Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (118)
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"Warum verhält sich das Kind so? Was soll ich nun tun?"
Manche Verhaltensweisen von Kindern im Alter von 1-6 Jahren bringen Sie als pädagogische Fachkraft an Grenzen des Verstehens und des angemessenen Umgangs. Gerade in stressigen Zeiten sind diese Herausforderungen auch Herausforderungen an jede einzelne Person. Um wirksam handeln zu können, kommen wir nicht umhin, das Verhalten des Kindes in der jeweiligen Situation zu verstehen.
Inhalte:
- kurze, praxisorientierte Theorieinputs
- Reflexionseinheiten/Praxistranfer
- Zugänge zum Kind und zu sich selbst
- Strukturhilfen für den Alltag
- keine Rezepte.
Das Seminar erhebt keinen therapeutischen Anspruch.
Sollten Sie Lust haben auf "Antwortsuche" zu gehen, freue ich mich, Sie im Seminar begrüßen zu können.
Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Spielstarke Schule! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel im Unterricht fest implementieren, aber wie?
Wie bekomme ich eine heterogene Klasse fit für´s Spiel? Alle Kinder können würfeln am Platz, Karten halten und mischen, verstehen einfache Spielregeln und befolgen soziale Regeln. Wie kann ich Spiele zur Binnendifferenzierung anbieten? Welche Spiele eignen sich und welche nicht? Was sind Spielerpersönlichkeiten?
Hier sind alle Lehrer*innen und pädagogisch Mitarbeitenden eingeladen teilzunehmen, die zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und der Förderung von Exekutivfunktionen das Kulturgut Gesellschaftsspiel als weiteres didaktisches Mittel einsetzen möchten. Neben diesen spannenden Inhalten werden wir auch eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen! Ich freue mich darauf sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Eine zweijährige, berufsbegleitende, staatlich anerkannte Weiterbildung zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ gem. NGesFBG. Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer leitenden Fachkraft einer Station oder eines Wohnbereichs sowie zur Wahrnehmung der Aufgaben einer „Verantwortlichen Pflegefachkraft" in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Die Weiterbildung umfasst mindestens 720 Unterrichtsstunden in den folgenden Weiterbildungseinheiten und findet im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (ausserhalb der Niedersächsischen Ferienzeit, statt. Inhalte: • Managementkompetenz • Psychosoziale und kommunikative Kompetenz • Pflegefachliche Kompetenz • Personalführung • Betriebswirtschaftliche Grundlagen • Rechtsgrundlagen • Gesundheits- und sozialpolitische Grundlagen Zielgruppe: Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen: • Pflegefachfrau/-mann/-person • Altenpfleger*in • Gesundheits- und Krankenpfleger*in • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in • Hebamme/Entbindungspfleger • Heilerziehungspfleger*in Eine zweijährige Berufserfahrung im Arbeitsfeld ist wünschenswert. Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung "Beauftragte*r für Qualitätsmanagement" erworben werden. Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie die Absolvierung einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Mit dem Abschluss der Weiterbildung erlangen Sie die Hochschulzugangsberechtigung. Die schriftliche Klausur ist geplant voraussichtlich für den 22.05.2028 und die mündliche Prüfung vom 20. - 22.06.2028.
Verantwortlich leitende Pflegefachkraft
Eine fünfzehnmonatige berufsbegleitende Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft gemäß § 71 SGB XI und den Maßstäben und Grundsätzen der Qualitätssicherung in der ambulanten und stationären Pflege. Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Verantwortlichen Pflegefachkraft in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und umfasst mindestens 460 Unterrichtsstunden. Diese finden im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (ausserhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt. Inhalte: • Managementkompetenz • Personalführung • psychosoziale und kommunikative Kompetenz • Aktualisierung der pflegefachlichen Kompetenz • Rechtsgrundlagen Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen und einer zweijährigen Berufstätigkeit in dem erlernten Ausbildungsberuf innerhalb der letzten 8 Jahre: • Pflegefachfrau/-mann/-person • Altenpfleger*in • Gesundheits- und Krankenpfleger*in • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie eine mündliche Prüfung. Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung Beauftragte*r für Qualitätsmanagement erworben werden. Die mündliche Prüfung ist voraussichtlich am 16.11.2027.
