Pflege
Kurse (57)
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Palliative Care Aufbaumodul
Dieses Aufbaumodul richtet sich an Pflegefachpersonen und umfasst 120 Unterrichtseinheiten, aufgeteilt in drei Blockwochen. Zugangsvoraussetzung ist die Absolvierung des Basismoduls. Inhalte: - Vertiefung der Inhalte aus Modul 1 - Lebensbilanz, Lebensidentität - Sterbebegleitung - Patientenverfügung, Vorsorgeplanung und Betreuungsverfügung - Abschied nehmen und Trauer - Veränderung des Körperbildes - Interkulturalität im Umgang mit den Themen Sterben und Tod - Kurzkommunikation, Grenzen der Kommunikation und Wahrheit am Krankenbett - Umsetzungsformen ethischen Denkens - Palliativmedizin, Schmerzmedizin - Berufliches Selbstverständnis und Kompetenzentwicklung - Wahrnehmen und Berühren - Aromapflege Der Palliative Care Kurs für Pflegende entspricht dem Curriculum Palliative Care von M. Kern, M. Müller und K. Aurnhammer und der dort empfohlenen Stundenaufteilung. Nachdem Sie beide Module absolviert haben, erhalten Sie Ihr Zertifikat gemäß dem Kursangebot mit 160 Unterrichtseinheiten für Pflegende.
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Eine zweijährige, berufsbegleitende, staatlich anerkannte Weiterbildung zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ gem. NGesFBG.
Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer leitenden Fachkraft einer Station oder eines Wohnbereichs sowie zur Wahrnehmung der Aufgaben einer „Verantwortlichen Pflegefachkraft" in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.
Die Weiterbildung umfasst mindestens 720 Unterrichtsstunden in den folgenden Weiterbildungseinheiten und findet im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (außerhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt.
Inhalte:
• Managementkompetenz
• Psychosoziale und kommunikative Kompetenz
• Pflegefachliche Kompetenz
• Personalführung
• Betriebswirtschaftliche Grundlagen
• Rechtsgrundlagen
• Gesundheits- und sozialpolitische Grundlagen
Zielgruppe:
Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen:
• Pflegefachfrau/-mann/-person
• Altenpfleger*in
• Gesundheits- und Krankenpfleger*in
• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
• Hebamme/Entbindungspfleger
• Heilerziehungspfleger*in
Eine zweijährige Berufserfahrung im Arbeitsfeld ist wünschenswert.
Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung "Beauftragte*r für Qualitätsmanagement" erworben werden.
Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie die Absolvierung einer schriftlichen und mündlichen Prüfung.
Mit dem Abschluss der Weiterbildung erlangen Sie die Hochschulzugangsberechtigung.
Die schriftliche Klausur ist geplant voraussichtlich für den 22.05.2028 und die mündliche Prüfung vom 20. - 22.06.2028.
Verantwortlich leitende Pflegefachkraft
Die berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert zur Verantwortlichen Pflegefachkraft gemäß § 71 SGB XI und orientiert sich an den Maßstäben sowie Grundsätzen der Qualitätssicherung in der ambulanten und stationären Pflege.
Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Verantwortlichen Pflegefachkraft in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und umfasst mindestens 460 Unterrichtsstunden. Diese finden im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (außerhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt.
Inhalte:
• Managementkompetenz
• Personalführung
• psychosoziale und kommunikative Kompetenz
• Aktualisierung der pflegefachlichen Kompetenz
• Rechtsgrundlagen
Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen und einer zweijährigen Berufstätigkeit in dem erlernten Ausbildungsberuf innerhalb der letzten 8 Jahre:
• Pflegefachfrau/-mann/-person
• Altenpfleger*in
• Gesundheits- und Krankenpfleger*in
• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie eine mündliche Prüfung.
Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung Beauftragte*r für Qualitätsmanagement erworben werden.
Die mündliche Prüfung ist voraussichtlich am 16.11.2027.
