschulung oder Ausbildung entspricht.
Voraussetzung für die Zulassung:
Folgende Mindestzeiten an einschlägiger Berufspraxis in der Ver- und Entsorgung müssen bis zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung mit Berücksichtigung der Lehrgangszeiten erfüllt sein:
- mit Berufsausbildung: 4,5 Jahre Ausbildungsdauer z.B. 3 Jahre, dann 1,5 Jahre Berufserfahrung
- ohne Berufsausbildung: 4,5 Jahre Berufserfahrung
Die für die Prüfungszulassung erforderliche Berufspraxis ist jeweils bei der zuständigen Stelle zu erfragen.
Inhalte:
Der Kurs bietet in konzentrierter Form die prüfungsrelevanten Inhalte der Facharbeiterabschlussprüfung an. Eine parallele, eigenständige Vorbereitung ist Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Vorbereitungskurs.
Prüfungen:
Die Prüfungen werden vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hildesheim abgenommen und führen bei Bestehen zum staatlich anerkannten Facharbeiterabschluss "Fachkraft für Abwassertechnik“.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 6.940,00 €.
Palliative Care Aufbaumodul
Dieses Aufbaumodul richtet sich an Pflegefachpersonen und umfasst 120 Unterrichtseinheiten, aufgeteilt in drei Blockwochen. Zugangsvoraussetzung ist die Absolvierung des Basismoduls. Inhalte: - Vertiefung der Inhalte aus Modul 1 - Lebensbilanz, Lebensidentität - Sterbebegleitung - Patientenverfügung, Vorsorgeplanung und Betreuungsverfügung - Abschied nehmen und Trauer - Veränderung des Körperbildes - Interkulturalität im Umgang mit den Themen Sterben und Tod - Kurzkommunikation, Grenzen der Kommunikation und Wahrheit am Krankenbett - Umsetzungsformen ethischen Denkens - Palliativmedizin, Schmerzmedizin - Berufliches Selbstverständnis und Kompetenzentwicklung - Wahrnehmen und Berühren - Aromapflege Der Palliative Care Kurs für Pflegende entspricht dem Curriculum Palliative Care von M. Kern, M. Müller und K. Aurnhammer und der dort empfohlenen Stundenaufteilung. Nachdem Sie beide Module absolviert haben, erhalten Sie Ihr Zertifikat gemäß dem Kursangebot mit 160 Unterrichtseinheiten für Pflegende.
Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Deeskalierende Gesprächsführung im Schulalltag
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, Konflikte im Schulalltag professionell, empathisch und deeskalierend zu begleiten. Vermittelt werden Grundlagen der Konfliktdynamik, verbale und nonverbale Deeskalationstechniken, Strategien zur Selbstregulation sowie Präventionsansätze zur frühzeitigen Konflikterkennung. Praxisnahe Rollenspiele und Fallbeispiele unterstützen dabei, Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu gewinnen und eine persönliche „Tool-Box“ für den Berufsalltag zu entwickeln.
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Eine zweijährige, berufsbegleitende, staatlich anerkannte Weiterbildung zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ gem. NGesFBG.
Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer leitenden Fachkraft einer Station oder eines Wohnbereichs sowie zur Wahrnehmung der Aufgaben einer „Verantwortlichen Pflegefachkraft" in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.
Die Weiterbildung umfasst mindestens 720 Unterrichtsstunden in den folgenden Weiterbildungseinheiten und findet im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (außerhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt.
Inhalte:
• Managementkompetenz
• Psychosoziale und kommunikative Kompetenz
• Pflegefachliche Kompetenz
• Personalführung
• Betriebswirtschaftliche Grundlagen
• Rechtsgrundlagen
• Gesundheits- und sozialpolitische Grundlagen
Zielgruppe:
Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen:
• Pflegefachfrau/-mann/-person
• Altenpfleger*in
• Gesundheits- und Krankenpfleger*in
• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
• Hebamme/Entbindungspfleger
• Heilerziehungspfleger*in
Eine zweijährige Berufserfahrung im Arbeitsfeld ist wünschenswert.
Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung "Beauftragte*r für Qualitätsmanagement" erworben werden.
Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie die Absolvierung einer schriftlichen und mündlichen Prüfung.
Mit dem Abschluss der Weiterbildung erlangen Sie die Hochschulzugangsberechtigung.
Die schriftliche Klausur ist geplant voraussichtlich für den 22.05.2028 und die mündliche Prüfung vom 20. - 22.06.2028.
Verantwortlich leitende Pflegefachkraft
Die berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert zur Verantwortlichen Pflegefachkraft gemäß § 71 SGB XI und orientiert sich an den Maßstäben sowie Grundsätzen der Qualitätssicherung in der ambulanten und stationären Pflege.
Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Verantwortlichen Pflegefachkraft in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und umfasst mindestens 460 Unterrichtsstunden. Diese finden im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (außerhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt.
Inhalte:
• Managementkompetenz
• Personalführung
• psychosoziale und kommunikative Kompetenz
• Aktualisierung der pflegefachlichen Kompetenz
• Rechtsgrundlagen
Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen und einer zweijährigen Berufstätigkeit in dem erlernten Ausbildungsberuf innerhalb der letzten 8 Jahre:
• Pflegefachfrau/-mann/-person
• Altenpfleger*in
• Gesundheits- und Krankenpfleger*in
• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie eine mündliche Prüfung.
Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung Beauftragte*r für Qualitätsmanagement erworben werden.
Die mündliche Prüfung ist voraussichtlich am 16.11.2027.
Alltagsbegleitung
Die Schulung mit 48 Unterrichtseinheiten (mind. 30 Zeitstunden) entspricht den Vorgaben zur Anerkennung von niedrigschwelligen Betreuungsleistungen nach §45 a SGB XI i. V. m. §2 der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach §45a SGB XI. Als Angebote zur Unterstützung im Alltag kommen insbesondere in Betracht: - Serviceangebote für haushaltsnahe Leistungen - Angebote zur Alltagsbegleitung - Familienentlastende Dienste - Angebote zur Pflegebegleitung - Angebote zur Alltagsbegleitung und Betreuungsangebote Inhalte: - Grundlagen von Krankheitsbildern und Formen körperlicher, geistiger und psychischer Behinderung - Grundlagen der Hygiene sowie des Infektions- und Gesundheitsschutzes - Kommunikation, Gesprächsführung und Verhalten im Umgang mit Pflegebedürftigen sowie pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Personen - Kriterien eingeschränkter Alltagskompetenz - Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Widerständen, Hinlauftendenzen oder herausforderndem Verhalten - Verhalten in Krisen- und Notfallsituationen - Methoden der Betreuung Pflegebedürftiger bei Einzelbetreuung und bei Betreuung in Gruppen - Beratungsangebote (insbesondere der Pflegekassen, der Pflegestützpunkte und der Selbsthilfekontaktstellen für Pflegebedürftige sowie pflegende Angehörige und vergleichbar nahestehenden Personen) - Rolle und Aufgabenprofil der Helfenden - Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Erteilung einer Vorsorgevollmacht und Einrichtung einer rechtlichen Betreuung - Inhalte und Grenzen der Begleitung und Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von Pflegebedürftigen Innerhalb der geplanten Qualifizierung wird an einem Tag von 08:15 - cirka 16:00 Uhr der Erste-Hilfe-Schein absolviert. Der Termin wird den Teilnehmenden rechtzeitig mitgeteilt werden. Zielgruppe dieser Qualifizierung sind sowohl Privat- als auch Firmenkunden.
Büchercafé - Gemeinsam lesen, austauschen, genießen
Lesen verbindet und macht in Gesellschaft noch mehr Freude!
