Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (115)
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In den Ferien wollen wir mit euch in die Welt der Technik eintauchen.
Ihr lernt den Einstieg in die Textverarbeitung und Bildbearbeitung. Auf spielerische Art werden wir das Internet erforschen und weitere Anwendungen kennenlernen. Aber vor allem wollen wir rauskriegen, wie ein Computerprogramm funktioniert und was man damit machen kann: Programmieren, Spiele spielen, Filme drehen, Geschichten erzählen!
In dieser Woche könnt ihr als Anfänger*innen Spaß haben und lernt auch als erfahrene „User“ noch eine Menge dazu. Gerne könnt ihr eigene Ideen mitbringen, die wir mit euch umsetzen!
Veranstalter: KVHS Aurich-Norden
Mo. - Fr., 12. - 16.10.2026, 09:00 - 13:00 Uhr (verlässliche Betreuung ab 08:00 Uhr möglich)
Laborkurs II - 2. Lehrjahr zur/zum Umwelttechnologen*in
Dieser Kurs erweitert das Verständnis für Chemie und Laboranalytik und bindet verfahrenstechnische Abläufe ein. Prozessorganisation und Analytik.
Theorie:
- Säuren. Laugen, Salze, Neutralisation
- pH–Wert (Definition und Berechnungen)
- Chemisches Rechnen
- Analysenparameter und ihre verfahrenstechnische Bedeutung für den Betrieb
- BSB5 (Methoden und Auswertung)
- TS/TR, GV/GR (Berechnungen)
- Sauerstoffmessung
- Wasserhärte (Ca2+, Mg2+, GH, CH, NCH)
- Stoffkreisläufe
- Theorietest
Praxis (je nach Fachrichtung):
- Sinnliche Beurteilung verschiedener Proben wie z.B. Geruch, Färbung, Trübung
- Volumetrische Bestimmungen ohne probenspezifische Störeinflüsse zu berücksichtigen
- Titerbestimmung einer Maßlösung
- Konzentrationsbestimmung unbekannter Säuren und Laugen
- Chloridtitration nach Mohr-Winkler
- Säure-/Basekapazität
- Kaliumpermanganatverbrauch
- Sauerstofftitration nach Mohr-Winkler
- Gravimetrische Bestimmungen (z.B. Fällung von Sulfat und Eisen)
- Qualitative Nachweise von Kationen und Anionen aus der Substanz und in Lösung mit anschließender Anwendung bei unbekannten Proben (Ammonium, Barium, Bromid, Carbonat, Chlorid, Eisen, Fluorid, Jodid, Kupfer, Mangan, Nitrat, Nitrit, Ortho und Gesamtphosphat, Sulfat, Sulfid, Sulfit)
- Einsatz von halbquantitativen Testmethoden (Teststäbchen, halbquantitative Testkästen)
- Entnehmen und Vorbereiten von Proben
- Probenahmearten wie Einzel–, Misch–, Durchschnitts– und kontinuierliche Proben
- Probenahmestellen
- Probenahmegeräte für manuelle und automatische Probenahme
- Probentransport
- Konservierungsmethoden
- Homogenisierung
- Membranfiltration
- Einführung in die Photometrie (Prinzip der Photometrie, verschiedene Gerätearten und Hersteller kennenlernen)
- Messen physikalischer und biologischer Größen an den fachrichtungsbezogenen Proben (Absetzbare Stoffe, Abfiltrierbare Stoffe, Schlammvolumen, –index, Trockenrückstand, Trockensubstanz, Gesamttrockenrückstand, Glührückstand, Glühverlust, TTC–Test, Methylenblautest, Schwefelwasserstoffprobe, BSB5 alle Bestimmungsmethoden mit Sensor–BSB)
- Mikroskopie
- Praxistest
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende aus Niedersachsen, bei denen die Bezuschussung durch das NLWKN berücksichtigt wurde. Informationen zum Kursentgelt für Teilnehmende aus anderen Bundesländern gibt es auf Anfrage.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
Darüber müssen wir mal reden .....