FEM Beauftragte*r in der Pflege
Freiheitseinschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen vermeiden – aber wie? Diese Fortbildung schafft Ideen und Rechtssicherheit, um FEM in der Praxis zu erkennen, zu vermeiden und Alternativen zu implementieren. Als FEM-Beauftragte*r setzen Sie die aktuellen Empfehlungen und Leitlinien sowie die verbindlichen Gesetze zur Vermeidung von FEM innerhalb der Einrichtung um. Sie beraten, schulen, organisieren und optimieren ein FEM-Management, begleiten richterliche Genehmigungsverfahren und moderieren Fallbesprechungen zur Vermeidung von FEM. Als Ansprechpartner*in und Multiplikator*in sind Sie für alle an der Versorgung Beteiligten der*die pflegerische Fachexperte*in der Einrichtung. Seminarinhalte: - FEM – Ein Pflegeproblem oder ein Pflegephänomen? - Analyse der eigenen Praxis - Gründe für FEM in der Pflege - Gewalt in der Pflege – Eine Spirale aus 5 Blickrichtungen - Konfliktkompetenzen und Strukturanalysen - Grundsätzliche Rechtsgrundlagen - Spezielle Rechtsgrundlagen - FEM Maßnahmen und deren Rechtsgrundlagen - Das richterliche Genehmigungsverfahren - Die Rolle des FEM-Beauftragten - Grenzen und Gefahren von FEM - Pflegerische Interventionen und alternative Maßnahmen - Fallbesprechungen moderieren - Fallsituationen - Ethische Herausforderungen - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch Zielsetzung: Die Teilnehmenden erhalten im Rahmen dieser Fortbildung das aktuelle und notwendige fachliche Wissen für die Umsetzung der Rolle als FEM-Beauftragte*r in einer Gesundheits-einrichtung. Zielgruppe: Die Hauptzielgruppe sind Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen, die die Rolle der*des FEM-Beauftragte*n übernehmen sollen. Weitere Zielgruppen sind Leitungskräfte in der Pflege, Pflegefachkräfte sowie interessierte Pflegekräfte.
Alltagsbegleitung
Die Schulung mit 48 Unterrichtseinheiten (mind. 30 Zeitstunden) entspricht den Vorgaben zur Anerkennung von niedrigschwelligen Betreuungsleistungen nach §45 a SGB XI i. V. m. §2 der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach §45a SGB XI. Als Angebote zur Unterstützung im Alltag kommen insbesondere in Betracht: - Serviceangebote für haushaltsnahe Leistungen - Angebote zur Alltagsbegleitung - Familienentlastende Dienste - Angebote zur Pflegebegleitung - Angebote zur Alltagsbegleitung und Betreuungsangebote Inhalte: - Grundlagen von Krankheitsbildern und Formen körperlicher, geistiger und psychischer Behinderung - Grundlagen der Hygiene sowie des Infektions- und Gesundheitsschutzes - Kommunikation, Gesprächsführung und Verhalten im Umgang mit Pflegebedürftigen sowie pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Personen - Kriterien eingeschränkter Alltagskompetenz - Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Widerständen, Hinlauftendenzen oder herausforderndem Verhalten - Verhalten in Krisen- und Notfallsituationen - Methoden der Betreuung Pflegebedürftiger bei Einzelbetreuung und bei Betreuung in Gruppen - Beratungsangebote (insbesondere der Pflegekassen, der Pflegestützpunkte und der Selbsthilfekontaktstellen für Pflegebedürftige sowie pflegende Angehörige und vergleichbar nahestehenden Personen) - Rolle und Aufgabenprofil der Helfenden - Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Erteilung einer Vorsorgevollmacht und Einrichtung einer rechtlichen Betreuung - Inhalte und Grenzen der Begleitung und Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von Pflegebedürftigen Innerhalb der geplanten Qualifizierung wird an einem Tag von 08:15 - cirka 16:00 Uhr der Erste-Hilfe-Schein absolviert. Der Termin wird den Teilnehmenden rechtzeitig mitgeteilt werden. Zielgruppe dieser Qualifizierung sind sowohl Privat- als auch Firmenkunden.
Wundexperte ICW 2026
Die Absolvierung des Basisseminars der Initiatiave Chronische Wunden e.V. (ICW) befähigt zur fachgerechten Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden sowie zur Umsetzung präventiver und lokaltherapeutischer Maßnahmen.
Die richtige Hilfsmittelauswahl und deren korrekte Anwendung ist grundlegend für den Erfolg der Behandlung.
Die Lernziele und Lerninhalte sind im Kontext des nationalen Gesundheitssystems zu sehen.