FEM Beauftragte*r in der Pflege
Freiheitseinschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen vermeiden – aber wie? Diese Fortbildung schafft Ideen und Rechtssicherheit, um FEM in der Praxis zu erkennen, zu vermeiden und Alternativen zu implementieren. Als FEM-Beauftragte*r setzen Sie die aktuellen Empfehlungen und Leitlinien sowie die verbindlichen Gesetze zur Vermeidung von FEM innerhalb der Einrichtung um. Sie beraten, schulen, organisieren und optimieren ein FEM-Management, begleiten richterliche Genehmigungsverfahren und moderieren Fallbesprechungen zur Vermeidung von FEM. Als Ansprechpartner*in und Multiplikator*in sind Sie für alle an der Versorgung Beteiligten der*die pflegerische Fachexperte*in der Einrichtung. Seminarinhalte: - FEM – Ein Pflegeproblem oder ein Pflegephänomen? - Analyse der eigenen Praxis - Gründe für FEM in der Pflege - Gewalt in der Pflege – Eine Spirale aus 5 Blickrichtungen - Konfliktkompetenzen und Strukturanalysen - Grundsätzliche Rechtsgrundlagen - Spezielle Rechtsgrundlagen - FEM Maßnahmen und deren Rechtsgrundlagen - Das richterliche Genehmigungsverfahren - Die Rolle des FEM-Beauftragten - Grenzen und Gefahren von FEM - Pflegerische Interventionen und alternative Maßnahmen - Fallbesprechungen moderieren - Fallsituationen - Ethische Herausforderungen - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch Zielsetzung: Die Teilnehmenden erhalten im Rahmen dieser Fortbildung das aktuelle und notwendige fachliche Wissen für die Umsetzung der Rolle als FEM-Beauftragte*r in einer Gesundheits-einrichtung. Zielgruppe: Die Hauptzielgruppe sind Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen, die die Rolle der*des FEM-Beauftragte*n übernehmen sollen. Weitere Zielgruppen sind Leitungskräfte in der Pflege, Pflegefachkräfte sowie interessierte Pflegekräfte.
Alltagsbegleitung
Die Schulung mit 48 Unterrichtseinheiten (mind. 30 Zeitstunden) entspricht den Vorgaben zur Anerkennung von niedrigschwelligen Betreuungsleistungen nach §45 a SGB XI i. V. m. §2 der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach §45a SGB XI. Als Angebote zur Unterstützung im Alltag kommen insbesondere in Betracht: - Serviceangebote für haushaltsnahe Leistungen - Angebote zur Alltagsbegleitung - Familienentlastende Dienste - Angebote zur Pflegebegleitung - Angebote zur Alltagsbegleitung und Betreuungsangebote Inhalte: - Grundlagen von Krankheitsbildern und Formen körperlicher, geistiger und psychischer Behinderung - Grundlagen der Hygiene sowie des Infektions- und Gesundheitsschutzes - Kommunikation, Gesprächsführung und Verhalten im Umgang mit Pflegebedürftigen sowie pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Personen - Kriterien eingeschränkter Alltagskompetenz - Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Widerständen, Hinlauftendenzen oder herausforderndem Verhalten - Verhalten in Krisen- und Notfallsituationen - Methoden der Betreuung Pflegebedürftiger bei Einzelbetreuung und bei Betreuung in Gruppen - Beratungsangebote (insbesondere der Pflegekassen, der Pflegestützpunkte und der Selbsthilfekontaktstellen für Pflegebedürftige sowie pflegende Angehörige und vergleichbar nahestehenden Personen) - Rolle und Aufgabenprofil der Helfenden - Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Erteilung einer Vorsorgevollmacht und Einrichtung einer rechtlichen Betreuung - Inhalte und Grenzen der Begleitung und Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von Pflegebedürftigen Innerhalb der geplanten Qualifizierung wird an einem Tag von 08:15 - cirka 16:00 Uhr der Erste-Hilfe-Schein absolviert. Der Termin wird den Teilnehmenden rechtzeitig mitgeteilt werden. Zielgruppe dieser Qualifizierung sind sowohl Privat- als auch Firmenkunden.