Wir wollen gemeinsam in spannende Geschichten eintauchen, Gedanken austauschen und neue Leseinspirationen entdecken.
Zum Auftakt lesen wir das Buch „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ von Michiko Aoyama. Bitte das Buch vor dem ersten Termin lesen. Wir tauschen uns dann direkt im ersten Treffen darüber aus. Im Anschluss wählen wir gemeinsam die nächsten Bücher, sodass die Interessen aller Teilnehmenden in den Lesekreis einfließen können.
Die Treffen sind einmal monatlich. So bleibt genügend Zeit zum Lesen der neuen Bücher.
Vorbereitung auf die Nicht-Schüler-Prüfung:
Aufgrund des hohen Fachkräftemangels in der Pflege hat die Regierung einen Erlass herausgegeben, nach dem die Pflegehilfskräfte unter bestimmten Voraussetzungen das Examen zur/m Staatlich anerkannten Pflegeassistentin*in ablegen können.
Zulassungsvoraussetzungen sind:
- Hauptschulabschluss
- eine mindestens 3 jährige Berufserfahrung (in Vollzeit = 5544 Stunden) mit zu pflegenden Menschen (in Teilzeit entsprechend länger)
In Kooperation mit der BBS Aurich bietet die KVHS einen Lehrgang an, der auf die sogenannte Nicht-Schüler-Prüfung vorbereitet. Hierbei handelt es sich um einen berufsbegleitenden Vorbereitungskurs von 200 Unterrichtseinheiten. Das Examen wird von der BBS Aurich abgenommen und besteht aus einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. Die praktische Prüfung wird in der jeweiligen Pflegeeinrichtung des Prüflings stattfinden.
Dieser Vorbereitungskurs richtet sich an Pflegehilfskräfte, die schon über eine Qualifizierung im Bereich Pflege verfügen z. B. Assistent*in in der Pflege, die das Examen zur Pflegefachkraft nicht bestanden haben oder über ein fundiertes Wissen im Bereich Krankenbeobachtung, Prophylaxen und Geriatrische Krankheitsbilder verfügen.
Zu der Kursgebühr in Höhe von 1.699,00 € fallen weitere 250,00 € Prüfungsgebühren an.
Ansprechpartnerin: Frau Petra Hoffmann, 04941/9580279
Hochsensibilität im pädagogischen Alltag verstehen und begleiten
Hochsensible Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch eine besonders differenzierte Wahrnehmung und ein intensives emotionales Erleben aus. Sie verfügen häufig über eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, ein hohes Maß an Empathie sowie ein starkes Interesse an künstlerischen, musikalischen oder naturbezogenen Themen. Gleichzeitig stellen hohe sensorische Empfindlichkeiten, z. B. gegenüber Geräuschen, Gerüchen oder Berührungen, sowie eine erhöhte Reizverarbeitung pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Neue oder unübersichtliche Situationen können bei diesen jungen Menschen zu Rückzug oder emotionaler Überforderung führen. In dieser Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen über Hochsensibilität im Kindes- und Jugendalter. Sie lernen, wie Sie hochsensible Kinder und Jugendliche gezielt unterstützen, ihre Ressourcen erkennen und stärken sowie ihre Bedürfnisse achtsam in die pädagogische Arbeit integrieren können. Schwerpunkte der Fortbildung: - Merkmale und Abgrenzung von Hochsensibilität im Vergleich zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen - Pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit hochsensiblen Kindern und Jugendlichen - Förderung von Selbstregulation und Resilienz - Gestaltung unterstützender Rahmenbedingungen Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre pädagogische Handlungskompetenz zu erweitern und hochsensible junge Menschen in ihrer Entwicklung feinfühlig und wirksam zu begleiten.
"Sprachreich" - Logopädisch orientierte Sprachförderung im Kita-Alltag
„Sprachreich“ ist eine logopädisch orientierte Sprachförderung, die individuell in jeden Kindergarten integriert werden kann und kein zusätzliches Material benötigt. „Sprachreich“ ist entwicklungs-, verhaltens-, kommunikations-, alltags- und praxisorientiert.