Zielgruppen:
- Apotheker*innen/ Ärzte*innen (Humanmedizin)
- Heilpraktiker*in
- Heilerziehungspfleger*in
- Pflegefachkräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen, Altenpfleger*innen)
- Podologen
- Operationstechnische Assistent*in (OTA)
- Medizinische Fachangestellte (MFA)
Inhalte:
- Expertenstandard
- Haut/Hautpflege
- Wundarten und -heilung
- Wundbeurteilung und -dokumentation
- Recht
- Dekubitus/Prophylaxe
- Diabetisches Fußsyndrom/Prophylaxe
- Ulcus Cruris
- Wundversorgung und -verbände
- Schmerz
- Hygiene
- Edukation
Umfang:
Die Weiterbildung umfasst 64 Stunden Lehre plus 16 Stunden Hospitation zzgl. Leistungsnachweis (Klausur und Hausarbeit).
Vorbereitung auf die Nicht-Schüler-Prüfung:
Aufgrund des hohen Fachkräftemangels in der Pflege hat die Regierung einen Erlass herausgegeben, nach dem die Pflegehilfskräfte unter bestimmten Voraussetzungen das Examen zur/m Staatlich anerkannten Pflegeassistentin*in ablegen können.
Zulassungsvoraussetzungen sind:
- Hauptschulabschluss
- eine mindestens 3 jährige Berufserfahrung (in Vollzeit = 5544 Stunden) mit zu pflegenden Menschen (in Teilzeit entsprechend länger)
In Kooperation mit der BBS Aurich bietet die KVHS einen Lehrgang an, der auf die sogenannte Nicht-Schüler-Prüfung vorbereitet. Hierbei handelt es sich um einen berufsbegleitenden Vorbereitungskurs von 200 Unterrichtseinheiten. Das Examen wird von der BBS Aurich abgenommen und besteht aus einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. Die praktische Prüfung wird in der jeweiligen Pflegeeinrichtung des Prüflings stattfinden.
Dieser Vorbereitungskurs richtet sich an Pflegehilfskräfte, die schon über eine Qualifizierung im Bereich Pflege verfügen z. B. Assistent*in in der Pflege, die das Examen zur Pflegefachkraft nicht bestanden haben oder über ein fundiertes Wissen im Bereich Krankenbeobachtung, Prophylaxen und Geriatrische Krankheitsbilder verfügen.
Zu der Kursgebühr in Höhe von 1.699,00 € fallen weitere 250,00 € Prüfungsgebühren an.
Ansprechpartnerin: Frau Petra Hoffmann, 04941/9580279
New Work und New Leadership - Führungstools für Praxisanleitende
Praxisanleitung ist immer auch ein Stück Führungsarbeit. Auch, wenn Praxisanleitende nicht disziplinarisch vorgesetzt sind, ähnelt ihre Arbeit an vielen Stellen denen der Leitungskräfte und nutzt ähnliche und tlw. auch neue Ansätzen und Methoden. Zum Beispiel die Bereiche Pre- und Onboarding, Feedback und Coaching, Haltung und Sinn sowie eine gelingene Kooperation mit GenZ (New Work) sind hier relevant. Das Seminar bietet die Möglichkeit zur Standortbestimmung sowie Erweiterung der eigenen Haltungen und Arbeitsweisen.
Fachkraft für Expertenstandards
Die professionelle Versorgung von Menschen erfordert eine qualitätssichernde Struktur, Fachkompetenz der versorgenden Pflegekräfte und eine stetige Qualitätsentwicklung der Einrichtung. Die DNQP Expertenstandards schaffen eine entsprechende Orientierung. Die große Herausforderungn für die Praxis sind die erfolgreiche, nachhaltige und sinnvolle Implementierung der Standards sowie die Förderung der Akzeptanz im Team und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Pflegequalität der Einrichtung. Aber wie kann das gelingen? Mit dieser Fortbildung erhalten Sie die entsprechenden Ideen, um die DNQP Expertenstandards in Ihrer Einrichtung erfolgreich umzusetzen. Sie werden als Schnittstelle zwischen Leitung, Qualitätsmanagement und versorgendem Team ihre Rolle umsetzen.
