Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (101)
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Hygienebeauftragte*r in der Pflege
Einrichtungen mit pflegerischen Dienstleistungen sind verpflichtet, Hygienebeauftragte zur Gewährleistung der hygienischen Anforderungen zu beschäftigen. In dieser Funktion werden fundiertes Wissen in den Bereichen Hygiene und Infektionsschutz sowie Kenntnisse bezüglich der Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes benötigt. Als praxisnah ausgebildete*r Hygienebeauftragte*r unterstützen Sie das medizinische und pflegerische Fachpersonal bei der Einhaltung von Hygienestandards sowie bei der Vorbeugung von Infektionskrankheiten. Hygienebeauftragte überwachen Pflegetechniken und sind für die Erstellung von Hygieneplänen verantwortlich. Gleichzeitig werden Mitarbeitende bezüglich hygienerelevanter Maßnahmen und Produkte beraten und geschult. Die Weiterbildung zum*r Hygienebeauftragten in der Pflege wird nach der Leitlinie der Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e. V. durchgeführt. Teilnahmevoraussetzung: Die Zugangsvoraussetzung für diese Weiterbildung erfüllt, wer eine staatlich anerkannte Berufsausbildung im Pflege- und Gesundheitswesen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung besitzt. Inhalte: - Organisation und Betriebslehre - Grundlagen der Hygiene - Grundlagen der Antiseptik und Desinfektion - Persönliche Hygiene und Lebensmittelhygiene - Infektionskrankheiten - Abschlussprüfung Die Weiterbildung schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab und nach erfolgreicher Teilnahme mit einem Zertifikat der VHD.
Medizinproduktebeauftragte*r und Beauftragte*r für Medizinprodukte-Sicherheit
Für die Umsetzung des Medizinprodukterechts in einer Gesundheitseinrichtung und die damit verbundenen vielfältigen Aufgaben wird ein umfangreiches Medizinprodukte-Management gefordert, welches das Betreiben und Benutzen von Medizinprodukten im Rahmen eines Qualitätsmanagements sicherstellt. Hierzu sind umfangreiches Wissen und Strukturen notwendig – Diese Fortbildung bereitet Sie auf die hierfür wichtigen Rollen und Aufgaben sehr praxisnah und nach dem aktuellen Stand vor. Neben vielen Fallsituationen und Herausforderungen werden umfangreich Lösungsansätze besprochen, die Sie im Praxisalltag etablieren können. Viele Checklisten und Ideen geben Ihnen einen Leitfaden für die Umsetzung. Vorkenntnisse im Bereich Medizinprodukterecht sind nicht notwendig. Diese Fortbildung vermittelt Ihnen alle wichtigen Inhalte für Ihren Praxisalltag. Inhalte: - Begriffsbestimmungen - Einteilung der Medizinprodukte - Der lange Weg eines Medizinprodukts - Graphische Symbole - Medizinprodukterechtdurchführungsgesetz ( MPDG ) - Medizinproduktebetreiberverordnung ( MPBetreibV ) - Verordnung über die Meldung…. von Vorkommnissen ( MPAMIV ) - Klassifikation von Medizinprodukten - Verordnung über Medizinprodukte - Hersteller von Medizinprodukten - Kombination von Medizinprodukten - Abändern von Medizinprodukten - Die CE-Kennzeichnung - Betreiber von Medizinprodukten - Benutzer von Medizinprodukten - Umsetzung der Verordnungen und Gesetze in der Praxis - Die Einweisung in Medizinprodukte - Das Medizinproduktebuch - Das Bestandsverzeichnis - Die Sicherheitstechnische Kontrolle - Die Messtechnische Kontrolle - Die DGUV-3-Kontrolle - IT- und Softwaresicherheit in Gesundheitseinrichtungen - Rolle als Medizinproduktebeauftragte*r - Rolle als Beauftragte*r für Medizinprodukte-Sicherheit - Umgang mit Vorkommnissen und das entsprechende Meldewesen - Qualitätssicherung in der Einrichtung - Externe Überwachung - Fallsituationen Die Teilnehmer*innen erhalten im Rahmen dieser Fortbildung das aktuelle und notwendige fachliche Grundwissen für die Umsetzung der komplexen Medizinproduktegesetze und Verordnungen in einer Gesundheitseinrichtung. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die/der Teilnehmer*in ein Zertifikat. Die Hauptzielgruppe sind geeignete Mitarbeiter*innen in Gesundheitseinrichtungen, die diese Rollen übernehmen sollen. Teilnehmende sollten für diese Fortbildung aus dem Pflege-und /oder Leitungsbereich kommen. Da es sich um eine Kombinations-Fortbildung für beide Rollen handelt, beachten Sie bitte die Teilnahmevoraussetzungen laut Medizinprodukte-Betreiberverordnung: Teilnehmen dürfen Personen mit einer medizinischen, pflegerischen, naturwissenschaftlichen, pharmazeutischen oder technischen Ausbildung. Diese Fortbildung fokussiert die Langzeitpflege (ambulant, stationär, ambulante Intensivpflege ) sowie das Akutsetting ( Krankenhaus, Reha-Klinik ) und die Eingliederungshilfe. Eine entsprechende Fortbildung für Arztpraxen und Zahnarztpraxen kann separat angefragt werden.