Wundexperte ICW 2026
Die Absolvierung des Basisseminars der Initiatiave Chronische Wunden e.V. (ICW) befähigt zur fachgerechten Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden sowie zur Umsetzung präventiver und lokaltherapeutischer Maßnahmen. Die richtige Hilfsmittelauswahl und deren korrekte Anwendung ist grundlegend für den Erfolg der Behandlung. Die Lernziele und Lerninhalte sind im Kontext des nationalen Gesundheitssystems zu sehen. Zielgruppen: - Apotheker*innen/ Ärzte*innen (Humanmedizin) - Pflegefachkräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen, Altenpfleger*innen) - Podologen Inhalte: - Expertenstandard - Haut/Hautpflege - Wundarten und -heilung - Wundbeurteilung und -dokumentation - Recht - Dekubitus/Prophylaxe - Diabetisches Fußsyndrom/Prophylaxe - Ulcus Cruris - Wundversorgung und -verbände - Schmerz - Hygiene - Edukation Umfang: Die Weiterbildung umfasst 64 Stunden Lehre plus 16 Stunden Hospitation zzgl. Leistungsnachweis (Klausur und Hausarbeit).
Laborkurs II - 2. Lehrjahr zur/zum Umwelttechnologen*in
Dieser Kurs erweitert das Verständnis für Chemie und Laboranalytik und bindet verfahrenstechnische Abläufe ein. Prozessorganisation und Analytik.
Theorie:
- Säuren. Laugen, Salze, Neutralisation
- pH–Wert (Definition und Berechnungen)
- Chemisches Rechnen
- Analysenparameter und ihre verfahrenstechnische Bedeutung für den Betrieb
- BSB5 (Methoden und Auswertung)
- TS/TR, GV/GR (Berechnungen)
- Sauerstoffmessung
- Wasserhärte (Ca2+, Mg2+, GH, CH, NCH)
- Stoffkreisläufe
- Theorietest
Praxis (je nach Fachrichtung):
- Sinnliche Beurteilung verschiedener Proben wie z.B. Geruch, Färbung, Trübung
- Volumetrische Bestimmungen ohne probenspezifische Störeinflüsse zu berücksichtigen
- Titerbestimmung einer Maßlösung
- Konzentrationsbestimmung unbekannter Säuren und Laugen
- Chloridtitration nach Mohr-Winkler
- Säure-/Basekapazität
- Kaliumpermanganatverbrauch
- Sauerstofftitration nach Mohr-Winkler
- Gravimetrische Bestimmungen (z.B. Fällung von Sulfat und Eisen)
- Qualitative Nachweise von Kationen und Anionen aus der Substanz und in Lösung mit anschließender Anwendung bei unbekannten Proben (Ammonium, Barium, Bromid, Carbonat, Chlorid, Eisen, Fluorid, Jodid, Kupfer, Mangan, Nitrat, Nitrit, Ortho und Gesamtphosphat, Sulfat, Sulfid, Sulfit)
- Einsatz von halbquantitativen Testmethoden (Teststäbchen, halbquantitative Testkästen)
- Entnehmen und Vorbereiten von Proben
- Probenahmearten wie Einzel–, Misch–, Durchschnitts– und kontinuierliche Proben
- Probenahmestellen
- Probenahmegeräte für manuelle und automatische Probenahme
- Probentransport
- Konservierungsmethoden
- Homogenisierung
- Membranfiltration
- Einführung in die Photometrie (Prinzip der Photometrie, verschiedene Gerätearten und Hersteller kennenlernen)
- Messen physikalischer und biologischer Größen an den fachrichtungsbezogenen Proben (Absetzbare Stoffe, Abfiltrierbare Stoffe, Schlammvolumen, –index, Trockenrückstand, Trockensubstanz, Gesamttrockenrückstand, Glührückstand, Glühverlust, TTC–Test, Methylenblautest, Schwefelwasserstoffprobe, BSB5 alle Bestimmungsmethoden mit Sensor–BSB)
- Mikroskopie
- Praxistest
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende aus Niedersachsen, bei denen die Bezuschussung durch das NLWKN berücksichtigt wurde. Informationen zum Kursentgelt für Teilnehmende aus anderen Bundesländern gibt es auf Anfrage.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
Workshop Katheterisierung
Erhalten Sie in einer kurzweiligen Schulung aktuelles Wissen und üben Sie praktische Kompetenzen, um für den Pflegealltag fit zu sein. Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Pflegekräfte mit entsprechender Delegation
Kleine Entdecker, große Fragen: Sexualpädagogik in der Kita
In diesem Seminar setzen wir uns mit der Bedeutung und den Grundlagen der Sexualpädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander.
Sexualpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Förderung von Kindern. Sie hilft Kindern, ihren eigenen Körper zu entdecken, gesunde Grenzen zu setzen und ein respektvolles Verständnis für sich selbst und andere zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über Sexualität, sondern auch um die Förderung von Selbstbestimmung, Vertrauen und eine positive Körperwahrnehmung.
Im Seminar werden wir folgende Schwerpunkte behandeln:
- Was ist Sexualpädagogik und welche Bedeutung hat sie in der frühen Kindheit?
- Wie können wir Kinder altersgerecht und behutsam über Körper, Geschlecht und Beziehungen aufklären?
- Welche Rolle spielt die Vermittlung von Werten wie Respekt, Einvernehmlichkeit und Gleichberechtigung?
- Wie reagieren wir auf neugierige Kinderfragen und welche Kommunikationsstrategien sind hilfreich?
- Welche Materialien und Methoden eignen sich für die sexuelle Bildung in der Kita?
Darüber hinaus wird Ihnen Raum für den Austausch von Erfahrungen und praxisorientierte Übungen geboten, um das Gelernte direkt in den Kita-Alltag zu integrieren.
Kollegiales Lehrtraining im Modulsystem "Lehren lernen - Grundqualifikation für Lehrende in der Erwachsenenbildung"
In den fünf Modulen der Grundqualifikation "Lehren lernen" haben Sie als Lehrende/-r Wissen über Lernprozesse, Ihre Rolle als Lehrende/-r in und eine gelungene Kurskonzeption gewonnen. Im Kollegialen Lehrtraining erhalten Sie Tipps und Tricks für die eigene Praxis und tauschen sich mit anderen Lehrenden aus.
Sie erproben Ihre eigene, vorbereitete Kursplanung exemplarisch im geschützten Rahmen mit der Gruppe. Im Anschluss erhalten und geben Sie kollegiales Feedback.
Im Mittelpunkt des handlungsorientierten, moderierten Lehrtrainings steht der Wechsel von praktischen Kurseinheiten und dazu passendender Theorie- und Praxisreflexion.
Abhängig von der Teilnehmendengruppe variieren die Themenschwerpunkte wie bspw. Motivation von Teilnehmenden, Gesprächsmoderation, Arbeiten mit Kleingruppen, Strategieentwicklung für Problemlösungen oder Gestaltung von Folien.
Nach Abschluss des Kollegialen Lehrtrainings können Sie ein Zertifikat erwerben. Ihr eingesendetes Kurskonzept wird dazu in der AEWB pädagogisch geprüft.
Inhalte:
• Praktische Erprobung einer eigenen, vorbereiteten Kurskonzeption mit der Teilnehmendengruppe im Kollegialen Lehrtraining
• Kollegiales Feedback erhalten und geben
• Theorie- und Praxisreflexion zu Themen der Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung
Voraussetzungen für die Teilnahme am Kollegialen Lehrtraining:
• Teilnahme an den fünf Modulen des Modulsystems „Lehren lernen“ oder dem Kompaktseminar sowie Modul 5 innerhalb der letzten zwei Jahre oder eine gleichwertige Qualifikation (muss nachgewiesen werden)
• Vorbereitung einer eigenen Kurskonzeption zur exemplarischen Durchführung mit der Gruppe im Kollegialen Lehrtraining
• schriftliche Ausarbeitung der o. g. Kurskonzeption (Vorlage wird gestellt)
• Bereitschaft zu kollegialem Feedback
Im Teilnahmebeitrag sind keine Verpflegungskosten enthalten. Bitte bringen Sie Bargeld für einen gemeinsamen Restaurantbesuch oder eigenen Proviant mit.