Seminarinhalte:
- Grundlagen zu Expertenstandards / Rechtliche Rahmenbedingungen
- Fallarbeit mit den aktuellen Expertenstandards
- Praxisauftrag
- Expertenstandard-bezogene QM Anforderungen
- Sinnvolle Durchführung standardbezogener interner Audits und die Abteilung der
Implementierungsidee für die Einrichtung
- Implementierungsstrategien richtig umsetzen
- Umsetzung effektiver Mitarbeiterschulungen
Abschluss: Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die/der Teilnehmer*in eine Teilnahmebescheinigung
Zielgruppe: Pflegefachkräfte/Leitungskräfte
Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft
Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt auch der Bedarf an Pflege und Betreuung von alternden Menschen zu. Diese weithin bekannte Tatsache stellt unser Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung und ist ausschließlich mit Pflegekräften nicht zu bewerkstelligen. Um hier eine Entlastung für die Pflegenden zu schaffen werden die Pflegeteams durch zusätzliche Betreuungskräfte ergänzt, denn pflegebedürftige Menschen benötigen nicht nur eine physische und medizinische Versorgung sondern auch eine spezielle psychische, seelische und soziale Betreuung.
Als Betreuungskraft unterstützen Sie Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz in der Gestaltung ihres Tagesablaufs sowie der Teilhabe am sozialen Leben. Durch gezielte Betreuungs- und Hilfsangebote tragen Sie dazu bei, dass der betroffene Personenkreis seine Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erinnerungen so lange wie möglich erhalten kann und dadurch eine verbesserte Lebensqualität erreicht.
Die Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft nach §53c, SGBXI, umfasst 160 Stunden und ein zweiwöchiges Praktikum (80 Stunden, Februar 2027) in einer Altenpflegeeinrichtung.
Folgende Inhalte werden in dieser Qualifizierung vermittelt:
- Lehre der Erkrankungen im Alter
- Demenz
- Kommunikation und Gesprächsführung
- Spezielle Methoden der Alltagsbegleitung
- Biografiearbeit
- Dokumentation
- Beschäftigungsangebote
- Bewegungsübungen
- Ernährung im Alter unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes
- Medikamentenkunde
- Hygiene
- Umgangsmöglichkeiten mit herausforderndem Verhalten
- Validation
- Rechtliche Aspekte
- Psychologie
- Selbstpflege
Diese Qualifikation schließt mit einer mündlichen und praktischen Prüfung ab.
Nach der neuen Personalbemessung ist diese Qualifikation in QN2 einzustufen.
Herausforderungen in der Praxisanleitung-
Ziel der Fortbildung ist: Heterogenität in der Pflege als Chance und Herausforderung sehen. Unterrichts- und Anleitungsstrategien gezielt anpassen können. Eine strukturierte und effektive Praxisanleitung durchführen können. Rechtliche Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten sicher anwenden.
Darüber müssen wir mal reden .....
Betreuungsarbeit ist mehr als nur Basteln und Singen. Auch als Betreuungskraft werden wir mit herausfordernden Themen konfrontiert, die im Alltag wenig Platz finden aber trotzdem von großer Bedeutung sind. In dieser 1-Tages-Auffrischungsveranstaltung beleuchten wir die Themen: - Sexualität im Alter - wir gehen wir damit um? - Tod und Sterben - Begleitung am Lebensende.
Einblicke in das Bestattungswesen
In dieser 1-Tages-Auffrischungsveranstaltung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über zentrale Aspekte des Bestattungswesens. Thematisiert werden unter anderem: - Bestattungsrecht - Bestattungsformen - Organisatorische Abläufe im Trauerfall Besuch des Krematoriums in Emden ist mit inbegriffen.
Body to brain - mit gezielter Körperarbeit das Gehirn entlasten und die Kognition stärken!
Unser Gehirn reagiert stark darauf, wie unser Körper sich fühlt. So sind unsere kognitiven Funktionen z.B. bei einer Mischung aus Bewegung und gutem Gefühl (Tanzen!) maximal wach. Aber auch andere Situationen, Übungen, Körperzustände wirken sich deutlich auf unser Denken und Fühlen aus. Das Seminar zeigt die Bedeutung von gezielter Körperarbeit auf die Lebensqualität alter Menschen und bietet die Möglichkeit hier geeignete Ansätze kennenzulernen und konkret auszuprobieren.
