Schwerpunkt: Frühkindliche Bildung
Kurse (19)
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Vorschularbeit in Bewegung - Ganzheitlich fördern mit Psychomotorik
In diesem praxisorientierten Seminar wird gezeigt, wie Vorschularbeit durch Bewegung, Spiel und Sinneserfahrung ganzheitlich gestaltet werden kann. Auf Basis des psychomotorischen Ansatzes werden abwechslungsreiche Bewegungsspiele vorgestellt, die Kinder in ihrer gesamten Persönlichkeitsentwicklung stärken. Im Mittelpunkt stehen spielerische Übungen zur Förderung von Raum-Lage-Wahrnehmung, Zahlenverständnis, Mengenbewusstsein und Konzentration. Durch kooperative Bewegungsaufgaben werden zudem Sozialkompetenz und Selbstvertrauen unterstützt. Kreative Sprach- und Bewegungsspiele rund um Reimwörter, Farben und Formen eröffnen zusätzliche Lernzugänge. Die Teilnehmenden erhalten vielfältige Anregungen für die Praxis und reflektieren, wie Bewegung als Schlüssel zu ganzheitlichem Lernen genutzt werden kann. Dieser Workshop ist mit 5 Lerneinheiten anerkannt für das „Markenzeichen Bewegungskita“. Bitte mitbringen: Hallenschuhe, sporttaugliche Kleidung, Getränke, Verpflegung.
Mehrstimmig in der Kita
Mehrsprachigkeit gehört zum Alltag frühkindlicher Bildungseinrichtungen. Diese Fortbildung zeigt, wie Kinder in ihrem sprachlichen Alltag durch Musik und Bewegung aktiv unterstützt werden können. Es wird aufgezeigt, wie Lieder, rhythmische Sprechverse und musikalische Spielstücke genutzt werden können, um die verschiedenen Erstsprachen der Kinder in den Kita-Alltag einzubinden und ihre Identität zu stärken. Gleichzeitig wird das Potenzial für die Förderung des Spracherwerbs aller Kinder - auch Deutsch als Zweitsprache - beleuchtet. Teilnehmende lernen praxisnah Methoden der elementaren Musikpädagogik kennen, die sich direkt im Morgenkreis und in anderen Alltagssituationen einsetzen lassen. Ziel ist es, Mehrsprachigkeit hörbar und erlebbar zu machen und die Vielfalt der Kindergruppe wertschätzend einzubeziehen.
"Wie sag ich es meiner Kollegin?"
Mit der Verschriftlichung des Kinderschutzkonzepts hat jede Kita einen Verhaltenscodex verabschiedet. Dieser beschreibt Interaktionen, die im Beziehungskontext mit Kindern übergriffig und gewalttätig sind. Wie aber wird diese Vereinbarung im pädagogischen Alltag gelebt und angewendet?
- Welches Verhalten beobachte ich bei einem Teammitglied, das grenzwertig ist?
- Wie spreche ich das an?
- Was bedeutet das für die Teamarbeit?
Ziel des Seminars ist es, unangenehme Beobachtungen professionell und angstfrei zu kommunizieren und damit den Schutz der Kinder zu garantieren.
"Warum verhält sich das Kind so? Was soll ich nun tun?"
Manche Verhaltensweisen von Kindern im Alter von 1-6 Jahren bringen Sie als pädagogische Fachkraft an Grenzen des Verstehens und des angemessenen Umgangs. Gerade in stressigen Zeiten sind diese Herausforderungen auch Herausforderungen an jede einzelne Person. Um wirksam handeln zu können, kommen wir nicht umhin, das Verhalten des Kindes in der jeweiligen Situation zu verstehen.
Inhalte:
- kurze, praxisorientierte Theorieinputs
- Reflexionseinheiten/Praxistranfer
- Zugänge zum Kind und zu sich selbst
- Strukturhilfen für den Alltag
- keine Rezepte.
Das Seminar erhebt keinen therapeutischen Anspruch.
Sollten Sie Lust haben auf "Antwortsuche" zu gehen, freue ich mich, Sie im Seminar begrüßen zu können.
Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Spielstarke Schule! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel im Unterricht fest implementieren, aber wie?
Wie bekomme ich eine heterogene Klasse fit für´s Spiel? Alle Kinder können würfeln am Platz, Karten halten und mischen, verstehen einfache Spielregeln und befolgen soziale Regeln. Wie kann ich Spiele zur Binnendifferenzierung anbieten? Welche Spiele eignen sich und welche nicht? Was sind Spielerpersönlichkeiten?