Ziele
- Fachliche Begleitung der kindlichen Sprachentwicklung
- Kenntniserweiterung über Grundlagen zum Spracherwerb
- Sprachentwicklung sowohl einsprachig als auch bei Mehrsprachigkeit
- Information zur Sprachstandserfassung, zu Sprachstörungen und Sprachförderung
- Praktische Umsetzung im Kindergartenalltag
- Abgrenzung Sprachförderung / Sprachtherapie
- Elternberatung zum Thema Sprachkompetenz - Hilfsangebote für Eltern
- Kooperation mit der Grundschule
Fortbildungsbescheinigung (dbl) nach Abschluss des Seminars.
Dieses Seminar ist als Inhouse-Seminar für Kindertagesstätten oder ähnliche Einrichtungen buchbar.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Eva Mathias, Tel.: (04931) 1870-113, E-Mail: e.mathias@kvhs-aurich-norden.de
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Brigitta Strauß
Systemische*r Familienberater*in
Die Fortbildung zum/zur „Systemischen Familienberater*in“ legt Gewicht auf die Reflexion eigener Familienthemen und das praktische Einüben der systemischen Beraterhaltung. Die Teilnehmenden lernen an konkreten eigenen Anliegen und Fällen aus ihrer beruflichen Praxis und verbinden so kraftvoll und praktisch Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und Einüben der Methodenkompetenz.
Konsequente Ressourcenorientierung, Übungsauswertungen, achtsame Körperarbeit, kurze Theorie-Inputs und schriftliche Anleitungen sorgen für eine wertschätzende, kreative und lebendige Lernatmosphäre.
Ziele:
• sich selbst und die Beratungsfunktion als Teil eines bzw. mehrerer Systeme erfahren und dazu das eigene Handeln kritisch reflektieren
• eigene Bindungen und erlernte (Familien-)Muster identifizieren und – soweit möglich – auflösen, um präsent klar und einfühlsam mit sich und anderen umgehen zu können
• Erweiterung der Handlungskompetenzen, insbesondere bzgl. Anwendung systemischen Fragens und bewährter (Kurz-)Interventionen
Inhalte:
• Einführung in systemische Modelle und Sichtweisen
• Familientypologien
• Modelle und Regeln in Familiensystemen
• Familiendynamiken, Familienstrukturen
• Ressourcenorientierung in der Beratung
• Skulpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett
• Rituale zur klaren Generationenabgrenzung
• systemisches Fragen, Minimax-Interventionen
• Grundlagen des zirkulären Fragens
• Umgang mit Konflikten in Familien
• Gewalt und Sucht in Familien
• Kriseninterventionen und Methoden der Deeskalation
• weitere hilfreiche Interventionsstrategien
• Reflexion der eigenen (Berater-) Rolle
• gegenseitige Supervision
Methoden:
• kurzen Lehrvorträgen folgen Diskussionen in Kleingruppen bzw. im Plenum
• Visualisierung an Flip-Chart und Pinnwänden
• Erarbeitung der Praxisteile und Übungen in Kleingruppen mit anschließendem Erfahrungsaustausch und Plenumsauswertung
• vertieftes Üben der Beratungsansätze in selbst organisierten Kleingruppen zwischen den Seminaren
• praktische Erprobung der erlernten Methoden in der beruflichen Praxis, Supervision
• Unterstützung des Lernens durch Übungsblätter, mit Erläuterungen und Hintergrundinformationen
• Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden und eigenen Erfahrungen mit Familie
In den ersten Seminartagen steht die Selbsterfahrung im Vordergrund. Dann verlagert sich das Lernen zunehmend auf Interventionen für das eigene Praxisfeld.