Innehalten - Selbstfürsorge - Konflikte lösen
Wie gehe ich mit Konflikten um?
Wie gehe ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen um?
Wie schaffe ich es, bei all dem Stress bei mir selbst zu bleiben?
In diesem Seminar geht es um lösungsorientierte Reflexionen und Übungen aus der systemischen Toolbox: Imaginationen, Selbstwahrnehmung, Inneres Team, Perspektivenwechsel, Muster und Musterunterbrechung, Zielentwicklung, Mediation, Aufstellungen, kreatives Gestalten u.a.m.
Willi Ennulat hat 30 Jahre als klinischer Suchttherapeut und Familientherapeut gearbeitet und ist nun in der Ausbildung systemischer Berater*innen tätig.
Bestattungsmanagement
Bestatter*innen und Pflegekräfte haben meist nur einen ganz kurzen Zeitraum miteinander zu tun und wissen in der Regel wenig über das Berufsleben des Anderen. Diese Auffrischungsfortbildung soll den Pflegekräften und Pflegeassistent*innen einen Einblick in die Arbeit des*der Bestatter*in geben sowie die Zusammenarbeit dieser beiden Berufsgruppen optimieren.
Inhalte:
- Allgemeiner Überblick zum Thema Bestattung
- Einblicke in das Berufsbild des*r Bestatter*in
- Begleitung und Betreuung Sterbender
- Totenschein und Leichenschau
- Exkurs Trauerpsychologie und Trauerbewältigung
- Vorsorgemöglichkeiten
- Schutzmaßnahmen und Umgang mit Verstorbenen
- Religionsarten und Trauerrituale
- Besuch beim Krematorium
Unterrichtsorte:
- Kreisvolkshochschule in Aurich
- Krematorium Emden
Qualifikation zum*zur ehrenamtlichen Hospizbegleiter*in
Der ambulante Hospizverein Aurich bietet in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Aurich-Norden die Fortbildung zur*zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter*in an. Diese Fortbildung vertieft vorhandene Kenntnisse und erweitert die Fähigkeiten zur einfühlsamen Begleitung unheilbarer kranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen unter Beachtung ihrer Würde und individuellen Bedürfnisse. Die Ausbildung umfasst 100 Stunden und enthält folgende Themen: - Die Hospizidee und ihre Umsetzung - Auseinandersetzung im Umgang mit Verlust- und Abschiedserfahrungen mit Sterben und Tod - Körperliche und psychische Abläufe im Sterben - Verbale und nonverbale Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen - Differenzierung Kinderhospizarbeit - Ethik in der Hospizarbeit - Biographiearbeit in der Sterbebegleitung - Rituale in der Sterbebegleitung - Krisenbewältigungsstrategien - Helferpersönlichkeit - Netzwerkarbeit/Kooperationspartner - Rechtliche Grundlagen, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht - Umgang mit demenziell erkrankten Sterbenden - Sterbe- und Trauerphasen - Kinder-/Jugendtrauer, Erwachsenentrauerarbeit - Palliative Versorgung bei Sterbenden - Lindernd-pflegerische Vorkehrungen bei Sterbenden - Basale Stimulation - Hygiene - Entspannungsübungen - Besichtigung einer stationären Hospizeinrichtung, eines Krematoriums sowie eines Bestattungsunternehmens Für den Besuch der Fortbildung sind keine Vorkenntnisse erforderlich!
