Zeichnen
Kurse (8)
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Naturlandschaften zeichnen
Wir wollen in diesem Kurs anhand ausgewählter Beispiele lernen, verschiedene Arten von Naturlandschaften zeichnerisch realistisch abzubilden. Dabei ist es wichtig, zunächst durch Abstraktion den jeweiligen Bildaufbau und die spezielle Raumperspektive zu erkennen, um dann mithilfe geeigneter Schraffuren naturtypische Texturen, Hell-Dunkelkontraste sowie Schattenwirkungen zu erzeugen damit schließlich in Kombination mit dem Herausarbeiten ausgewählter Details eine gelungene Komposition entsteht.
Bitte mitbringen: Zeichenpapier, verschiedene Bleistifte (z.B. HB, B1-B3), Spitzer, Radiergummi.
Zeichnen
Jede*r zeichnet, sei es, um eine Situation besser zu beschreiben, eine Person, einen Ort oder ein Ereignis festzuhalten oder ein ästhetisch ansprechendes Bild zu schaffen. In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit den zwei Aspekten des Zeichnens: dem bewussten Wahrnehmen der Eigenschaften des Dargestellten und dem strategischen Entscheiden, welche Strichführung oder Oberflächengestaltung am besten geeignet ist, um ein gelungenes Bild zu erzeugen. Jeder Tag ist einem anderen Thema gewidmet: Theorie mit Umsetzung, Stillleben, Landschaft und Perspektive. Während der Woche steht im Kursraum ein Stillleben (oder eine Landschaft) als Vorlage bereit. Morgens machen wir gemeinsam Gruppenarbeit und am Nachmittag kann jede*r für sich entscheiden, in welche Richtung es (mit Hilfestellung der Dozentin) weitergehen soll. Je nach Gruppe und Wetterlage werden wir an einem Tag unsere Materialien mitnehmen und unter freiem Himmel arbeiten.
Ziel ist es, verschiedene Zeichentechniken zu besprechen, auszuprobieren und zu üben – sowohl neue als auch bewährte. Ob Sie nun Anfänger*in sind und nicht wissen, wie Sie anfangen sollen, oder bereits Erfahrung haben und einen anderen Ansatz suchen: Der Kurs ist für jedes Niveau geeignet.
Von der Figuration zur Abstraktion
Wie übersetze ich einen Wald in eine abstrakte Darstellung?
Wie fange ich den Lichteinfall mit dem Bleistift auf Papier ein?
In diesem Kurs lernen wir, gut zu beobachten. Wir lernen, anders zu sehen, eine Figuration ins Abstrakte zu übersetzen, unsere alltägliche Umgebung aus einer realistischen Wahrnehmung in ein abstraktes Bild zu übertragen. Sehen lernen wie Anselm Kiefer, Klaas Gubbels, Gerhard Richter und Piet Mondriaan.
Inspirationsquellen können der eigene Garten, ein schönes Urlaubsfoto, ein Wald, eine Milchtüte oder die unmittelbare Umgebung in Norden sein. Schritt für Schritt wird der Prozess vom Dozenten begleitet. Gezeichnet und gemalt wird auf verschiedenen Papierformaten. Es gibt keine Grenzen!
Verschiedene künstlerische Aspekte werden in diesem Kurs behandelt: Technik, der eigene Prozess, die eigene Handschrift, Materialkunde und die figurative gegenüber der abstrakten Kunst.
Zeichnen auf großem Format
Lernen Sie unbekannte Materialien und Formate kennen. Zeichnen Sie aus Ihrem Körper heraus, mit Quast, Kreide oder Ihren Händen.
In dieser intensiven Zeichenwoche erleben Sie die Grundsätze des Zeichnens auf großem Format. Papier ab der Größe 70 x 100 cm, 100 x 150 cm oder sogar 120 x 220 cm.
Die Woche beginnt mit dem Zeichnen eines bestimmten Themas, um die Zeichentechnik zu erlernen. Denken und Arbeiten in großen Linien, die große Geste, die Übersicht behalten. Perspektive und Komposition, Flächen und Restraum, schwarz und weiß, der Blick für das Detail, die ganze Palette des Zeichnens wird abgedeckt. Anschließend wählen Sie ein eigenes Thema, das Sie in einer Serie großer Schwarz/weiß-Zeichnungen mit dem Material Ihrer Wahl ausarbeiten: Holzkohle, Grafit oder Bleistift. Täglich findet eine Besprechung der entstandenen Werke statt. In diesem Rahmen wird auch über zeitgenössische (Zeichen-) Kunst gesprochen.