Hier sind alle Lehrer*innen und pädagogisch Mitarbeitenden eingeladen teilzunehmen, die zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und der Förderung von Exekutivfunktionen das Kulturgut Gesellschaftsspiel als weiteres didaktisches Mittel einsetzen möchten. Neben diesen spannenden Inhalten werden wir auch eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen! Ich freue mich darauf sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
Kleine Entdecker, große Fragen: Sexualpädagogik in der Kita
In diesem Seminar setzen wir uns mit der Bedeutung und den Grundlagen der Sexualpädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander.
Sexualpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Förderung von Kindern. Sie hilft Kindern, ihren eigenen Körper zu entdecken, gesunde Grenzen zu setzen und ein respektvolles Verständnis für sich selbst und andere zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über Sexualität, sondern auch um die Förderung von Selbstbestimmung, Vertrauen und eine positive Körperwahrnehmung.
Im Seminar werden wir folgende Schwerpunkte behandeln:
- Was ist Sexualpädagogik und welche Bedeutung hat sie in der frühen Kindheit?
- Wie können wir Kinder altersgerecht und behutsam über Körper, Geschlecht und Beziehungen aufklären?
- Welche Rolle spielt die Vermittlung von Werten wie Respekt, Einvernehmlichkeit und Gleichberechtigung?
- Wie reagieren wir auf neugierige Kinderfragen und welche Kommunikationsstrategien sind hilfreich?
- Welche Materialien und Methoden eignen sich für die sexuelle Bildung in der Kita?
Darüber hinaus wird Ihnen Raum für den Austausch von Erfahrungen und praxisorientierte Übungen geboten, um das Gelernte direkt in den Kita-Alltag zu integrieren.
Vertiefungsmodul für Fachkräfte Kleinstkindpädagogik
Das Vertiefungsmodul richtet sich an ausgebildete Kleinstkindpädagoginnen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen bzgl Gendersensibilität, Sexualpädagogik und Kommunikation mit Eltern erweitern möchten. In 45 Unterrichtseinheiten werden theoretische Grundlagen sowie praktische Ansätze vermittelt, um die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu bereichern.
Ziele des Moduls:
Sensibilisierung für gendergerechte Erziehung und die Bedeutung von Geschlechterrollen in der frühkindlichen Bildung.
Vermittlung von Grundlagen der Sexualpädagogik, um Kinder in ihrer sexuellen Entwicklung zu unterstützen und ihnen ein gesundes Körperbewusstsein zu vermitteln.
Entwicklung von Strategien zur effektiven und respektvollen Kommunikation mit Eltern, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen Austausch über Themen wie Gendersensibilität und Sexualität zu fördern.
Inhalte:
Gendersensibilität in der frühkindlichen Bildung:
Theoretische Grundlagen zu Gender und Geschlechterrollen
Praktische Ansätze zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit im Alltag
Reflexion der eigenen Haltung und deren Einfluss auf die Erziehung
Sexualpädagogik:
Bedeutung von Sexualpädagogik in der frühkindlichen Entwicklung
Altersgerechte Ansätze zur Vermittlung von Wissen über Körper, Gefühle und Grenzen
Strategien zur Schaffung eines sicheren Raums für Fragen und Themen rund um Sexualität
Kommunikation mit Eltern:
Bedeutung der Elternarbeit für den pädagogischen Prozess
Methoden und Techniken für eine offene und respektvolle Kommunikation
Umgang mit sensiblen Themen und Förderung eines konstruktiven Dialogs
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam neue Impulse für die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu entwickeln!
Digitale Konferenz für Kindertagesstätten-Leitungen im Landkreis Aurich
Im Wissen um die Bedeutung von Netzwerkarbeit laden wir Leitungskräfte von Kindertagesstätten zum kollegialen Austausch ein. Dieses Treffen soll die Möglichkeit geben, über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Veränderungen im Bemühen um Qualität in Kindertagesstätten zu diskutieren und Anregungen und Hilfe zu finden. Auch das Amt für Jugend und Soziales beteiligt sich an der Konferenz, sodass unbürokratisch und miteinander über Chancen und Ideen beraten werden kann.
PS: Laden Sie gerne auch Ihre Trägervertreter*innen zu dieser Konferenz ein! Sie sind uns herzlich willkommen.
