Schwerpunkt: Frühkindliche Bildung
Kurse (17)
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Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Digitale Konferenz für Kindertagesstätten-Leitungen im Landkreis Aurich
Im Wissen um die Bedeutung von Netzwerkarbeit laden wir Leitungskräfte von Kindertagesstätten zum kollegialen Austausch ein. Dieses Treffen soll die Möglichkeit geben, über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Veränderungen im Bemühen um Qualität in Kindertagesstätten zu diskutieren und Anregungen und Hilfe zu finden. Auch das Amt für Jugend und Soziales beteiligt sich an der Konferenz, sodass unbürokratisch und miteinander über Chancen und Ideen beraten werden kann.
PS: Laden Sie gerne auch Ihre Trägervertreter*innen zu dieser Konferenz ein! Sie sind uns herzlich willkommen.
Die Teilnahme an unseren Onlineangeboten ist von überall aus möglich. Sie brauchen zur Kursteilnahme einen PC, Laptop oder Tablet, ein Mikrophon und eine Videokamera. Eine Teilnahme über das Smartphone ist ebenfalls möglich, auch wenn wir das nicht empfehlen. Bei der Anmeldung ist die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich. Spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie alle weiteren Informationen zur Software, eine Anleitung zur Nutzung und die Zugangsdaten für die Teilnahme.
Systemische*r Familienberater*in
Die Fortbildung zum/zur „Systemischen Familienberater*in“ legt Gewicht auf die Reflexion eigener Familienthemen und das praktische Einüben der systemischen Beraterhaltung. Die Teilnehmenden lernen an konkreten eigenen Anliegen und Fällen aus ihrer beruflichen Praxis und verbinden so kraftvoll und praktisch Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und Einüben der Methodenkompetenz.
Konsequente Ressourcenorientierung, Übungsauswertungen, achtsame Körperarbeit, kurze Theorie-Inputs und schriftliche Anleitungen sorgen für eine wertschätzende, kreative und lebendige Lernatmosphäre.
Ziele:
• sich selbst und die Beratungsfunktion als Teil eines bzw. mehrerer Systeme erfahren und dazu das eigene Handeln kritisch reflektieren
• eigene Bindungen und erlernte (Familien-)Muster identifizieren und – soweit möglich – auflösen, um präsent klar und einfühlsam mit sich und anderen umgehen zu können
• Erweiterung der Handlungskompetenzen, insbesondere bzgl. Anwendung systemischen Fragens und bewährter (Kurz-)Interventionen
Inhalte:
• Einführung in systemische Modelle und Sichtweisen
• Familientypologien
• Modelle und Regeln in Familiensystemen
• Familiendynamiken, Familienstrukturen
• Ressourcenorientierung in der Beratung
• Skulpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett
• Rituale zur klaren Generationenabgrenzung
• systemisches Fragen, Minimax-Interventionen
• Grundlagen des zirkulären Fragens
• Umgang mit Konflikten in Familien
• Gewalt und Sucht in Familien
• Kriseninterventionen und Methoden der Deeskalation
• weitere hilfreiche Interventionsstrategien
• Reflexion der eigenen (Berater-) Rolle
• gegenseitige Supervision
Methoden:
• kurzen Lehrvorträgen folgen Diskussionen in Kleingruppen bzw. im Plenum
• Visualisierung an Flip-Chart und Pinnwänden
• Erarbeitung der Praxisteile und Übungen in Kleingruppen mit anschließendem Erfahrungsaustausch und Plenumsauswertung
• vertieftes Üben der Beratungsansätze in selbst organisierten Kleingruppen zwischen den Seminaren
• praktische Erprobung der erlernten Methoden in der beruflichen Praxis, Supervision
• Unterstützung des Lernens durch Übungsblätter, mit Erläuterungen und Hintergrundinformationen
• Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden und eigenen Erfahrungen mit Familie
In den ersten Seminartagen steht die Selbsterfahrung im Vordergrund. Dann verlagert sich das Lernen zunehmend auf Interventionen für das eigene Praxisfeld.
Vorschularbeit in Bewegung - Ganzheitlich fördern mit Psychomotorik
In diesem praxisorientierten Seminar wird gezeigt, wie Vorschularbeit durch Bewegung, Spiel und Sinneserfahrung ganzheitlich gestaltet werden kann. Auf Grundlage des psychomotorischen Ansatzes lernen die Teilnehmenden abwechslungsreiche Bewegungs- und Sprachspiele kennen, die Wahrnehmung, Konzentration, Zahlenverständnis sowie soziale Kompetenzen und Selbstvertrauen fördern. Die vermittelten Übungen bieten vielfältige Anregungen für die direkte Umsetzung in der Praxis.Dieser Workshop ist mit 5 Lerneinheiten anerkannt für das „Markenzeichen Bewegungskita“.