Betreuungsarbeit ist mehr als nur Basteln und Singen. Auch als Betreuungskraft werden wir mit herausfordernden Themen konfrontiert, die im Alltag wenig Platz finden aber trotzdem von großer Bedeutung sind. In dieser 1-Tages-Auffrischungsveranstaltung beleuchten wir die Themen: - Sexualität im Alter - wir gehen wir damit um? - Tod und Sterben - Begleitung am Lebensende.
Einblicke in das Bestattungswesen
In dieser 1-Tages-Auffrischungsveranstaltung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über zentrale Aspekte des Bestattungswesens. Thematisiert werden unter anderem: - Bestattungsrecht - Bestattungsformen - Organisatorische Abläufe im Trauerfall Besuch des Krematoriums in Emden ist mit inbegriffen.
Body to brain - mit gezielter Körperarbeit das Gehirn entlasten und die Kognition stärken!
Unser Gehirn reagiert stark darauf, wie unser Körper sich fühlt. So sind unsere kognitiven Funktionen z.B. bei einer Mischung aus Bewegung und gutem Gefühl (Tanzen!) maximal wach. Aber auch andere Situationen, Übungen, Körperzustände wirken sich deutlich auf unser Denken und Fühlen aus. Das Seminar zeigt die Bedeutung von gezielter Körperarbeit auf die Lebensqualität alter Menschen und bietet die Möglichkeit hier geeignete Ansätze kennenzulernen und konkret auszuprobieren.
Blutzuckermessung und s. c. Injektion
Erhalten Sie in einer kurzweiligen Schulung aktuelles Wissen und üben Sie praktische Kompetenzen, um für den Pflegealltag fit zu sein. Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Pflegekräfte mit entsprechender Delegation
Zwischen Puppen und Treckern: Geschlechtersensibel durch den Kita-Alltag
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem Thema der geschlechtersensiblen Pädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander. Neben theoretischen Impulsen werden Sie durch praktische Übungen und Diskussionen die Möglichkeit bekommen, Ideen und konkrete Maßnahmen für Ihren Kita-Alltag zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Förderung von Chancengleichheit, sondern auch um die Unterstützung der Kinder in ihrer individuellen Identitätsfindung.
Wir beschäftigen uns u.a. mit folgenden Fragen:
- Was bedeutet es, die Geschlechterperspektive in die pädagogische Arbeit einzubeziehen?
- Welche gesellschaftlichen Erwartungen werden an Geschlechter gestellt und wie wirken diese auf das Verhalten und die Entwicklung von Kindern?
- Wie können wir Kindern ermöglichen, sich jenseits von traditionellen Rollenerwartungen zu entfalten?
Die Inkontinenz assoziierte Dermatitis (IAD)
Ziel der Rezertifizierung ist die Erkenntnis, die Prophylaxe und Therapie einer IAD. Inhalte: - Entstehung und Auswirkungen einer IAD - Abgrenzung zum Dekubitus - Risikoerfassung und Klassifizierung - Anwendung der Assessment Tools - Prophylaktische Interventionen - Therapie einer IAD - Erstellung eines standardisierten Prophylaxe und Behandlungsplanes Das erworbene Wissen wird im Anschluss anhand von Fallbeispielen (Quiz) gefestigt.
