Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (110)
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Verbundausbildung Umwelttechnologe*in
Eine bewährte Kooperation im Zuge der Ausbildung zur/zum Umwelttechnologe/in ist die sog. Verbundausbildung. Sie bedeutet eine pauschale Anmeldung zu allen überbetrieblichen Kursen während der dreijährigen Ausbildung.
Diese Kooperation gibt es seit Beginn des Ausbildungsberufes Ver- und Entsorger im Jahr 1984. In dieser Zeit wurden mehr als 500 Auszubildende und Umschüler in den umwelttechnischen Berufen im Verbund erfolgreich ausgebildet.
Die Schulungsmodule der Verbundausbildung beinhalten alle notwendigen fachpraktischen (Labor und Werkstatt) als auch fachtheoretischen Kenntnisse (Elektrotechnik, Verfahrenstechnik), die für einen erfolgreichen Abschluss der Prüfungen erforderlich sind. Prüfungsvorbereitungskurse sind ebenfalls enthalten. In Verbindung mit dem Berufsschulunterricht und der Festigung der Stoffinhalte in den Ausbildungsbetrieben ist dies eine umfassende und sehr gute Ausbildungsform.
Mit dem Pauschalkostensatz von derzeit 2.500,00 € pro Lehrjahr sind alle überbetrieblichen Ausbildungslehrgänge (Labor- und Werkstattschulung), sowie zusätzliche Schulungsmodule zur Vertiefung der umfangreichen Ausbildungsinhalte in Prüfungsvorbereitungsblöcken inkl. aller Materialkosten abgedeckt. Genaueres zu den Inhalten der Schulungsblöcke entnehmen Sie bitte den Kurs-Konzepten.
Vorbereitung auf die Abschlussprüfung, Teil 1 2026
Mit dem neuen Berufsbild der/des Umwelttechnologen/in besteht die Prüfung aus einer Abschlussprüfung, Teil 1 nach 12 Monaten sowie einer Abschlussprüfung, Teil 2 am Ende der Lehre. Da die Abschlussprüfung, Teil 1 nun mit 20% zur Abschlussnote zählt, ist auf eine gute Vorbereitung auf diese Prüfung nach 12 Monaten mehr Augenmerk zu legen.
Der Kurs fasst die Inhalte des ersten Lehrjahres zusammen, wiederholt und festigt die wesentlichen Themen. Er bietet damit zum Einen eine gute Vorbereitung auf die theoretische Abschlussprüfung aller Fachrichtungen. Zum Anderen wird auch das herzustellende Werkstück, technische Zeichnungen, Datenverarbeitung und Fachgespräch geübt, um auf die praktischen Inhalte vorzubereiten.
Inhalte sind u.a.:
- technische Mathematik, Physik, Chemie und Biologie
- technische Kommunkation, EDV
- Werkstoffkunde, Rohrleitungen, Armaturen, Korrosionsschutz
- Umweltschutz, ökologische Kreisläufe
- Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz
- Grundlagen Elektrotechnik
- Fachgespräch
- Abschlusstest
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
Auswertung des mikroskopischen Bildes mit Auswertungsprogramm "Moin"
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Ziel des Kurses:
Die Teilnehmenden erwerben umfassende Kenntnisse in Bereich der Herstellung und Untersuchung von Belebtschlamm-Präparaten unter dem Mikroskop. Zudem kommt das vom Arbeitsbereich Umwelttechnik entworfene Auswerteprogramm "MOIN" zur Anwendung.
Inhalte:
- Bedienung und korrekte Einstellung des Mikroskops
- Herstellung von Präparaten
- Färbemethoden durchführen
- Mikroskopische Bilder präzise analysieren.
- Mikroorganismen klassifizieren und relevante Parameter quantifizieren.
- Ergebnisse dokumentieren und für Prozessoptimierungen einsetzen.
Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Übungen, um den sicheren und effektiven Einsatz des Auswerteprogramms „MOIN“ in beruflichen Anwendungen zu gewährleisten.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 385,00 €.
Große Wunde - Kleine Wunde? Unterschiede (er)kennen und kompetent handeln
Inhalte:
- Allgemeine und spezielle Wundbeobachtung
- M.A.R.S.I / Skin Tears und weitere Hautschäden
- Abgrenzungen von Hautdefekten
- Sichere Klassifizierung chronischer Wunden
- Fallsituationen
In der Praxis können Sie zur Herausforderung werden: Die unterschiedlichen Hautschäden und die sichere Klassifizierung chronischer Wunden. Dieses Seminar möchte Ihnen Ideen und Hilfestellungen an die Hand geben, wie Sie diese Unterscheidungen im Alltag sicher anwenden und welche häufigen Fallsituationen das versorgende Team vor Herausforderungen stellen. Daran schließt sich ein kurzes Update zur Versorgung der entsprechenden Hautschäden und Wunden an.