Verfahrenstechnik - Fachrichtung Wasserversorgung (3. Lehrjahr)
Der Kurs in der Fachrichtung Wasserversorgung vermittelt umfassendes Wissen über die Gewinnung, Aufbereitung, Verteilung und Überwachung von Trink- und Brauchwasser.
Die wesentlichen Inhalte sind:
- Grundlagen der Wasserversorgung: Wasserkreislauf, gesetzliche Vorgaben, nachhaltige Ressourcennutzung.
- Wassergewinnung: Techniken zur Wasserförderung aus Grund- und Oberflächenquellen.
- Wasseraufbereitung: Physikalische, chemische und biologische Verfahren sowie moderne Technologien.
- Wasserverteilung: Rohrnetz, Speichersysteme und Überwachung der Leitungen.
- Technische Mathematik und Wasserchemie.
- Prozesssteuerung: Automatisierung, Sensorik und digitale Leitsysteme.
- Betrieb und Wartung von Anlagen sowie Betriebsstörungen.
Der Kurs kombiniert die verfahrenstechnische Theorie mit den praktischen Anwendungen im Betrieb, um Fachkenntnisse für die Abschlussprüfung zu vermitteln.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
Geschichten & Bilderbücher kreativ erzählen
Für die Phantasie und die Entwicklung von Kindern sind Geschichten und Bilderbücher sehr wertvoll. Um das Vorlesen von bereits bekannten Geschichten und Bilderbüchern auch in Zukunft interessant zu gestalten, lernen Sie in diesem Kurs verschiedene Methoden kennen - wie zum Beispiel den Geschichtenkoffer, Flanellgeschichten, Storycoins oder Dominogeschichten. Sie fertigen darüber hinaus eine eigene „Dosengeschichte“ an. Bitte mitbringen: Eine leere Pringlesdose
Fachkraft für Expertenstandards
Die professionelle Versorgung von Menschen erfordert eine qualitätssichernde Struktur, Fachkompetenz der versorgenden Pflegekräfte und eine stetige Qualitätsentwicklung der Einrichtung. Die DNQP Expertenstandards schaffen eine entsprechende Orientierung. Die große Herausforderungn für die Praxis sind die erfolgreiche, nachhaltige und sinnvolle Implementierung der Standards sowie die Förderung der Akzeptanz im Team und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Pflegequalität der Einrichtung. Aber wie kann das gelingen? Mit dieser Fortbildung erhalten Sie die entsprechenden Ideen, um die DNQP Expertenstandards in Ihrer Einrichtung erfolgreich umzusetzen. Sie werden als Schnittstelle zwischen Leitung, Qualitätsmanagement und versorgendem Team ihre Rolle umsetzen.
Seminarinhalte:
- Grundlagen zu Expertenstandards / Rechtliche Rahmenbedingungen
- Fallarbeit mit den aktuellen Expertenstandards
- Praxisauftrag
- Expertenstandard-bezogene QM Anforderungen
- Sinnvolle Durchführung standardbezogener interner Audits und die Abteilung der
Implementierungsidee für die Einrichtung
- Implementierungsstrategien richtig umsetzen
- Umsetzung effektiver Mitarbeiterschulungen
Abschluss: Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die/der Teilnehmer*in eine Teilnahmebescheinigung
Zielgruppe: Pflegefachkräfte/Leitungskräfte
Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft
Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt auch der Bedarf an Pflege und Betreuung von alternden Menschen zu. Diese weithin bekannte Tatsache stellt unser Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung und ist ausschließlich mit Pflegekräften nicht zu bewerkstelligen. Um hier eine Entlastung für die Pflegenden zu schaffen werden die Pflegeteams durch zusätzliche Betreuungskräfte ergänzt, denn pflegebedürftige Menschen benötigen nicht nur eine physische und medizinische Versorgung sondern auch eine spezielle psychische, seelische und soziale Betreuung.