Die Teilnahme an unseren Onlineangeboten ist von überall aus möglich. Sie brauchen zur Kursteilnahme einen PC, Laptop oder Tablet, ein Mikrophon und eine Videokamera. Eine Teilnahme über das Smartphone ist ebenfalls möglich, auch wenn wir das nicht empfehlen. Bei der Anmeldung ist die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich. Spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie alle weiteren Informationen zur Software, eine Anleitung zur Nutzung und die Zugangsdaten für die Teilnahme.
Gebärden unterstützte Kommunikation
In diesem Seminar bekommen Sie Hilfestellung wenn
> Kinder den Einstieg in die Lautsprache noch nicht schaffen.
> die deutsche Sprache (noch) nicht beherrscht wird.
> kognitive und emotionale Beeinträchtigungen vorliegen.
> Motivation zum Kommunizieren angeregt werden soll.
> Sprechfreude unterstützt werden soll.
Dazu können wir heute aus einer Vielfalt von Methoden wählen, um den Einstieg in die Lautsprache so früh als möglich fördern.
Ziel der Fortbildung:
Die Teilnehmer/Innen lernen die Methode der ´Gebärden unterstützten Kommunikation / GUK und Alternativen kennen.
Sie erhalten Einblick in die Methode ´Koch´sche Lautbilder.
Sie werden über die Grundbegriffe des ´Lautgebärdens´ informiert.
Sie lernen Abgrenzung von Gebärden `Unterstützung` zu `Gebärdensprache`.
Sie erhalten Information zu Sprachbegleitung durch Gestik und Mimik.
Die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Einstiegs in gelingende Kommunikation werden dargestellt, analysiert und ausprobiert.
Sie werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen im Kitaalltag durchleuchtet.
Die Fortbildung richtet sich an Erzieher*Innen in Kindertagesstätten mit Integrationsgruppen.
Theorie und Praxis werden verbunden.
„Harmonie um jeden Preis" – Streiten für Anfänger*innen!
Streiten verwandelt sich in einen Tanz der Emotionen – doch wie bleibt der Fuß nicht im Takt stecken? In unserem einzigartigen Bildungsurlaub nehmen wir Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Konflikte!
Wichtige Themen: Wie schaffe ich eine gesunde Konfliktkultur? Wie reflektiere ich meine eigene Haltung zu Auseinandersetzungen? Und vor allem: Wie kann Streit zu einer Quelle des persönlichen Wachstums werden? Dieses Seminar ist nicht nur theoretisch, sondern bietet viel Raum für praktisches Lernen, kreatives Denken und eine positive Feedbackkultur!
Tauchen Sie ein in interaktive Workshops, Selbstreflexion und Regulation und inspirierenden Austausch mit Gleichgesinnten. Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege betrachten, um Konflikte nicht nur zu vermeiden, sondern konstruktiv zu gestalten!
Nehmen Sie die Herausforderung an – für sich selbst, für Ihr Team und für Ihre Gesundheit!
Die Teilnehmenden verlassen das Seminar mit einem erweiterten Repertoire an Konfliktmanagement-Techniken, einer klareren Vorstellung von ihren eigenen Werten und Bedürfnissen sowie einem individuellen Plan zur Umsetzung des Erlernten in ihrer täglichen Arbeit in der Kita.
Das Seminar bietet eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung und stärkt die Fachkräfte darin, ihre Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Eltern gesund und konstruktiv anzugehen.
Systemische*r Familienberater*in
Die Fortbildung zum/zur „Systemischen Familienberater*in“ legt Gewicht auf die Reflexion eigener Familienthemen und das praktische Einüben der systemischen Beraterhaltung. Die Teilnehmenden lernen an konkreten eigenen Anliegen und Fällen aus ihrer beruflichen Praxis und verbinden so kraftvoll und praktisch Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und Einüben der Methodenkompetenz.
Konsequente Ressourcenorientierung, Übungsauswertungen, achtsame Körperarbeit, kurze Theorie-Inputs und schriftliche Anleitungen sorgen für eine wertschätzende, kreative und lebendige Lernatmosphäre.