Bitte mitbringen: Hallenschuhe, sporttaugliche Kleidung, Getränke, Verpflegung.
Trauma sensible Pädagogik
Im ersten Teil geht es um „Verstehen - Erkennen - Haltung“
Im Seminar werden grundsätzliche Inhalte der Trauma sensiblen Pädagogik vermittelt. Am ersten Seminartag werden neben medizinischen und neuropsychologischen Aspekten auch erste pädagogische Fragestellungen bearbeitet. Es wird u.a. den Fragen nachgegangen: Woran erkenne ich ob mein Gegenüber Trauma belastet ist? Welche Auswirkungen hat das für den Betroffenen und welche für die gemeinsame Arbeit? Was versteht man unter Trauma sensibler Pädagogik?
Der zweite Teil widmet sich der professionellen Haltung, Schwerpunkt: Umsetzung in Konzeption und täglicher Arbeit
Dabei wird die eigene professionelle Haltung reflektiert. Was bedeutet mein Wissen über Trauma und Traumafolgestörung für meine tägliche Arbeit? Wie kann Trauma sensible Pädagogik in unserem Arbeitsfeld eingebettet werden? Welche Hilfen und Maßnahmen unterstützen meine Klienten und dienen der langfristigen positiven Persönlichkeitsentwicklung?
Kinder lieben Grenzen - und brauchen das Abenteuer mit all seinen Risiken
Jede große Veränderung und jeder Entwicklungsschritt ist mit einem Risiko verbunden. Fehler zu machen gehört untrennbar zum Lernen dazu. Bevor ein Kind laufen kann, nimmt es viele kleine Risiken in Kauf. Es fällt, steht wieder auf und lässt sich auch durch schmerzhafte Erfahrungen nicht entmutigen. Mit Begeisterung folgt es seiner angeborenen Neugier, entdeckt die Welt und wächst an ihr. Wie pädagogische Fachkräfte diese natürlichen Entwicklungsprozesse begleiten, beeinflusst maßgeblich, ob Kinder ihre Begeisterungsfähigkeit und Lernfreude ein Leben lang bewahren können. Im Kurs wird erarbeitet, welche Rahmenbedingungen und welche Haltung Fachkräfte brauchen, um Kinder in ihren Abenteuern zu unterstützen und welche Formen der Kommunikation dabei helfen, ihre angeborenen Potenziale zu fördern.
Qualifizierung von Leitungen von Kindertageseinrichtungen
Die Leitung einer Kindertageseinrichtung nimmt eine Schlüsselposition für die Qualität der Umsetzung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrags sowie der Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in Kitas ein. Ihre Aufgaben sind sehr vielfältig und hängen zusätzlich von verschiedenen Faktoren wie z.B. Größe der Einrichtung, Träger, Sozialraum und Zusammensetzung des Teams ab.
Zu ihren Aufgaben zählen:
Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrags
Betriebsführung und das Management einer Einrichtung
Reflexion und stetige Weiterentwicklung der eigenen Leitungsrolle und Leitungspersönlichkeit, Selbstmanagement und fachliche Positionierung
Führung von Mitarbeitenden
Zusammenarbeit und Kooperation, beispielsweise mit relevanten Akteurinnen und Akteuren im Sozialraum
Organisations- und Qualitätsentwicklung
Um dieser Vielfalt an Aufgaben und den damit verbundenen bildungs-, familien- und gesellschaftspolitischen Ansprüchen gerecht werden zu können, benötigen Kita-Leitungen ein breites Spektrum an Kompetenzen. Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis haben gemeinsam mit dem Niedersächsischen Kultusministerium dieses umfangreiche Curriculum konzipiert.
Die Fortbildung besteht aus 6 Modulen. Zusätzlich zur Präsenszeit von mind. 120 UE sind weitere Übungs- und Selbstlernphasen der Teilnehmenden eingeplant. Für jedes der sechs Module ist eine Transferaufgabe für die Praxis zu bearbeiten. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Grundqualifizierung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat des Nds. Kultusministeriums.
Der Kurs richtet sich vorrangig an Leitungen und stellvertretende Leitungen von Kindertageseinrichtungen im Landkreis Aurich und wird im Auftrag des Amtes für Jugend und Soziales durchgeführt. Kostenfrei teilnehmen können nur Leitungskräfte aus Kitas im Landkreis Aurich, die für diese Tätigkeit über ein festgelegtes Stundenkontingent verfügen. Bei freien Kapazitäten ist eine Teilnahme externer Interessierter möglich. Die Kurskosten sind in diesem Fall vollständig selbst zu tragen.