Im Stehen arbeiten zu können, ist Voraussetzung!
Der Akt
So klassisch wie aktuell: Der Akt als künstlerisches Motiv taucht schon in Pompeji auf und inspiriert Maler, Bildhauer und Zeichner bis heute. Ein unerschöpfliches Thema, dem wir uns in dieser Woche widmen werden.
Es wird schnell wechselnde Figuren geben, die mit Kohle skizziert werden, als auch längere Haltungen, die die Möglichkeit bieten, mit Farben zu arbeiten.
Täglich wird uns ein Modell für zwei bis drei Stunden zur Verfügung stehen. In der verbleibenden Zeit kann an unfertigen Bildern weitergearbeitet werden. Auch ein Ausflug in die theoretische Anatomie soll helfen, den Körper zu verstehen.
Die Dozentin unterstützt Sie individuell auf dem eigenen Weg. Vorkenntnisse in zeichnerischen Grundlagen sind empfehlenswert.
Für Modelle fallen zusätzliche Kosten an.
Siehe, der Mensch
Gesichter erzählen Geschichten. Aber wie kann das auf Papier gebracht werden? Das Zeichnen eines Porträts ist spannend! Nicht immer einfach, aber jede*r kann auf seinem*ihrem Niveau und eigenen Art und Weise ein fesselndes Bild entstehen lassen. Und das in vielerlei Hinsicht. Nach lebendem Modell und nach Fotovorlage. Das Porträt inspiriert schon seit Jahrhunderten lang. Von ägyptisch-römischen Fayum-Porträts bis hin zu Marlene Dumas. Mit Fantasie, einerseits in der Tradition verwurzelt, andererseits auf den Flügeln des Experiments, versuchen wir mit unterschiedlichen Techniken und persönlichen Wünschen die Komplexität des Ganzen in einem Moment zu erfassen.
Aber auch den Händen, der Figur als Ganzes und der Position der Figur im Raum wird auf Wunsch Beachtung geschenkt. Gut gezeichnet kann es einen wertvollen Beitrag zu einem überzeugenden Porträt, zur zu erzählenden Geschichte leisten. Und fügen Sie dem Bild Ihre eigene Dynamik hinzu.
Für Modelle fallen zusätzliche Kosten an.
Urban Sketching
Wir streifen fünf Tage lang durch Norden und versuchen, uns die Stadt zeichnerisch zu erschließen. Es geht um Architektur, Perspektive, urbane Räume und Plätze, Menschen und natürlich um Licht und Landschaft. Von der schnellen, hingeworfenen Skizze mit Bleistift bis zum ausgearbeiteten Aquarell ist alles möglich.
Wie finde ich überhaupt ein Motiv? Wie bringe ich es aufs Papier?
In Einzelgesprächen und Gruppenbesprechungen geht der Dozent individuell auf alle Teilnehmenden ein.
Gefragt ist Mut zum Experiment, um eingefahrene Wege und konventionelle Sichtweisen zu hinterfragen und so eine persönliche Bildsprache zu finden.
Wir lassen uns auf komplexe Situationen ein, neugierig und offen, um scheinbar Bekanntes wieder einer genauen Beobachtung zu unterziehen und so über die Zeichnung hinter das Wesen der Dinge zu blicken.
Funktioniert auch ohne Strom und WLAN.
Zeichnen
Zeichnen lernen bedeutet, zu beobachten, Eindrücke zu ordnen und zu interpretieren.
Es geht darum, Alltagssorgen abzulegen und sich dem Spiel von Bewegung, Licht, Form und Linie hinzugeben.
Im Kurs werden verschiedene Aufgaben und Übungen behandelt, darunter Perspektive, Licht und Schatten sowie Grundlagen der Komposition. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erkundung des Raums auf der flachen Ebene, um zu experimentieren, was innerhalb der zwei Dimensionen des Papiers möglich ist, auch ohne lineare Perspektive. Ob präzise mit spitzem Stift oder mit großer Geste und dicker Kreide – alles ist erlaubt.
Bei schönem Wetter kann auch im Freien gezeichnet werden.
Eine gemeinsame Nachbesprechung zeigt die Fortschritte der Teilnehmenden.
Der Workshop richtet sich an alle, die gerne zeichnen. Vorerfahrung wäre von Vorteil.