Als Betreuungskraft unterstützen Sie Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz in der Gestaltung ihres Tagesablaufs sowie der Teilhabe am sozialen Leben. Durch gezielte Betreuungs- und Hilfsangebote tragen Sie dazu bei, dass der betroffene Personenkreis seine Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erinnerungen so lange wie möglich erhalten kann und dadurch eine verbesserte Lebensqualität erreicht.
Die Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft nach §53c, SGBXI, umfasst 160 Stunden und ein zweiwöchiges Praktikum (80 Stunden, Februar 2027) in einer Altenpflegeeinrichtung.
Folgende Inhalte werden in dieser Qualifizierung vermittelt:
- Lehre der Erkrankungen im Alter
- Demenz
- Kommunikation und Gesprächsführung
- Spezielle Methoden der Alltagsbegleitung
- Biografiearbeit
- Dokumentation
- Beschäftigungsangebote
- Bewegungsübungen
- Ernährung im Alter unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes
- Medikamentenkunde
- Hygiene
- Umgangsmöglichkeiten mit herausforderndem Verhalten
- Validation
- Rechtliche Aspekte
- Psychologie
- Selbstpflege
Diese Qualifikation schließt mit einer mündlichen und praktischen Prüfung ab.
Nach der neuen Personalbemessung ist diese Qualifikation in QN2 einzustufen.
Canva-Workshop: Social Media & Videoerstellung
Visuelle Inhalte sind entscheidend für erfolgreiches Social Media Marketing. Doch wie entstehen ansprechende Designs, fesselnde Videos und gut strukturierte Beiträge? In diesem interaktiven Workshop lernen Sie, Social Media Posts und Reels professionell mit Canva zu gestalten und strategisch zu planen. Zusätzlich erhalten Sie exklusive Vorlagen, die Sie direkt für Ihre eigenen Kanäle nutzen können.
Merktechniken für Beruf und Alltag
Dieser Einstiegskurs vermittelt die grundlegenden Prinzipien moderner Merktechniken. Teilnehmende lernen, wie das Gehirn Informationen speichert, warum Inhalte schnell vergessen werden und wie sich die Merkfähigkeit mit einfachen Strategien gezielt verbessern lässt. Durch den Einsatz von Bildern, Geschichten und mentalen Verknüpfungen wird erfahrbar, wie Lernen leichter fällt und gleichzeitig Freude bereiten kann. Praktische Übungen und anschauliche Beispiele unterstützen dabei, die Methoden direkt anzuwenden. Ziel des Kurses ist es, einen ersten Werkzeugkoffer an Techniken zu erarbeiten, der im Alltag, in Schule, Ausbildung oder Beruf genutzt werden kann. Der Kurs richtet sich an alle, die ihre Merkfähigkeit verbessern und Lernprozesse effizienter gestalten möchten.
Klick dich schlau
In den Ferien wollen wir mit euch in die Welt der Technik eintauchen.
Ihr lernt den Einstieg in die Textverarbeitung und Bildbearbeitung. Auf spielerische Art werden wir das Internet erforschen und weitere Anwendungen kennenlernen. Aber vor allem wollen wir rauskriegen, wie ein Computerprogramm funktioniert und was man damit machen kann: Programmieren, Spiele spielen, Filme drehen, Geschichten erzählen!
In dieser Woche könnt ihr als Anfänger*innen Spaß haben und lernt auch als erfahrene „User“ noch eine Menge dazu. Gerne könnt ihr eigene Ideen mitbringen, die wir mit euch umsetzen!
Veranstalter: KVHS Aurich-Norden
Mo. - Fr., 12. - 16.10.2026, 09:00 - 13:00 Uhr (verlässliche Betreuung ab 08:00 Uhr möglich)
Herausforderungen in der Praxisanleitung-
Ziel der Fortbildung ist: Heterogenität in der Pflege als Chance und Herausforderung sehen. Unterrichts- und Anleitungsstrategien gezielt anpassen können. Eine strukturierte und effektive Praxisanleitung durchführen können. Rechtliche Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten sicher anwenden.