Ein Kessel Buntes in der Wundversorgung
Diese Re.-Zert. Fortbildung widmet sich Krankheitsbildern, die zwar immer wieder in der Praxis vorkommen, aber nicht immer erkannt werden. Anhand von Beispielen aus der Praxis soll der Anwender in der Praxis für diese Ausnahmesituationen sensibilisiert werden. Frühzeitiges Erkennen von z.B. selbstschädigenden Aktionen des Patienten kann Komplikationen vermeiden und zu einer sicheren Heilung führen. Auch psychische Ausnahmesituationen können zur Unterbrechung der Wundheilung führen. Es gilt, diese wahrzunehmen, Verständnis dafür aufzubringen und die Wundversorgung entsprechend anzupassen. Beispiele aus der Praxis zeigen verschiedene Möglichkeiten auf. - Besondere Fälle aus der Praxis mit teils ungewöhnlicher Wundtherapie - Spielen psychische Situationen eine Rolle während der Heilungsphase? - Fallbeispiele - Selbstschädigende Intervention des Patienten an seiner Wunde – Erkennen und Maßnahmen ergreifen
Beobachtung – Analyse – Förderung: Professionelle Dokumentation zur kindlichen Entwicklung
Damit Kinder individuell gefördert werden können, braucht es mehr als bloße Beobachtung. Fachkräfte benötigen einen klaren Prozess: von der Beobachtung über Analyse und Reflexion bis hin zur Dokumentation. Nur so lassen sich passende Angebote ableiten, die Entwicklungsschritte bewusst und gezielt unterstützen.
Inhalte:
· Die Rolle der Beobachtung im pädagogischen Alltag: Wahrnehmung, Auswahl von Beobachtungsschwerpunkten und Trennung von Beobachtung und Interpretation.
· Methodenvielfalt: strukturierte und offene Verfahren, teilnehmende vs. nicht-teilnehmende Beobachtung.
· Instrumente und Hilfsmittel: wie Fotos, Videos, Stichworte, Beobachtungs- und Protokollbögen, Portfolios.
· Analyse & Reflexion: Bedeutung des Reflektierens, wie Interpretation und Schlussfolgerung geleistet werden, Blick auf Impulse für Förderangebote.
· Dokumentationsformen: welche Formen existieren, wie wählt man sie passend aus, wie kann Dokumentation nützlich sein – auch für Gespräche mit Kolleg*innen und Eltern.
Themenkurs: Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® in der Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz
Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® ist ein ganzheitliches, körperbezogenes Konzept mit individuellen Wahrnehmungs Kommunikations und Bewegungsangeboten für Menschen die in diesen Belangen Einschränkungen erfahren. Bes onders Menschen mit Demenz haben Schwierigkeiten, sich in der Welt zurecht zu finden, da Sie sich u.a. durch die Symptome der Erkrankung häufig orientierungslos und verunsichert fühlen. Während es im 3 tägigen Basiskurs Basale Stimulation® mit standarisiertem Curriculum um sehr unterschiedliche Patientengruppen und Inhalte geht, steht in diesem praxisorientierten Seminar die Begleitung von Menschen mit Demenz im Fokus. Basale Stimulation® bietet die Möglichkeit den Betroffenen mittels unterschie dlicher Angebote zu begleiten. Menschen mit Demenz orientieren sich zunehmend über Ihre Gefühle, genau hier setzt das Konzept der Basalen Stimulation® an. Auf der Grundlage einer wertschätzenden Haltung der Pflegenden und Betreuenden erhält der Betroffene Entscheidungsmöglichkeit bzgl. der Angebote und ihrer Umsetzung. Menschen mit Demenz erleben somit Wertschätzung, Respekt und Akzeptanz. Die “Ich Wichtigkeit“, und