Die Inkontinenz assoziierte Dermatitis (IAD)
Ziel der Rezertifizierung ist die Erkenntnis, die Prophylaxe und Therapie einer IAD. Inhalte: - Entstehung und Auswirkungen einer IAD - Abgrenzung zum Dekubitus - Risikoerfassung und Klassifizierung - Anwendung der Assessment Tools - Prophylaktische Interventionen - Therapie einer IAD - Erstellung eines standardisierten Prophylaxe und Behandlungsplanes Das erworbene Wissen wird im Anschluss anhand von Fallbeispielen (Quiz) gefestigt.
Ein Kessel Buntes in der Wundversorgung
Diese Re.-Zert. Fortbildung widmet sich Krankheitsbildern, die zwar immer wieder in der Praxis vorkommen, aber nicht immer erkannt werden. Anhand von Beispielen aus der Praxis soll der Anwender in der Praxis für diese Ausnahmesituationen sensibilisiert werden. Frühzeitiges Erkennen von z.B. selbstschädigenden Aktionen des Patienten kann Komplikationen vermeiden und zu einer sicheren Heilung führen. Auch psychische Ausnahmesituationen können zur Unterbrechung der Wundheilung führen. Es gilt, diese wahrzunehmen, Verständnis dafür aufzubringen und die Wundversorgung entsprechend anzupassen. Beispiele aus der Praxis zeigen verschiedene Möglichkeiten auf. - Besondere Fälle aus der Praxis mit teils ungewöhnlicher Wundtherapie - Spielen psychische Situationen eine Rolle während der Heilungsphase? - Fallbeispiele - Selbstschädigende Intervention des Patienten an seiner Wunde – Erkennen und Maßnahmen ergreifen
Themenkurs: Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® in der Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz
Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® ist ein ganzheitliches, körperbezogenes Konzept mit individuellen Wahrnehmungs Kommunikations und Bewegungsangeboten für Menschen die in diesen Belangen Einschränkungen erfahren. Bes onders Menschen mit Demenz haben Schwierigkeiten, sich in der Welt zurecht zu finden, da Sie sich u.a. durch die Symptome der Erkrankung häufig orientierungslos und verunsichert fühlen. Während es im 3 tägigen Basiskurs Basale Stimulation® mit standarisiertem Curriculum um sehr unterschiedliche Patientengruppen und Inhalte geht, steht in diesem praxisorientierten Seminar die Begleitung von Menschen mit Demenz im Fokus. Basale Stimulation® bietet die Möglichkeit den Betroffenen mittels unterschie dlicher Angebote zu begleiten. Menschen mit Demenz orientieren sich zunehmend über Ihre Gefühle, genau hier setzt das Konzept der Basalen Stimulation® an. Auf der Grundlage einer wertschätzenden Haltung der Pflegenden und Betreuenden erhält der Betroffene Entscheidungsmöglichkeit bzgl. der Angebote und ihrer Umsetzung. Menschen mit Demenz erleben somit Wertschätzung, Respekt und Akzeptanz. Die “Ich Wichtigkeit“, und das Gefühl der Sicherheit stehen im Vordergrund. Basale stimulierende Angebote können zu wichtigen Halt gebenden Ritualen im Pflege und Betreuungsalltag werden. Basale Stimulation® gehört u.a. zu den Rahmenempfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten von MmD in der stationären Altenhilfe. (Bundesgesundheitsministerium für Gesundheit) DieTeilnehmenden… • erhalten einen Einblick in das Konzept Basale Stimulation. • werden über Möglichkeiten zur gezielten Begleitung von Menschen mit Förderbedarf, bzw. kognitiven Veränderungen aufgeklärt. • können sich in Achtsamkeit und wertschätzenden Umgang üben. • erhalten die Möglichkeit durch praktische Übungen die Qualität der Berührung und verschiedene Wahrnehmungswelten selbst erleben zu können. • entwickeln Ideen zur praktischen Umsetzung in ihre m Arbeitsalltag Inhalte: • Grundgedanken der Basalen Stimulation® • Basale Stimulation in der Begleitung von Menschen mit Demenz • Wahrnehmung und Wahrnehmungsveränderungen • Nonverbale Kommunikation ( Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme) • Basale Sinnesangebote ✴ somatisch, z.B. beruhigende Ausstreichung, Handeinreibung ✴ vibratorisch, ✴ vestibulär, z.B. Möglichkeiten der Bewegung und Umgrenzung ✴ taktil haptisch, z.B. greifen und begreifen • Vorstellung Inmu touch inmutouch.de Das Inmu touch bietet Möglichkeiten die basalen Sinne zu fördern und zu unterstützen • Fallarbeit mit Transfer in die Praxis Arbeitsmethoden/Gestaltung: Die Inhalte werden vorrangig über Eigenerfahrung durch Übungen vermittelt. Mitzubringen vom Teilnehmenden: Yoga/Isomatte, bequeme Kleidung Shirt ohne Ärmel, 2 Paar Socken, Decke und Kissen, Handtuch. Zielgruppe: - Pflege- und Betreuungskräfte - Therapeut*innen Dieser Themenkurs ersetzt nicht den Basiskurs Basale Stimulation®, er berechtigt nicht zur Teilnahme am Aufbaukurs Basale Stimulation.