Fachtherapeut Wunde ICW
Der Aufbaukurs Fachtherapeut Wunde befähigt Wundexperten, über ihre bisherigen Kompetenzen hinaus die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden zu übernehmen. Das Seminar zielt außerdem darauf ab, die Organisation einer wundversorgenden Einheit zu gestalten sowie die kommunikativen Kompetenzen in der Patienteninteraktion auszubauen. Ergänzend werden die erforderlichen Fähigkeiten zur Netzwerkkoordination entwickelt. Zielgruppe: - Alle Absolventen mit der Basisqualifikation Wundexperte ICW® Inhalte: - Pathophysiologie - Diagnostik und Therapie der typischen Krankheitsbilder (DFS, Ulcus Cruris venosum/arteriosum/mixtum, Dekubitus, Ulcera aufgrund anderer Krankheitsbilder) - postoperative Wundheilungsstörungen - Verbrennungen - palliative Wundversorgung - spezielle Wundbehandlungsverfahren - Aufbau und Organisation einer wundversorgenden Einheit - Kommunikation und Koordination Umfang: Mindestens 120 Stunden Lehre plus 40 Stunden Hospitation zzgl. Leistungsnachweis (Klausur und Colloquium). Zusätzlich zur Anwesenheit im Unterricht und der Hospitation sollte jede*r Teilnehmende einen Zeitraum von 30 Stunden für selbstorganisiertes Lernen einplanen. Hinweise: Die Prüfung erfolgt nach den Vorgaben des Normativen Dokuments und der Prüfungsordnung Fachtherapeut Wunde ICW®. Die Prüfungsklausur, bestehend aus 30 Fragen zu den Themenbereichen, wird von der Anerkennungs- und Zertifizierungsstelle erstellt. Das Colloquium stellt den zweiten Prüfungsanteil dar und beinhaltet die Vorstellung eines*r Wundpatienten*in mit chronischer Wunde von der Diagnostik bis zur Wundversorgung und ggf. Überleitung. Abschluss: Die Teilnehmenden erwerben nach Erfüllung der Kriterien laut Prüfungsordnung das Zertifikat "Fachtherapeut Wunde ICW®", dessen Gültigkeit auf fünf Jahre befristet ist. Um eine Rezertifizierung erlangen zu können, muss die vorgegebene Anzahl der von der ICW anerkannten Fortbildungen belegt und nach 5 Jahren nachgewiesen werden.
Schmerzmanagement bei chronischen Wunden
Viele Menschen mit chronischen Wunden leiden unter Schmerzen. Diese können ganz unterschiedliche Ursachen haben und sie schränken die Lebensqualität des Betroffenen deutlich ein. In diesem Seminar lernen Sie auf der Grundlage der DNQP Expertenstandards und der aktuellen Empfehlungen, wie pflegerisches Schmerzmanagement bei chronischen Wunden aussehen kann. Sie lernen neben dem richtigen Assessment und der medikamentösen Therapie auch mögliche nichtmedikamentöse Maßnahmen, die Sie einfach im Berufsalltag nutzen können. Viele Fallsituationen, Schmerztherapiekonzepte und ein gemeinsamer Austausch runden das Seminar ab. Inhalte: - kurze anatomische Grundlagen - Physiologie der Schmerzentstehung und die verschiedenen Schmerzarten - Medikamentöse Schmerztherapie bei Wunden - Nichtmedikamentöse Schmerztherapie bei Wunden - Diagnostik und Assessment bei Wundschmerzen - Komplikationen und deren Intervention - Fallsituationen - Ethik und Recht
Behandlungsstratgien bei schwierigen Wunden
Themen: Erarbeitung von Problemlösungsansätzen für besondere Situationen anhand von Fallbeispielen Beurteilung von Wundzuständen anhand von Fotos Workshop rückengerechtes Arbeiten in der Wundversorgung Inhalt: Wundversorgung bei Menschen mit chronischen Wunden ist eine sehr komplexe Aufgabe und bei jedem Patienten individuell. Es stellt sich nicht die Frage nach der richtigen lokalen Wundbehandlung. Wie wichtig das rückengerechte Arbeiten auch bei der Wundversorgung ist, weiß jeder. Sie lernen heute Tipps und Tricks zur rückengerechten Haltung bei der Wundversorgung und Möglichkeiten zum ergonomischen Bewegen und Positionieren von Patienten unter Einbeziehung von kleinen Hilfsmitteln.