das Gefühl der Sicherheit stehen im Vordergrund. Basale stimulierende Angebote können zu wichtigen Halt gebenden Ritualen im Pflege und Betreuungsalltag werden. Basale Stimulation® gehört u.a. zu den Rahmenempfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten von MmD in der stationären Altenhilfe. (Bundesgesundheitsministerium für Gesundheit) DieTeilnehmenden… • erhalten einen Einblick in das Konzept Basale Stimulation. • werden über Möglichkeiten zur gezielten Begleitung von Menschen mit Förderbedarf, bzw. kognitiven Veränderungen aufgeklärt. • können sich in Achtsamkeit und wertschätzenden Umgang üben. • erhalten die Möglichkeit durch praktische Übungen die Qualität der Berührung und verschiedene Wahrnehmungswelten selbst erleben zu können. • entwickeln Ideen zur praktischen Umsetzung in ihre m Arbeitsalltag Inhalte: • Grundgedanken der Basalen Stimulation® • Basale Stimulation in der Begleitung von Menschen mit Demenz • Wahrnehmung und Wahrnehmungsveränderungen • Nonverbale Kommunikation ( Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme) • Basale Sinnesangebote ✴ somatisch, z.B. beruhigende Ausstreichung, Handeinreibung ✴ vibratorisch, ✴ vestibulär, z.B. Möglichkeiten der Bewegung und Umgrenzung ✴ taktil haptisch, z.B. greifen und begreifen • Vorstellung Inmu touch inmutouch.de Das Inmu touch bietet Möglichkeiten die basalen Sinne zu fördern und zu unterstützen • Fallarbeit mit Transfer in die Praxis Arbeitsmethoden/Gestaltung: Die Inhalte werden vorrangig über Eigenerfahrung durch Übungen vermittelt. Mitzubringen vom Teilnehmenden: Yoga/Isomatte, bequeme Kleidung Shirt ohne Ärmel, 2 Paar Socken, Decke und Kissen, Handtuch. Zielgruppe: - Pflege- und Betreuungskräfte - Therapeut*innen Dieser Themenkurs ersetzt nicht den Basiskurs Basale Stimulation®, er berechtigt nicht zur Teilnahme am Aufbaukurs Basale Stimulation.
Basale Stimulation® nach Prof. Dr. Fröhlich Basiskurs
Basale Stimulation® ist ein ganzheitliches, körperbezogenes Konzept mit individuellen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsangeboten für Menschen die in diesen Belangen Einschränkungen erleiden. (www.basale-Stimulation.de)
Alltägliche pflegerische Handlungen wie Körperpflege, Ernährung und Mobilisation werden zu therapeutischen Möglichkeiten für den betroffenen Menschen. Sie ermöglichen ihm, sich selbst stärker und bewusster zu erfahren, sein verlorenes Körperschema wieder zu entdecken, die Umwelt wahrzunehmen und zu kommunizieren. In der Umsetzung kommt es zu keinem zeitlichen Mehraufwand, sondern zu einer veränderten Arbeitsweise. Nicht das was, sondern das wie ist entscheidend.
Inhalte:
• Grundgedanken der Basalen Stimulation®,
• Stimulationsangebote der Basissinne (somatisch, vestibulär und vibratorisch)
• Pflegeverständnis, Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen,
• nonverbale Kommunikation,
• Möglichkeiten der Atembegleitung, spezielle Lagerungen.
• Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis
Die Seminarinhalte werden durch Theorie, Praxis und Selbsterfahrung vermittelt und vertieft. Der Austausch der Teilnehmenden und der Bezug zur eigenen Praxis sind wichtige Elemente des Kurses.
Zielgruppe:
Pflegekräfte, Betreuungskräfte und Therapeuten, Nach 3 tägiger Teilnahme bekommen die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.