Basale Stimulation® nach Prof. Dr. Fröhlich Basiskurs
Basale Stimulation® ist ein ganzheitliches, körperbezogenes Konzept mit individuellen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsangeboten für Menschen die in diesen Belangen Einschränkungen erleiden. (www.basale-Stimulation.de)
Alltägliche pflegerische Handlungen wie Körperpflege, Ernährung und Mobilisation werden zu therapeutischen Möglichkeiten für den betroffenen Menschen. Sie ermöglichen ihm, sich selbst stärker und bewusster zu erfahren, sein verlorenes Körperschema wieder zu entdecken, die Umwelt wahrzunehmen und zu kommunizieren. In der Umsetzung kommt es zu keinem zeitlichen Mehraufwand, sondern zu einer veränderten Arbeitsweise. Nicht das was, sondern das wie ist entscheidend.
Inhalte:
• Grundgedanken der Basalen Stimulation®,
• Stimulationsangebote der Basissinne (somatisch, vestibulär und vibratorisch)
• Pflegeverständnis, Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen,
• nonverbale Kommunikation,
• Möglichkeiten der Atembegleitung, spezielle Lagerungen.
• Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis
Die Seminarinhalte werden durch Theorie, Praxis und Selbsterfahrung vermittelt und vertieft. Der Austausch der Teilnehmenden und der Bezug zur eigenen Praxis sind wichtige Elemente des Kurses.
Zielgruppe:
Pflegekräfte, Betreuungskräfte und Therapeuten, Nach 3 tägiger Teilnahme bekommen die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.
Mitzubringen vom Teilnehmer:
Yoga/Isomatte, bequeme Kleidung, warme Socken, Decke und Kissen, Handtuch,
Hygienebeauftragte*r in der Pflege
Einrichtungen mit pflegerischen Dienstleistungen sind verpflichtet, Hygienebeauftragte zur Gewährleistung der hygienischen Anforderungen zu beschäftigen. In dieser Funktion werden fundiertes Wissen in den Bereichen Hygiene und Infektionsschutz sowie Kenntnisse bezüglich der Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes benötigt. Als praxisnah ausgebildete*r Hygienebeauftragte*r unterstützen Sie das medizinische und pflegerische Fachpersonal bei der Einhaltung von Hygienestandards sowie bei der Vorbeugung von Infektionskrankheiten. Hygienebeauftragte überwachen Pflegetechniken und sind für die Erstellung von Hygieneplänen verantwortlich. Gleichzeitig werden Mitarbeitende bezüglich hygienerelevanter Maßnahmen und Produkte beraten und geschult. Die Weiterbildung zum*r Hygienebeauftragten in der Pflege wird nach der Leitlinie der Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e. V. durchgeführt. Teilnahmevoraussetzung: Die Zugangsvoraussetzung für diese Weiterbildung erfüllt, wer eine staatlich anerkannte Berufsausbildung im Pflege- und Gesundheitswesen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung besitzt. Inhalte: - Organisation und Betriebslehre - Grundlagen der Hygiene - Grundlagen der Antiseptik und Desinfektion - Persönliche Hygiene und Lebensmittelhygiene - Infektionskrankheiten - Abschlussprüfung Die Weiterbildung schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab und nach erfolgreicher Teilnahme mit einem Zertifikat der VHD.