Es gelten die Verfahrensregelungen für Mitarbeiterfortbildungen der AEWB (https://www.aewb-nds.de/fortbildung/verfahrensregelungen/).
Vertiefungsmodul für Fachkräfte Kleinstkindpädagogik
Das Vertiefungsmodul richtet sich an ausgebildete Kleinstkindpädagoginnen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen bzgl Gendersensibilität, Sexualpädagogik und Kommunikation mit Eltern erweitern möchten. In 45 Unterrichtseinheiten werden theoretische Grundlagen sowie praktische Ansätze vermittelt, um die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu bereichern.
Ziele des Moduls:
Sensibilisierung für gendergerechte Erziehung und die Bedeutung von Geschlechterrollen in der frühkindlichen Bildung.
Vermittlung von Grundlagen der Sexualpädagogik, um Kinder in ihrer sexuellen Entwicklung zu unterstützen und ihnen ein gesundes Körperbewusstsein zu vermitteln.
Entwicklung von Strategien zur effektiven und respektvollen Kommunikation mit Eltern, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen Austausch über Themen wie Gendersensibilität und Sexualität zu fördern.
Inhalte:
Gendersensibilität in der frühkindlichen Bildung:
Theoretische Grundlagen zu Gender und Geschlechterrollen
Praktische Ansätze zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit im Alltag
Reflexion der eigenen Haltung und deren Einfluss auf die Erziehung
Sexualpädagogik:
Bedeutung von Sexualpädagogik in der frühkindlichen Entwicklung
Altersgerechte Ansätze zur Vermittlung von Wissen über Körper, Gefühle und Grenzen
Strategien zur Schaffung eines sicheren Raums für Fragen und Themen rund um Sexualität
Kommunikation mit Eltern:
Bedeutung der Elternarbeit für den pädagogischen Prozess
Methoden und Techniken für eine offene und respektvolle Kommunikation
Umgang mit sensiblen Themen und Förderung eines konstruktiven Dialogs
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam neue Impulse für die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu entwickeln!
New Work und New Leadership - Führungstools für Praxisanleitende
Praxisanleitung ist immer auch ein Stück Führungsarbeit. Auch, wenn Praxisanleitende nicht disziplinarisch vorgesetzt sind, ähnelt ihre Arbeit an vielen Stellen denen der Leitungskräfte und nutzt ähnliche und tlw. auch neue Ansätzen und Methoden. Zum Beispiel die Bereiche Pre- und Onboarding, Feedback und Coaching, Haltung und Sinn sowie eine gelingene Kooperation mit GenZ (New Work) sind hier relevant. Das Seminar bietet die Möglichkeit zur Standortbestimmung sowie Erweiterung der eigenen Haltungen und Arbeitsweisen.
Digitale Konferenz für Kindertagesstätten-Leitungen im Landkreis Aurich
Im Wissen um die Bedeutung von Netzwerkarbeit laden wir Leitungskräfte von Kindertagesstätten zum kollegialen Austausch ein. Dieses Treffen soll die Möglichkeit geben, über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Veränderungen im Bemühen um Qualität in Kindertagesstätten zu diskutieren und Anregungen und Hilfe zu finden. Auch das Amt für Jugend und Soziales beteiligt sich an der Konferenz, sodass unbürokratisch und miteinander über Chancen und Ideen beraten werden kann.
PS: Laden Sie gerne auch Ihre Trägervertreter*innen zu dieser Konferenz ein! Sie sind uns herzlich willkommen.
Die Teilnahme an unseren Onlineangeboten ist von überall aus möglich. Sie brauchen zur Kursteilnahme einen PC, Laptop oder Tablet, ein Mikrophon und eine Videokamera. Eine Teilnahme über das Smartphone ist ebenfalls möglich, auch wenn wir das nicht empfehlen. Bei der Anmeldung ist die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich. Spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie alle weiteren Informationen zur Software, eine Anleitung zur Nutzung und die Zugangsdaten für die Teilnahme.