Workshop Kompressionswickeltechniken
Erhalten Sie in einer kurzweiligen Schulung aktuelles Wissen und üben Sie praktische Kompetenzen, um für den Pflegealltag fit zu sein. Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Pflegekräfte mit entsprechender Delegation
Gewaltfreie Kommunikation
Die Gewaltfreie Kommunikation wird auch „Giraffensprache“ genannt. M. Rosenberg nahm sich die Giraffe als Symboltier. Denn die Giraffe ist ein Landtier mit großem Herzen und dem besten Überblick.
Dieser Bildungsurlaub wendet sich an Berufstätige, die ihre Fähigkeiten im Bereich berufsrelevanter Kompetenzen erweitern möchten. Der Bildungsurlaub vermittelt neben Grundlagen der GfK (Gewaltfreien Kommunikation) ein Bewusstwerden und die Verbesserung des persönlichen Kommunikationsverhaltens in verschiedenen Gesprächssituationen am Arbeitsplatz und im häuslichen Umfeld. Außerdem werden Selbstempathie und empathisches Zuhören vermittelt, was zur Verbesserung des Betriebsklimas wesentlich beiträgt und als Methode für Konfliktprävention und
-behandlung dient.
Im Teilnahmeentgelt enthalten: Seminarentgelt, Verpflegung (Kaffee/Tee vormittags und nachmittags, Mittagessen + alkoholfreies Getränk, Mineralwasser während des Seminares). Unterkunft nicht enthalten.
Tracheostomamanagement in der Praxis
Erhalten Sie in einer kurzweiligen Schulung aktuelles Wissen und üben Sie praktische Kompetenzen, um für den Pflegealltag fit zu sein. Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Pflegekräfte mit entsprechender Delegation
vhs.cloud
Die Digitalisierung ist inzwischen ein globales Thema. Die Arbeitswelt verändert sich, die Lehr- und Lernwelt ist im Umbruch. Die Volkshochschulen reagieren auf diese Entwicklung. Die vhs.cloud ist die Lernplattform für Volkshochschulen in Deutschland. Sie wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. betrieben und steht allen Volkshochschulen zur Verfügung. Volkshochschulen können in der vhs.cloud "virtuelle" Kurse einrichten. Dabei kann es sich um einen Kurs handeln, der Ihren Präsenzkurs um einige Online-Angebote ergänzt oder auch um Kurse, die überwiegend oder ausschließlich online durchgeführt werden. Beispielsweise erhalten Sie in der vhs.cloud Zugriff auf Kursmaterialien und Inhalte, Möglichkeiten zur Vertiefung von Lerninhalten oder zum Austausch mit Ihren Mitlernenden.
Der Kurs in der vhs.cloud ersetzt somit nicht das gemeinsame Lernen in der Volkshochschule. Das Seminar vermittelt den Umgang mit der vhs.cloud zur Moderation eines Kurses.
Palliative Care Aufbaumodul
Dieses Aufbaumodul richtet sich an Pflegefachpersonen und umfasst 120 Unterrichtseinheiten, aufgeteilt in drei Blockwochen. Zugangsvoraussetzung ist die Absolvierung des Basismoduls. Inhalte: - Vertiefung der Inhalte aus Modul 1 - Lebensbilanz, Lebensidentität - Sterbebegleitung - Patientenverfügung, Vorsorgeplanung und Betreuungsverfügung - Abschied nehmen und Trauer - Veränderung des Körperbildes - Interkulturalität im Umgang mit den Themen Sterben und Tod - Kurzkommunikation, Grenzen der Kommunikation und Wahrheit am Krankenbett - Umsetzungsformen ethischen Denkens - Palliativmedizin, Schmerzmedizin - Berufliches Selbstverständnis und Kompetenzentwicklung - Wahrnehmen und Berühren - Aromapflege Der Palliative Care Kurs für Pflegende entspricht dem Curriculum Palliative Care von M. Kern, M. Müller und K. Aurnhammer und der dort empfohlenen Stundenaufteilung. Nachdem Sie beide Module absolviert haben, erhalten Sie Ihr Zertifikat gemäß dem Kursangebot mit 160 Unterrichtseinheiten für Pflegende.