Mitzubringen vom Teilnehmer:
Yoga/Isomatte, bequeme Kleidung, warme Socken, Decke und Kissen, Handtuch,
Hygienebeauftragte*r in der Pflege
Einrichtungen mit pflegerischen Dienstleistungen sind verpflichtet, Hygienebeauftragte zur Gewährleistung der hygienischen Anforderungen zu beschäftigen. In dieser Funktion werden fundiertes Wissen in den Bereichen Hygiene und Infektionsschutz sowie Kenntnisse bezüglich der Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes benötigt. Als praxisnah ausgebildete*r Hygienebeauftragte*r unterstützen Sie das medizinische und pflegerische Fachpersonal bei der Einhaltung von Hygienestandards sowie bei der Vorbeugung von Infektionskrankheiten. Hygienebeauftragte überwachen Pflegetechniken und sind für die Erstellung von Hygieneplänen verantwortlich. Gleichzeitig werden Mitarbeitende bezüglich hygienerelevanter Maßnahmen und Produkte beraten und geschult. Die Weiterbildung zum*r Hygienebeauftragten in der Pflege wird nach der Leitlinie der Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e. V. durchgeführt. Teilnahmevoraussetzung: Die Zugangsvoraussetzung für diese Weiterbildung erfüllt, wer eine staatlich anerkannte Berufsausbildung im Pflege- und Gesundheitswesen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung besitzt. Inhalte: - Organisation und Betriebslehre - Grundlagen der Hygiene - Grundlagen der Antiseptik und Desinfektion - Persönliche Hygiene und Lebensmittelhygiene - Infektionskrankheiten - Abschlussprüfung Die Weiterbildung schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab und nach erfolgreicher Teilnahme mit einem Zertifikat der VHD.
Eltern- und Entwicklungsgespräche professionell führen
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieses bekannte Zitat von Paul Watzlawick verdeutlicht die zentrale Bedeutung von Kommunikation, besonders im sensiblen Bereich der frühkindlichen Bildung.
Eltern- und Entwicklungsgespräche sind ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit und stellen eine wichtige Brücke zwischen Einrichtung und Familie dar. Gleichzeitig bringen sie häufig Unsicherheiten mit sich – sowohl auf Seiten der Fachkräfte als auch der Eltern bzw. Sorgeberechtigten.
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit folgenden Fragen auseinander:
· Wie können Gespräche zur kindlichen Entwicklung gelingend gestaltet werden?
· Welche kommunikativen Strategien stehen uns als Fachkräfte zur Verfügung?
· Welche typischen Stolperfallen gibt es – und wie lassen sie sich vermeiden?
· Welche Chancen bieten diese Gespräche für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit?
Durch praxisnahe Methoden, Reflexion und Austausch entwickeln wir gemeinsam ein sicheres Fundament für professionelle und einfühlsame Elterngespräche.
Medizinproduktebeauftragte*r und Beauftragte*r für Medizinprodukte-Sicherheit
Für die Umsetzung des Medizinprodukterechts in einer Gesundheitseinrichtung und die damit verbundenen vielfältigen Aufgaben wird ein umfangreiches Medizinprodukte-Management gefordert, welches das Betreiben und Benutzen von Medizinprodukten im Rahmen eines Qualitätsmanagements sicherstellt. Hierzu sind umfangreiches Wissen und Strukturen notwendig – Diese Fortbildung bereitet Sie auf die hierfür wichtigen Rollen und Aufgaben sehr praxisnah und nach dem aktuellen Stand vor. Neben vielen Fallsituationen und Herausforderungen werden umfangreich Lösungsansätze besprochen, die Sie im Praxisalltag