Gebärden unterstützte Kommunikation
In diesem Seminar bekommen Sie Hilfestellung wenn
> Kinder den Einstieg in die Lautsprache noch nicht schaffen.
> die deutsche Sprache (noch) nicht beherrscht wird.
> kognitive und emotionale Beeinträchtigungen vorliegen.
> Motivation zum Kommunizieren angeregt werden soll.
> Sprechfreude unterstützt werden soll.
Dazu können wir heute aus einer Vielfalt von Methoden wählen, um den Einstieg in die Lautsprache so früh als möglich fördern.
Ziel der Fortbildung:
Die Teilnehmer/Innen lernen die Methode der ´Gebärden unterstützten Kommunikation / GUK und Alternativen kennen.
Sie erhalten Einblick in die Methode ´Koch´sche Lautbilder.
Sie werden über die Grundbegriffe des ´Lautgebärdens´ informiert.
Sie lernen Abgrenzung von Gebärden `Unterstützung` zu `Gebärdensprache`.
Sie erhalten Information zu Sprachbegleitung durch Gestik und Mimik.
Die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Einstiegs in gelingende Kommunikation werden dargestellt, analysiert und ausprobiert.
Sie werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen im Kitaalltag durchleuchtet.
Die Fortbildung richtet sich an Erzieher*Innen in Kindertagesstätten mit Integrationsgruppen.
Theorie und Praxis werden verbunden.
„Harmonie um jeden Preis" – Streiten für Anfänger*innen!
Streiten verwandelt sich in einen Tanz der Emotionen – doch wie bleibt der Fuß nicht im Takt stecken? In unserem einzigartigen Bildungsurlaub nehmen wir Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Konflikte!
Wichtige Themen: Wie schaffe ich eine gesunde Konfliktkultur? Wie reflektiere ich meine eigene Haltung zu Auseinandersetzungen? Und vor allem: Wie kann Streit zu einer Quelle des persönlichen Wachstums werden? Dieses Seminar ist nicht nur theoretisch, sondern bietet viel Raum für praktisches Lernen, kreatives Denken und eine positive Feedbackkultur!
Tauchen Sie ein in interaktive Workshops, Selbstreflexion und Regulation und inspirierenden Austausch mit Gleichgesinnten. Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege betrachten, um Konflikte nicht nur zu vermeiden, sondern konstruktiv zu gestalten!
Nehmen Sie die Herausforderung an – für sich selbst, für Ihr Team und für Ihre Gesundheit!
Die Teilnehmenden verlassen das Seminar mit einem erweiterten Repertoire an Konfliktmanagement-Techniken, einer klareren Vorstellung von ihren eigenen Werten und Bedürfnissen sowie einem individuellen Plan zur Umsetzung des Erlernten in ihrer täglichen Arbeit in der Kita.
Das Seminar bietet eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung und stärkt die Fachkräfte darin, ihre Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Eltern gesund und konstruktiv anzugehen.
Systemische*r Familienberater*in
Die Fortbildung zum/zur „Systemischen Familienberater*in“ legt Gewicht auf die Reflexion eigener Familienthemen und das praktische Einüben der systemischen Beraterhaltung. Die Teilnehmenden lernen an konkreten eigenen Anliegen und Fällen aus ihrer beruflichen Praxis und verbinden so kraftvoll und praktisch Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und Einüben der Methodenkompetenz.
Konsequente Ressourcenorientierung, Übungsauswertungen, achtsame Körperarbeit, kurze Theorie-Inputs und schriftliche Anleitungen sorgen für eine wertschätzende, kreative und lebendige Lernatmosphäre.