Wie wir werden, die wir sind - Erkenntnisse aus der Hirnforschung für die Praxisanleitung
Auf der Basis der Ansätze von u.a. Daniel J. Siegel und Joachim Bauer, beschäftigt sich das Seminar damit, wie Menschen zu denen werden, die sie sind. Wie entwickelt sich unser Gehirn, wie zeigen sich in der Folge unsere Persönlichkeit, unsere Möglichkeiten und Grenzen? So wird es möglich, das Erleben und Verhalten von Menschen besser zu verstehen und sich auch in der Praxisanleitung entsprechend besser darauf einzustellen.
"Wie sag ich es meiner Kollegin?"
Mit der Verschriftlichung des Kinderschutzkonzepts hat jede Kita einen Verhaltenscodex verabschiedet. Dieser beschreibt Interaktionen, die im Beziehungskontext mit Kindern übergriffig und gewalttätig sind. Wie aber wird diese Vereinbarung im pädagogischen Alltag gelebt und angewendet?
- Welches Verhalten beobachte ich bei einem Teammitglied, das grenzwertig ist?
- Wie spreche ich das an?
- Was bedeutet das für die Teamarbeit?
Ziel des Seminars ist es, unangenehme Beobachtungen professionell und angstfrei zu kommunizieren und damit den Schutz der Kinder zu garantieren.
"Warum verhält sich das Kind so? Was soll ich nun tun?"
Manche Verhaltensweisen von Kindern im Alter von 1-6 Jahren bringen Sie als pädagogische Fachkraft an Grenzen des Verstehens und des angemessenen Umgangs. Gerade in stressigen Zeiten sind diese Herausforderungen auch Herausforderungen an jede einzelne Person. Um wirksam handeln zu können, kommen wir nicht umhin, das Verhalten des Kindes in der jeweiligen Situation zu verstehen.
Inhalte:
- kurze, praxisorientierte Theorieinputs
- Reflexionseinheiten/Praxistranfer
- Zugänge zum Kind und zu sich selbst
- Strukturhilfen für den Alltag
- keine Rezepte.
Das Seminar erhebt keinen therapeutischen Anspruch.
Sollten Sie Lust haben auf "Antwortsuche" zu gehen, freue ich mich, Sie im Seminar begrüßen zu können.
Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Spielstarke Schule! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel im Unterricht fest implementieren, aber wie?
Wie bekomme ich eine heterogene Klasse fit für´s Spiel? Alle Kinder können würfeln am Platz, Karten halten und mischen, verstehen einfache Spielregeln und befolgen soziale Regeln. Wie kann ich Spiele zur Binnendifferenzierung anbieten? Welche Spiele eignen sich und welche nicht? Was sind Spielerpersönlichkeiten?
Hier sind alle Lehrer*innen und pädagogisch Mitarbeitenden eingeladen teilzunehmen, die zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und der Förderung von Exekutivfunktionen das Kulturgut Gesellschaftsspiel als weiteres didaktisches Mittel einsetzen möchten. Neben diesen spannenden Inhalten werden wir auch eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen! Ich freue mich darauf sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Eine zweijährige, berufsbegleitende, staatlich anerkannte Weiterbildung zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ gem. NGesFBG. Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer leitenden Fachkraft einer Station oder eines Wohnbereichs sowie zur Wahrnehmung der Aufgaben einer „Verantwortlichen Pflegefachkraft" in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Die Weiterbildung umfasst mindestens 720 Unterrichtsstunden in den folgenden Weiterbildungseinheiten und findet im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (ausserhalb der Niedersächsischen Ferienzeit, statt. Inhalte: • Managementkompetenz • Psychosoziale und kommunikative Kompetenz • Pflegefachliche Kompetenz • Personalführung • Betriebswirtschaftliche Grundlagen • Rechtsgrundlagen • Gesundheits- und sozialpolitische Grundlagen Zielgruppe: Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen: • Pflegefachfrau/-mann/-person • Altenpfleger*in • Gesundheits- und Krankenpfleger*in • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in • Hebamme/Entbindungspfleger • Heilerziehungspfleger*in Eine zweijährige Berufserfahrung im Arbeitsfeld ist wünschenswert. Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung "Beauftragte*r für Qualitätsmanagement" erworben werden. Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie die Absolvierung einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Mit dem Abschluss der Weiterbildung erlangen Sie die Hochschulzugangsberechtigung. Die schriftliche Klausur ist geplant voraussichtlich für den 22.05.2028 und die mündliche Prüfung vom 20. - 22.06.2028.