Ziele:
• sich selbst und die Beratungsfunktion als Teil eines bzw. mehrerer Systeme erfahren und dazu das eigene Handeln kritisch reflektieren
• eigene Bindungen und erlernte (Familien-)Muster identifizieren und – soweit möglich – auflösen, um präsent klar und einfühlsam mit sich und anderen umgehen zu können
• Erweiterung der Handlungskompetenzen, insbesondere bzgl. Anwendung systemischen Fragens und bewährter (Kurz-)Interventionen
Inhalte:
• Einführung in systemische Modelle und Sichtweisen
• Familientypologien
• Modelle und Regeln in Familiensystemen
• Familiendynamiken, Familienstrukturen
• Ressourcenorientierung in der Beratung
• Skulpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett
• Rituale zur klaren Generationenabgrenzung
• systemisches Fragen, Minimax-Interventionen
• Grundlagen des zirkulären Fragens
• Umgang mit Konflikten in Familien
• Gewalt und Sucht in Familien
• Kriseninterventionen und Methoden der Deeskalation
• weitere hilfreiche Interventionsstrategien
• Reflexion der eigenen (Berater-) Rolle
• gegenseitige Supervision
Methoden:
• kurzen Lehrvorträgen folgen Diskussionen in Kleingruppen bzw. im Plenum
• Visualisierung an Flip-Chart und Pinnwänden
• Erarbeitung der Praxisteile und Übungen in Kleingruppen mit anschließendem Erfahrungsaustausch und Plenumsauswertung
• vertieftes Üben der Beratungsansätze in selbst organisierten Kleingruppen zwischen den Seminaren
• praktische Erprobung der erlernten Methoden in der beruflichen Praxis, Supervision
• Unterstützung des Lernens durch Übungsblätter, mit Erläuterungen und Hintergrundinformationen
• Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden und eigenen Erfahrungen mit Familie
In den ersten Seminartagen steht die Selbsterfahrung im Vordergrund. Dann verlagert sich das Lernen zunehmend auf Interventionen für das eigene Praxisfeld.
Zwischen Puppen und Treckern: Geschlechtersensibel durch den Kita-Alltag
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem Thema der geschlechtersensiblen Pädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander. Neben theoretischen Impulsen werden Sie durch praktische Übungen und Diskussionen die Möglichkeit bekommen, Ideen und konkrete Maßnahmen für Ihren Kita-Alltag zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Förderung von Chancengleichheit, sondern auch um die Unterstützung der Kinder in ihrer individuellen Identitätsfindung.
Wir beschäftigen uns u.a. mit folgenden Fragen:
- Was bedeutet es, die Geschlechterperspektive in die pädagogische Arbeit einzubeziehen?
- Welche gesellschaftlichen Erwartungen werden an Geschlechter gestellt und wie wirken diese auf das Verhalten und die Entwicklung von Kindern?
- Wie können wir Kindern ermöglichen, sich jenseits von traditionellen Rollenerwartungen zu entfalten?
Beobachtung – Analyse – Förderung: Professionelle Dokumentation zur kindlichen Entwicklung
Damit Kinder individuell gefördert werden können, braucht es mehr als bloße Beobachtung. Fachkräfte benötigen einen klaren Prozess: von der Beobachtung über Analyse und Reflexion bis hin zur Dokumentation. Nur so lassen sich passende Angebote ableiten, die Entwicklungsschritte bewusst und gezielt unterstützen.
Inhalte:
· Die Rolle der Beobachtung im pädagogischen Alltag: Wahrnehmung, Auswahl von Beobachtungsschwerpunkten und Trennung von Beobachtung und Interpretation.
· Methodenvielfalt: strukturierte und offene Verfahren, teilnehmende vs. nicht-teilnehmende Beobachtung.
· Instrumente und Hilfsmittel: wie Fotos, Videos, Stichworte, Beobachtungs- und Protokollbögen, Portfolios.
· Analyse & Reflexion: Bedeutung des Reflektierens, wie Interpretation und Schlussfolgerung geleistet werden, Blick auf Impulse für Förderangebote.
· Dokumentationsformen: welche Formen existieren, wie wählt man sie passend aus, wie kann Dokumentation nützlich sein – auch für Gespräche mit Kolleg*innen und Eltern.
Eltern- und Entwicklungsgespräche professionell führen
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieses bekannte Zitat von Paul Watzlawick verdeutlicht die zentrale Bedeutung von Kommunikation, besonders im sensiblen Bereich der frühkindlichen Bildung.
Eltern- und Entwicklungsgespräche sind ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit und stellen eine wichtige Brücke zwischen Einrichtung und Familie dar. Gleichzeitig bringen sie häufig Unsicherheiten mit sich – sowohl auf Seiten der Fachkräfte als auch der Eltern bzw. Sorgeberechtigten.