Zwischen Puppen und Treckern: Geschlechtersensibel durch den Kita-Alltag
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem Thema der geschlechtersensiblen Pädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander. Neben theoretischen Impulsen werden Sie durch praktische Übungen und Diskussionen die Möglichkeit bekommen, Ideen und konkrete Maßnahmen für Ihren Kita-Alltag zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Förderung von Chancengleichheit, sondern auch um die Unterstützung der Kinder in ihrer individuellen Identitätsfindung.
Wir beschäftigen uns u.a. mit folgenden Fragen:
- Was bedeutet es, die Geschlechterperspektive in die pädagogische Arbeit einzubeziehen?
- Welche gesellschaftlichen Erwartungen werden an Geschlechter gestellt und wie wirken diese auf das Verhalten und die Entwicklung von Kindern?
- Wie können wir Kindern ermöglichen, sich jenseits von traditionellen Rollenerwartungen zu entfalten?
Mehrstimmig in der Kita
Mehrsprachigkeit gehört zum Alltag frühkindlicher Bildungseinrichtungen. Diese Fortbildung zeigt, wie Kinder in ihrem sprachlichen Alltag durch Musik und Bewegung aktiv unterstützt werden können. Es wird aufgezeigt, wie Lieder, rhythmische Sprechverse und musikalische Spielstücke genutzt werden können, um die verschiedenen Erstsprachen der Kinder in den Kita-Alltag einzubinden und ihre Identität zu stärken. Gleichzeitig wird das Potenzial für die Förderung des Spracherwerbs aller Kinder - auch Deutsch als Zweitsprache - beleuchtet. Teilnehmende lernen praxisnah Methoden der elementaren Musikpädagogik kennen, die sich direkt im Morgenkreis und in anderen Alltagssituationen einsetzen lassen. Ziel ist es, Mehrsprachigkeit hörbar und erlebbar zu machen und die Vielfalt der Kindergruppe wertschätzend einzubeziehen.
Borderline verstehen – sicher begleiten ohne auszubrennen
Menschen mit Borderline-Dynamiken stellen Fachkräfte oft vor besondere Herausforderungen. Dieses Seminar vermittelt ein
verständliches Bild der Störung, typische Beziehungsmuster und konkrete Handlungsmöglichkeiten – mit Fokus auf Selbstschutz und professionelle Klarheit.
Inhalte:
- Grundlagen der Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Emotionsregulation & Impulsivität
- Spaltung, Idealisierung, Abwertung
- Umgang mit Krisen
- Skills aus der DBT für den Alltag
- Nähe-Distanz-Balance & Selbstfürsorge
Lernziele:
- Verständnis für Dynamiken & Muster
- Umgang mit Krisen
- Selbstschutz & professionelle Grenzen
Innehalten - Selbstfürsorge - Konflikte lösen
Wie gehe ich mit Konflikten um?
Wie gehe ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen um?
Wie schaffe ich es, bei all dem Stress bei mir selbst zu bleiben?
In diesem Seminar geht es um lösungsorientierte Reflexionen und Übungen aus der systemischen Toolbox: Imaginationen, Selbstwahrnehmung, Inneres Team, Perspektivenwechsel, Muster und Musterunterbrechung, Zielentwicklung, Mediation, Aufstellungen, kreatives Gestalten u.a.m.
Willi Ennulat hat 30 Jahre als klinischer Suchttherapeut und Familientherapeut gearbeitet und ist nun in der Ausbildung systemischer Berater*innen tätig.
Kindertagesstätten zwischen Krise und Karriere
Kindertagesstätten stehen aktuell vor einem tiefgreifenden Wandel: Fachkräftemangel, hohe Fluktuation und steigende Anforderungen prägen den Alltag von Trägern und Leitungsteams. Gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen – insbesondere durch innovative Personalentwicklung, strategische Organisationsführung und den reflektierten Einsatz digitaler und KI-gestützter Tools.
Aktuelle Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit:
„Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind nach den ersten zwölf Monaten nur noch 61 % der Erzieher*innen im Kernbereich ihres ursprünglichen Berufs tätig. Nach weiteren neun Jahren sinkt dieser Anteil auf 24 %. Unter der Beachtung von Rückkehr, Wegzug und Berufswechsel geht langfristig über ein Viertel der niedersächsischen Fachkräfte verloren.“ (Quelle: DGB Niedersachsen, Schlaglicht 07.10.2025)
Dieser Fachtag lädt Träger und Entscheidungsträger*innen ein, neue Wege in der Personal- und Organisationsentwicklung zu denken – jenseits klassischer Konzepte und mit einem Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Systems Kita.