Ziele:
• sich selbst und die Beratungsfunktion als Teil eines bzw. mehrerer Systeme erfahren und dazu das eigene Handeln kritisch reflektieren
• eigene Bindungen und erlernte (Familien-)Muster identifizieren und – soweit möglich – auflösen, um präsent klar und einfühlsam mit sich und anderen umgehen zu können
• Erweiterung der Handlungskompetenzen, insbesondere bzgl. Anwendung systemischen Fragens und bewährter (Kurz-)Interventionen
Inhalte:
• Einführung in systemische Modelle und Sichtweisen
• Familientypologien
• Modelle und Regeln in Familiensystemen
• Familiendynamiken, Familienstrukturen
• Ressourcenorientierung in der Beratung
• Skulpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett
• Rituale zur klaren Generationenabgrenzung
• systemisches Fragen, Minimax-Interventionen
• Grundlagen des zirkulären Fragens
• Umgang mit Konflikten in Familien
• Gewalt und Sucht in Familien
• Kriseninterventionen und Methoden der Deeskalation
• weitere hilfreiche Interventionsstrategien
• Reflexion der eigenen (Berater-) Rolle
• gegenseitige Supervision
Methoden:
• kurzen Lehrvorträgen folgen Diskussionen in Kleingruppen bzw. im Plenum
• Visualisierung an Flip-Chart und Pinnwänden
• Erarbeitung der Praxisteile und Übungen in Kleingruppen mit anschließendem Erfahrungsaustausch und Plenumsauswertung
• vertieftes Üben der Beratungsansätze in selbst organisierten Kleingruppen zwischen den Seminaren
• praktische Erprobung der erlernten Methoden in der beruflichen Praxis, Supervision
• Unterstützung des Lernens durch Übungsblätter, mit Erläuterungen und Hintergrundinformationen
• Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden und eigenen Erfahrungen mit Familie
In den ersten Seminartagen steht die Selbsterfahrung im Vordergrund. Dann verlagert sich das Lernen zunehmend auf Interventionen für das eigene Praxisfeld.
Verfahrenstechnik - Fachrichtung Wasserversorgung (3. Lehrjahr)
Der Kurs in der Fachrichtung Wasserversorgung vermittelt umfassendes Wissen über die Gewinnung, Aufbereitung, Verteilung und Überwachung von Trink- und Brauchwasser.
Die wesentlichen Inhalte sind:
- Grundlagen der Wasserversorgung: Wasserkreislauf, gesetzliche Vorgaben, nachhaltige Ressourcennutzung.
- Wassergewinnung: Techniken zur Wasserförderung aus Grund- und Oberflächenquellen.
- Wasseraufbereitung: Physikalische, chemische und biologische Verfahren sowie moderne Technologien.
- Wasserverteilung: Rohrnetz, Speichersysteme und Überwachung der Leitungen.
- Technische Mathematik und Wasserchemie.
- Prozesssteuerung: Automatisierung, Sensorik und digitale Leitsysteme.
- Betrieb und Wartung von Anlagen sowie Betriebsstörungen.
Der Kurs kombiniert die verfahrenstechnische Theorie mit den praktischen Anwendungen im Betrieb, um Fachkenntnisse für die Abschlussprüfung zu vermitteln.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
Nachschulung und Auffrischung der Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Inhalt und Lernziel:
Alle Mitarbeiter*innen von Kläranlagen und Wasserwerken, die mit Ihrem Facharbeiterbrief oder einer Fortbildung das Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ erhalten haben, können mit diesem zweitägigen Lehrgang ihre Kenntnisse in der Elektrotechnik auffrischen. Wiederholung der sicherheitsrelevanten Vorschriften und Vermittlung von Neuerungen soll ebenso Inhalt sein, wie der Austausch über Praxisprobleme in der Gruppe und deren Klärung.
Eine solche Auffrischung soll in der Regel in einem dreijährigen Rhythmus nach der Erstprüfung erfolgen.
Voraussetzung:
Fachkraft für Abwassertechnik oder Wasserversorgungstechnik
oder Betriebspersonal mit Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
Themenübersicht:
- Auffrischung der Grundkenntnisse
- Neuerungen im Vorschriftenwesen und der VDE
- Stromlaufpläne
- Messübungen und Geräteprüfung in Theorie und Praxis
- Praktische Fallbeispiele
Zielgruppe:
Für Betriebspersonal, das bereits die „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten absolviert hat.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 460,00 €.