Kindertagesstätten zwischen Krise und Karriere
Kindertagesstätten stehen aktuell vor einem tiefgreifenden Wandel: Fachkräftemangel, hohe Fluktuation und steigende Anforderungen prägen den Alltag von Trägern und Leitungsteams. Gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen – insbesondere durch innovative Personalentwicklung, strategische Organisationsführung und den reflektierten Einsatz digitaler und KI-gestützter Tools.
Aktuelle Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit:
„Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind nach den ersten zwölf Monaten nur noch 61 % der Erzieher*innen im Kernbereich ihres ursprünglichen Berufs tätig. Nach weiteren neun Jahren sinkt dieser Anteil auf 24 %. Unter der Beachtung von Rückkehr, Wegzug und Berufswechsel geht langfristig über ein Viertel der niedersächsischen Fachkräfte verloren.“ (Quelle: DGB Niedersachsen, Schlaglicht 07.10.2025)
Dieser Fachtag lädt Träger und Entscheidungsträger*innen ein, neue Wege in der Personal- und Organisationsentwicklung zu denken – jenseits klassischer Konzepte und mit einem Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Systems Kita.
Aromabegleitung
Materialkosten sind in der Kursgebühr einkalkuliert.
„Wirkungsvoll im Dialog“
Die Zusammenarbeit mit dem Träger prägt die Qualität der KiTa – von Ressourcenentscheidungen bis hin zu Entwicklungsprozessen. Leitungen erleben dabei oft Spannungsfelder zwischen Erwartungen, Rahmenbedingungen und eigenen pädagogischen Zielen.
Im Workshop geht es darum, die Kommunikation mit dem Träger klar, professionell und lösungsorientiert zu gestalten:
• Wie lassen sich Anliegen souverän vertreten und Verhandlungen sicher führen?
• Welche Strategien helfen, Konflikte zu reduzieren und tragfähige Vereinbarungen zu erreichen?
• Wie gelingt der Schritt von Abhängigkeit hin zu mehr Selbstwirksamkeit und Gestaltungskraft als Leitung?
Ziel ist es, Leitungskräfte zu stärken, ihre Position im Dialog mit dem Träger kompetent und selbstbewusst einzunehmen – und damit den Weg zu einer gesunden Organisation für Kinder, Fachkräfte und Träger gleichermaßen zu ebnen.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem nifbe statt.
Spielstarke KiTa! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel pädagogisch wertvoll einsetzen
Kennen Sie die verschiedenen Spielmechaniken?
Deckt Ihre Spielesammlung alle Förderschwerpunkte ab?
Ist sie aktuell und sind die Spiele vollständig?
Tipps und Tricks zum Lernen und verstehen von Spielanleitungen.
Wie vermittle ich die Regeln und kann ich sie individuell anpassen?
Kriterien für zukünftige Spielauswahl?
Elternarbeit: Wie vermittle ich Eltern, wie wichtig das Medium Kulturgut Gesellschaftsspiel ist? Was leistet das Medium Gesellschaftsspiel anders als das Freispiel?
Neben diesen spannenden Inhalten werden wir in dieser Weiterbildung natürlich auch viele eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen!
Ich freue mich darauf, Sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
Praxisanleiter*in
Berufsbegleitende Weiterbildung zur Erlangung der berufspädagogischen Qualifikation "Praxisanleiter*in in der Pflege" nach dem Pflegeberufegesetz (mind. 300 UE).
Praxisanleitende initiieren und begleiten Lernprozesse und unterstützen die Auszubildenden bei der Erlangung beruflicher Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Die Teilnehmenden werden befähigt, die Auszubildenden pädagogisch und didaktisch korrekt, in ihrem praktischen Einsatz anzuleiten und sie bei der Planung, Durchführung sowie Evaluation von pflegerischen Handlungen zu begleiten.
Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen verbunden mit einer empfohlenen mind. einjährigen Berufstätigkeit:
·Pflegefachkraft
·Altenpfleger*in
·Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger*in
·Hebamme/Entbindungspfleger
·OTA/ATA
·Notfallsanitäter*in
·Heilerziehungspfleger*in
·oder vergleichbarer Abschluss
(nach der Weiterbildungsordnung für Gesundheitsfachberufe NDS)
Die Prüfungsleistungen beinhalten eine Klausur, das Erstellen eines Anleitungsentwurfes und die Absolvierung einer mündlich-praktischen Prüfung. Prüfungstermine: voraussichtlich 05. - 07.07.2027.
Verfahrenstechnik - Fachrichtung Abwassertechnik (3. Lehrjahr)
Der Kurs vermittelt in komprimierter Form die Abwasserableitung, Abwasserreinigung, Regenwasserbewirtschaftung und Schlammbehandlung.
Die wesentlichen Inhalte sind:
- Abwasserreinigungstechniken (mechanisch, biologisch, chemisch) verstehen und anwenden
- Abwasserableitung: Kanalnetz - Wartung, Inspektion, Instandsetzung
- Störungen erkennen und beheben
- Rechtliche und technische Vorgaben des Abwasserrechts einhalten
- Klärschlammbehandlung: Faulung, Entwässerung, Verwertung sowie Gasverwertung
- MSR-Technik: Prozessüberwachung, Störungsmanagement, Leittechnik
- Probenahme und Analytik: Verfahren, Parameterbestimmung, Dokumentation
- Arbeitssicherheit
Ziel des Kurses ist die Vorbereitung der Auszubildenden zur Fachkraft für Abwassertechnik auf die Abschlussprüfung.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
Subkutane Infusion und Ampullenmanagement
Erhalten Sie in einer kurzweiligen Schulung aktuelles Wissen und üben Sie praktische Kompetenzen, um für den Pflegealltag fit zu sein. Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Pflegekräfte mit entsprechender Delegation
Auffrischung Hygienebeauftragte*r in der Pflege
Personen, die als Hygienebeauftragte tätig sind, müssen sich laufend mit den neuesten Erkenntnissen zum Thema Hygiene und Infektionsprävention bekannt machen und dazu regelmäßig an einer Hygiene-Fortbildung teilnehmen. In dieser Fortbildung soll erlerntes Wissen vertieft und neues sowie aktuelles Wissen dazugewonnen werden, um hygienische Anforderungen adäquat umsetzen zu können.
Zielgruppe: Berufsausbildung als Arzt- und Zahnarzthelfer*in, medizinische Fachangestellte*r, Gesundheits- und Krankenpfleger*in oder Mitarbeitende in anderen medizinischen Assistenzberufen.
Inhalte:
- Aktualisierung des Wissens
- Reflexion der beruflichen Praxis
- Praktische Beispiele
- Psychologie in der Hygiene
Wir beginnen den Tag mit Schwung, Bewegung und Musik
Wir machen uns Gedanken, wie kann ich Rituale, schöne Dinge in den Start des Tages bringen.
Auffrischung Medizinproduktebeauftragte*r
Medizinproduktebeauftragte*r oder Beauftragte*r für Medizinproduktesicherheit übernehmen eine Rolle, die mit vielfältigen und wichtigen Aufgaben im Medizinwesen verbunden ist. In der Praxis ergeben sich immer wieder Fragestellungen und Unsicherheiten, die im gemeinsamen Austausch besprochen werden. Zudem werden Informationen zur aktuellen Gesetzgebung und deren praktische Umsetzung bereitgestellt. Inhalte: - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch - Fallsituationen - Aktuelle Gesetzgebung
Ethik für Pflegende
Inhalte: - Grundlagen Ethik - Pflegeethik - Ethikkodex für Pflegende - Ethische Entscheidungsfindung - Menschenwürde - Medizinethische Prinzipien - Patientenwille, Einwilligung und medizinische Indikation - Informed Consent - Ethisch argumentieren - Praxisanleitung und Ethik(-kompetenz) - Ethische Dilemmasituationen - Organisationsethik - Ethische fallbesprechung und Co - Therapiezieländerung - Ethik am Lebensende