Verantwortlich leitende Pflegefachkraft
Eine fünfzehnmonatige berufsbegleitende Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft gemäß § 71 SGB XI und den Maßstäben und Grundsätzen der Qualitätssicherung in der ambulanten und stationären Pflege. Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Verantwortlichen Pflegefachkraft in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und umfasst mindestens 460 Unterrichtsstunden. Diese finden im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (ausserhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt. Inhalte: • Managementkompetenz • Personalführung • psychosoziale und kommunikative Kompetenz • Aktualisierung der pflegefachlichen Kompetenz • Rechtsgrundlagen Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen und einer zweijährigen Berufstätigkeit in dem erlernten Ausbildungsberuf innerhalb der letzten 8 Jahre: • Pflegefachfrau/-mann/-person • Altenpfleger*in • Gesundheits- und Krankenpfleger*in • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie eine mündliche Prüfung. Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung Beauftragte*r für Qualitätsmanagement erworben werden. Die mündliche Prüfung ist voraussichtlich am 16.11.2027.
FEM Beauftragte*r in der Pflege
Freiheitseinschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen vermeiden – aber wie? Diese Fortbildung schafft Ideen und Rechtssicherheit, um FEM in der Praxis zu erkennen, zu vermeiden und Alternativen zu implementieren. Als FEM-Beauftragte*r setzen Sie die aktuellen Empfehlungen und Leitlinien sowie die verbindlichen Gesetze zur Vermeidung von FEM innerhalb der Einrichtung um. Sie beraten, schulen, organisieren und optimieren ein FEM-Management, begleiten richterliche Genehmigungsverfahren und moderieren Fallbesprechungen zur Vermeidung von FEM. Als Ansprechpartner*in und Multiplikator*in sind Sie für alle an der Versorgung Beteiligten der*die pflegerische Fachexperte*in der Einrichtung. Seminarinhalte: - FEM – Ein Pflegeproblem oder ein Pflegephänomen? - Analyse der eigenen Praxis - Gründe für FEM in der Pflege - Gewalt in der Pflege – Eine Spirale aus 5 Blickrichtungen - Konfliktkompetenzen und Strukturanalysen - Grundsätzliche Rechtsgrundlagen - Spezielle Rechtsgrundlagen - FEM Maßnahmen und deren Rechtsgrundlagen - Das richterliche Genehmigungsverfahren - Die Rolle des FEM-Beauftragten - Grenzen und Gefahren von FEM - Pflegerische Interventionen und alternative Maßnahmen - Fallbesprechungen moderieren - Fallsituationen - Ethische Herausforderungen - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch Zielsetzung: Die Teilnehmenden erhalten im Rahmen dieser Fortbildung das aktuelle und notwendige fachliche Wissen für die Umsetzung der Rolle als FEM-Beauftragte*r in einer Gesundheits-einrichtung. Zielgruppe: Die Hauptzielgruppe sind Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen, die die Rolle der*des FEM-Beauftragte*n übernehmen sollen. Weitere Zielgruppen sind Leitungskräfte in der Pflege, Pflegefachkräfte sowie interessierte Pflegekräfte.
Alltagsbegleitung
Die Schulung mit 48 Unterrichtseinheiten (mind. 30 Zeitstunden) entspricht den Vorgaben zur Anerkennung von niedrigschwelligen Betreuungsleistungen nach §45 a SGB XI i. V. m. §2 der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach §45a SGB XI. Als Angebote zur Unterstützung im Alltag kommen insbesondere in Betracht: - Serviceangebote für haushaltsnahe Leistungen - Angebote zur Alltagsbegleitung - Familienentlastende Dienste - Angebote zur Pflegebegleitung - Angebote zur Alltagsbegleitung und Betreuungsangebote Inhalte: - Grundlagen von Krankheitsbildern und Formen körperlicher, geistiger und psychischer Behinderung - Grundlagen der Hygiene sowie des Infektions- und Gesundheitsschutzes - Kommunikation, Gesprächsführung und Verhalten im Umgang mit Pflegebedürftigen sowie pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Personen - Kriterien eingeschränkter Alltagskompetenz - Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Widerständen, Hinlauftendenzen oder herausforderndem Verhalten - Verhalten in Krisen- und Notfallsituationen - Methoden der Betreuung Pflegebedürftiger bei Einzelbetreuung und bei Betreuung in Gruppen - Beratungsangebote (insbesondere der Pflegekassen, der Pflegestützpunkte und der Selbsthilfekontaktstellen für Pflegebedürftige sowie pflegende Angehörige und vergleichbar nahestehenden Personen) - Rolle und Aufgabenprofil der Helfenden - Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Erteilung einer Vorsorgevollmacht und Einrichtung einer rechtlichen Betreuung - Inhalte und Grenzen der Begleitung und Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von Pflegebedürftigen Innerhalb der geplanten Qualifizierung wird an einem Tag von 08:15 - cirka 16:00 Uhr der Erste-Hilfe-Schein absolviert. Der Termin wird den Teilnehmenden rechtzeitig mitgeteilt werden. Zielgruppe dieser Qualifizierung sind sowohl Privat- als auch Firmenkunden.