Psychomotorik erleben & begreifen
Die Bewegung ist der Schlüssel zur kindlichen Entwicklung. Durch den steigenden Medienkonsum wird u.a. die Wichtigkeit von Bewegungsangeboten in Kitas, Schulen und Sportvereinen immer deutlicher. Dabei sollten die individuellen Interessen und Ressourcen der Kinder zu einem ganzheitlichen Bewegungsangebot führen. In diesem psychomotorischen Basisworkshop steht die Selbsterfahrung für alle Teilnehmenden im Vordergrund. Ausgerichtet ist dieser auf Kinder zwischen 3 - 10 Jahre.
Diese Fortbildung ist mit 8 Lerneinheiten anerkannt für das „Markenzeichen Bewegungskita“.
Bitte mitbringen: Hallenschuhe, sporttaugliche Kleidung, Getränke, Verpflegung.
„Wirkungsvoll im Dialog“
Die Zusammenarbeit mit dem Träger prägt die Qualität der KiTa – von Ressourcenentscheidungen bis hin zu Entwicklungsprozessen. Leitungen erleben dabei oft Spannungsfelder zwischen Erwartungen, Rahmenbedingungen und eigenen pädagogischen Zielen.
Im Workshop geht es darum, die Kommunikation mit dem Träger klar, professionell und lösungsorientiert zu gestalten:
• Wie lassen sich Anliegen souverän vertreten und Verhandlungen sicher führen?
• Welche Strategien helfen, Konflikte zu reduzieren und tragfähige Vereinbarungen zu erreichen?
• Wie gelingt der Schritt von Abhängigkeit hin zu mehr Selbstwirksamkeit und Gestaltungskraft als Leitung?
Ziel ist es, Leitungskräfte zu stärken, ihre Position im Dialog mit dem Träger kompetent und selbstbewusst einzunehmen – und damit den Weg zu einer gesunden Organisation für Kinder, Fachkräfte und Träger gleichermaßen zu ebnen.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem nifbe statt.
Einführung in das Bewusstsein für Neurodiversität
In diesem Workshop erhalten Teilnehmende einen Einblick in das Thema „Neurodivergenz“.
Ziel ist es, grundlegende Kenntnisse über Störungsbilder (z.B.: Autismus-Spektrum-Störung, AD(H)S, FASD, Tourette-Syndrom)zu erwerben,Potenziale zu erkennen und inklusive Umgebungen, z.B.: am Arbeitsplatz zu durchdenken und Ideen für die aktiver Gestaltung mitzunehmen.
Anhand praktischer Beispiele und praxisorientierter Strategien werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Vielfalt neurodiverser Lebensentwürfe sensibilisiert und es besteht dadurch die Möglichkeit, Ängste und dadurch bedingte Barrieren abzubauen.
Der Workshop umfasst sechs Unterrichtseinheiten. Die aufgeschlossene und stärkende Haltung steht dabei im Vordergrund: weg vom Defizitmodell, hin zu einer wertschätzenden Betrachtung.
Ein wertvoller Tag für alle, die das Verständnis für Neurodivergenz erlangen und/oder vertiefen möchten und die ihre Profession inklusiver gestalten möchten.
Spielstarke KiTa! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel pädagogisch wertvoll einsetzen
Kennen Sie die verschiedenen Spielmechaniken?
Deckt Ihre Spielesammlung alle Förderschwerpunkte ab?
Ist sie aktuell und sind die Spiele vollständig?
Tipps und Tricks zum Lernen und verstehen von Spielanleitungen.
Wie vermittle ich die Regeln und kann ich sie individuell anpassen?
Kriterien für zukünftige Spielauswahl?
Elternarbeit: Wie vermittle ich Eltern, wie wichtig das Medium Kulturgut Gesellschaftsspiel ist? Was leistet das Medium Gesellschaftsspiel anders als das Freispiel?
Neben diesen spannenden Inhalten werden wir in dieser Weiterbildung natürlich auch viele eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen!
Ich freue mich darauf, Sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
„Mitreden, Mitgestalten, Mitentscheiden: Partizipation im Hilfeprozess“
Partizipation ist mehr als ein formaler Schritt im Hilfeplanprozess – sie ist eine Haltung. Dieses Seminar zeigt, wie Fachkräfte Klient*innen aktiv einbeziehen, Ziele gemeinsam entwickeln und Motivation fördern können.
Mit vielen Methoden, Visualisierungen und Fallbeispielen wird Partizipation praktisch erlebbar.
Inhalte:
- Partizipation als Haltung
- Aktivierungsmethoden
- Hilfeplanprozesse transparent gestalten
- Zielentwicklung
- Umgang mit fehlender Motivation