etablieren können. Viele Checklisten und Ideen geben Ihnen einen Leitfaden für die Umsetzung. Vorkenntnisse im Bereich Medizinprodukterecht sind nicht notwendig. Diese Fortbildung vermittelt Ihnen alle wichtigen Inhalte für Ihren Praxisalltag. Inhalte: - Begriffsbestimmungen - Einteilung der Medizinprodukte - Der lange Weg eines Medizinprodukts - Graphische Symbole - Medizinprodukterechtdurchführungsgesetz ( MPDG ) - Medizinproduktebetreiberverordnung ( MPBetreibV ) - Verordnung über die Meldung…. von Vorkommnissen ( MPAMIV ) - Klassifikation von Medizinprodukten - Verordnung über Medizinprodukte - Hersteller von Medizinprodukten - Kombination von Medizinprodukten - Abändern von Medizinprodukten - Die CE-Kennzeichnung - Betreiber von Medizinprodukten - Benutzer von Medizinprodukten - Umsetzung der Verordnungen und Gesetze in der Praxis - Die Einweisung in Medizinprodukte - Das Medizinproduktebuch - Das Bestandsverzeichnis - Die Sicherheitstechnische Kontrolle - Die Messtechnische Kontrolle - Die DGUV-3-Kontrolle - IT- und Softwaresicherheit in Gesundheitseinrichtungen - Rolle als Medizinproduktebeauftragte*r - Rolle als Beauftragte*r für Medizinprodukte-Sicherheit - Umgang mit Vorkommnissen und das entsprechende Meldewesen - Qualitätssicherung in der Einrichtung - Externe Überwachung - Fallsituationen Die Teilnehmer*innen erhalten im Rahmen dieser Fortbildung das aktuelle und notwendige fachliche Grundwissen für die Umsetzung der komplexen Medizinproduktegesetze und Verordnungen in einer Gesundheitseinrichtung. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die/der Teilnehmer*in ein Zertifikat. Die Hauptzielgruppe sind geeignete Mitarbeiter*innen in Gesundheitseinrichtungen, die diese Rollen übernehmen sollen. Teilnehmende sollten für diese Fortbildung aus dem Pflege-und /oder Leitungsbereich kommen. Da es sich um eine Kombinations-Fortbildung für beide Rollen handelt, beachten Sie bitte die Teilnahmevoraussetzungen laut Medizinprodukte-Betreiberverordnung: Teilnehmen dürfen Personen mit einer medizinischen, pflegerischen, naturwissenschaftlichen, pharmazeutischen oder technischen Ausbildung. Diese Fortbildung fokussiert die Langzeitpflege (ambulant, stationär, ambulante Intensivpflege ) sowie das Akutsetting ( Krankenhaus, Reha-Klinik ) und die Eingliederungshilfe. Eine entsprechende Fortbildung für Arztpraxen und Zahnarztpraxen kann separat angefragt werden.
Innehalten - Selbstfürsorge - Konflikte lösen
Wie gehe ich mit Konflikten um?
Wie gehe ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen um?
Wie schaffe ich es, bei all dem Stress bei mir selbst zu bleiben?
In diesem Seminar geht es um lösungsorientierte Reflexionen und Übungen aus der systemischen Toolbox: Imaginationen, Selbstwahrnehmung, Inneres Team, Perspektivenwechsel, Muster und Musterunterbrechung, Zielentwicklung, Mediation, Aufstellungen, kreatives Gestalten u.a.m.
Willi Ennulat hat 30 Jahre als klinischer Suchttherapeut und Familientherapeut gearbeitet und ist nun in der Ausbildung systemischer Berater*innen tätig.
Bestattungsmanagement
Bestatter*innen und Pflegekräfte haben meist nur einen ganz kurzen Zeitraum miteinander zu tun und wissen in der Regel wenig über das Berufsleben des Anderen. Diese Auffrischungsfortbildung soll den Pflegekräften und Pflegeassistent*innen einen Einblick in die Arbeit des*der Bestatter*in geben sowie die Zusammenarbeit dieser beiden Berufsgruppen optimieren.