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit folgenden Fragen auseinander:
· Wie können Gespräche zur kindlichen Entwicklung gelingend gestaltet werden?
· Welche kommunikativen Strategien stehen uns als Fachkräfte zur Verfügung?
· Welche typischen Stolperfallen gibt es – und wie lassen sie sich vermeiden?
· Welche Chancen bieten diese Gespräche für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit?
Durch praxisnahe Methoden, Reflexion und Austausch entwickeln wir gemeinsam ein sicheres Fundament für professionelle und einfühlsame Elterngespräche.
Innehalten - Selbstfürsorge - Konflikte lösen
Wie gehe ich mit Konflikten um?
Wie gehe ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen um?
Wie schaffe ich es, bei all dem Stress bei mir selbst zu bleiben?
In diesem Seminar geht es um lösungsorientierte Reflexionen und Übungen aus der systemischen Toolbox: Imaginationen, Selbstwahrnehmung, Inneres Team, Perspektivenwechsel, Muster und Musterunterbrechung, Zielentwicklung, Mediation, Aufstellungen, kreatives Gestalten u.a.m.
Willi Ennulat hat 30 Jahre als klinischer Suchttherapeut und Familientherapeut gearbeitet und ist nun in der Ausbildung systemischer Berater*innen tätig.
Kindertagesstätten zwischen Krise und Karriere
Kindertagesstätten stehen aktuell vor einem tiefgreifenden Wandel: Fachkräftemangel, hohe Fluktuation und steigende Anforderungen prägen den Alltag von Trägern und Leitungsteams. Gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen – insbesondere durch innovative Personalentwicklung, strategische Organisationsführung und den reflektierten Einsatz digitaler und KI-gestützter Tools.
Aktuelle Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit:
„Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind nach den ersten zwölf Monaten nur noch 61 % der Erzieher*innen im Kernbereich ihres ursprünglichen Berufs tätig. Nach weiteren neun Jahren sinkt dieser Anteil auf 24 %. Unter der Beachtung von Rückkehr, Wegzug und Berufswechsel geht langfristig über ein Viertel der niedersächsischen Fachkräfte verloren.“ (Quelle: DGB Niedersachsen, Schlaglicht 07.10.2025)
Dieser Fachtag lädt Träger und Entscheidungsträger*innen ein, neue Wege in der Personal- und Organisationsentwicklung zu denken – jenseits klassischer Konzepte und mit einem Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Systems Kita.
„Wirkungsvoll im Dialog“
Die Zusammenarbeit mit dem Träger prägt die Qualität der KiTa – von Ressourcenentscheidungen bis hin zu Entwicklungsprozessen. Leitungen erleben dabei oft Spannungsfelder zwischen Erwartungen, Rahmenbedingungen und eigenen pädagogischen Zielen.
Im Workshop geht es darum, die Kommunikation mit dem Träger klar, professionell und lösungsorientiert zu gestalten:
• Wie lassen sich Anliegen souverän vertreten und Verhandlungen sicher führen?
• Welche Strategien helfen, Konflikte zu reduzieren und tragfähige Vereinbarungen zu erreichen?
• Wie gelingt der Schritt von Abhängigkeit hin zu mehr Selbstwirksamkeit und Gestaltungskraft als Leitung?
Ziel ist es, Leitungskräfte zu stärken, ihre Position im Dialog mit dem Träger kompetent und selbstbewusst einzunehmen – und damit den Weg zu einer gesunden Organisation für Kinder, Fachkräfte und Träger gleichermaßen zu ebnen.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem nifbe statt.
Spielstarke KiTa! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel pädagogisch wertvoll einsetzen
Kennen Sie die verschiedenen Spielmechaniken?
Deckt Ihre Spielesammlung alle Förderschwerpunkte ab?
Ist sie aktuell und sind die Spiele vollständig?
Tipps und Tricks zum Lernen und verstehen von Spielanleitungen.
Wie vermittle ich die Regeln und kann ich sie individuell anpassen?
Kriterien für zukünftige Spielauswahl?
Elternarbeit: Wie vermittle ich Eltern, wie wichtig das Medium Kulturgut Gesellschaftsspiel ist? Was leistet das Medium Gesellschaftsspiel anders als das Freispiel?
Neben diesen spannenden Inhalten werden wir in dieser Weiterbildung natürlich auch viele eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen!
Ich freue mich darauf, Sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.