Inhalte:
- Allgemeiner Überblick zum Thema Bestattung
- Einblicke in das Berufsbild des*r Bestatter*in
- Begleitung und Betreuung Sterbender
- Totenschein und Leichenschau
- Exkurs Trauerpsychologie und Trauerbewältigung
- Vorsorgemöglichkeiten
- Schutzmaßnahmen und Umgang mit Verstorbenen
- Religionsarten und Trauerrituale
- Besuch beim Krematorium
Unterrichtsorte:
- Kreisvolkshochschule in Aurich
- Krematorium Emden
Qualifikation zum*zur ehrenamtlichen Hospizbegleiter*in
Der ambulante Hospizverein Aurich bietet in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Aurich-Norden die Fortbildung zur*zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter*in an. Diese Fortbildung vertieft vorhandene Kenntnisse und erweitert die Fähigkeiten zur einfühlsamen Begleitung unheilbarer kranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen unter Beachtung ihrer Würde und individuellen Bedürfnisse. Die Ausbildung umfasst 100 Stunden und enthält folgende Themen: - Die Hospizidee und ihre Umsetzung - Auseinandersetzung im Umgang mit Verlust- und Abschiedserfahrungen mit Sterben und Tod - Körperliche und psychische Abläufe im Sterben - Verbale und nonverbale Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen - Differenzierung Kinderhospizarbeit - Ethik in der Hospizarbeit - Biographiearbeit in der Sterbebegleitung - Rituale in der Sterbebegleitung - Krisenbewältigungsstrategien - Helferpersönlichkeit - Netzwerkarbeit/Kooperationspartner - Rechtliche Grundlagen, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht - Umgang mit demenziell erkrankten Sterbenden - Sterbe- und Trauerphasen - Kinder-/Jugendtrauer, Erwachsenentrauerarbeit - Palliative Versorgung bei Sterbenden - Lindernd-pflegerische Vorkehrungen bei Sterbenden - Basale Stimulation - Hygiene - Entspannungsübungen - Besichtigung einer stationären Hospizeinrichtung, eines Krematoriums sowie eines Bestattungsunternehmens Für den Besuch der Fortbildung sind keine Vorkenntnisse erforderlich!
Fachtherapeut Wunde ICW
Der Aufbaukurs Fachtherapeut Wunde befähigt Wundexperten, über ihre bisherigen Kompetenzen hinaus die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden zu übernehmen. Das Seminar zielt außerdem darauf ab, die Organisation einer wundversorgenden Einheit zu gestalten sowie die kommunikativen Kompetenzen in der Patienteninteraktion auszubauen. Ergänzend werden die erforderlichen Fähigkeiten zur Netzwerkkoordination entwickelt. Zielgruppe: - Alle Absolventen mit der Basisqualifikation Wundexperte ICW® Inhalte: - Pathophysiologie - Diagnostik und Therapie der typischen Krankheitsbilder (DFS, Ulcus Cruris venosum/arteriosum/mixtum, Dekubitus, Ulcera aufgrund anderer Krankheitsbilder) - postoperative Wundheilungsstörungen - Verbrennungen - palliative Wundversorgung - spezielle Wundbehandlungsverfahren - Aufbau und Organisation einer wundversorgenden Einheit - Kommunikation und Koordination Umfang: Mindestens 120 Stunden Lehre plus 40 Stunden Hospitation zzgl. Leistungsnachweis (Klausur und Colloquium). Zusätzlich zur Anwesenheit im Unterricht und der Hospitation sollte jede*r Teilnehmende einen Zeitraum von 30 Stunden für selbstorganisiertes Lernen einplanen. Hinweise: Die Prüfung erfolgt nach den Vorgaben des Normativen Dokuments und der Prüfungsordnung Fachtherapeut Wunde ICW®. Die Prüfungsklausur, bestehend aus 30 Fragen zu den Themenbereichen, wird von der Anerkennungs- und Zertifizierungsstelle erstellt. Das Colloquium stellt den zweiten Prüfungsanteil dar und beinhaltet die Vorstellung eines*r Wundpatienten*in mit chronischer Wunde von der Diagnostik bis zur Wundversorgung und ggf. Überleitung. Abschluss: Die Teilnehmenden erwerben nach Erfüllung der Kriterien laut Prüfungsordnung das Zertifikat "Fachtherapeut Wunde ICW®", dessen Gültigkeit auf fünf Jahre befristet ist. Um eine Rezertifizierung erlangen zu können, muss die vorgegebene Anzahl der von der ICW anerkannten Fortbildungen belegt und nach 5 Jahren nachgewiesen werden.