Wundexperte ICW 2026
Die Absolvierung des Basisseminars der Initiatiave Chronische Wunden e.V. (ICW) befähigt zur fachgerechten Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden sowie zur Umsetzung präventiver und lokaltherapeutischer Maßnahmen. Die richtige Hilfsmittelauswahl und deren korrekte Anwendung ist grundlegend für den Erfolg der Behandlung. Die Lernziele und Lerninhalte sind im Kontext des nationalen Gesundheitssystems zu sehen. Zielgruppen: - Apotheker*innen/ Ärzte*innen (Humanmedizin) - Pflegefachkräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen, Altenpfleger*innen) - Podologen Inhalte: - Expertenstandard - Haut/Hautpflege - Wundarten und -heilung - Wundbeurteilung und -dokumentation - Recht - Dekubitus/Prophylaxe - Diabetisches Fußsyndrom/Prophylaxe - Ulcus Cruris - Wundversorgung und -verbände - Schmerz - Hygiene - Edukation Umfang: Die Weiterbildung umfasst 64 Stunden Lehre plus 16 Stunden Hospitation zzgl. Leistungsnachweis (Klausur und Hausarbeit).
Laborkurs II - 2. Lehrjahr zur/zum Umwelttechnologen*in
Dieser Kurs erweitert das Verständnis für Chemie und Laboranalytik und bindet verfahrenstechnische Abläufe ein. Prozessorganisation und Analytik.
Theorie:
- Säuren. Laugen, Salze, Neutralisation
- pH–Wert (Definition und Berechnungen)
- Chemisches Rechnen
- Analysenparameter und ihre verfahrenstechnische Bedeutung für den Betrieb
- BSB5 (Methoden und Auswertung)
- TS/TR, GV/GR (Berechnungen)
- Sauerstoffmessung
- Wasserhärte (Ca2+, Mg2+, GH, CH, NCH)
- Stoffkreisläufe
- Theorietest
Praxis (je nach Fachrichtung):
- Sinnliche Beurteilung verschiedener Proben wie z.B. Geruch, Färbung, Trübung
- Volumetrische Bestimmungen ohne probenspezifische Störeinflüsse zu berücksichtigen
- Titerbestimmung einer Maßlösung
- Konzentrationsbestimmung unbekannter Säuren und Laugen
- Chloridtitration nach Mohr-Winkler
- Säure-/Basekapazität
- Kaliumpermanganatverbrauch
- Sauerstofftitration nach Mohr-Winkler
- Gravimetrische Bestimmungen (z.B. Fällung von Sulfat und Eisen)
- Qualitative Nachweise von Kationen und Anionen aus der Substanz und in Lösung mit anschließender Anwendung bei unbekannten Proben (Ammonium, Barium, Bromid, Carbonat, Chlorid, Eisen, Fluorid, Jodid, Kupfer, Mangan, Nitrat, Nitrit, Ortho und Gesamtphosphat, Sulfat, Sulfid, Sulfit)
- Einsatz von halbquantitativen Testmethoden (Teststäbchen, halbquantitative Testkästen)
- Entnehmen und Vorbereiten von Proben
- Probenahmearten wie Einzel–, Misch–, Durchschnitts– und kontinuierliche Proben
- Probenahmestellen
- Probenahmegeräte für manuelle und automatische Probenahme
- Probentransport
- Konservierungsmethoden
- Homogenisierung
- Membranfiltration
- Einführung in die Photometrie (Prinzip der Photometrie, verschiedene Gerätearten und Hersteller kennenlernen)
- Messen physikalischer und biologischer Größen an den fachrichtungsbezogenen Proben (Absetzbare Stoffe, Abfiltrierbare Stoffe, Schlammvolumen, –index, Trockenrückstand, Trockensubstanz, Gesamttrockenrückstand, Glührückstand, Glühverlust, TTC–Test, Methylenblautest, Schwefelwasserstoffprobe, BSB5 alle Bestimmungsmethoden mit Sensor–BSB)
- Mikroskopie
- Praxistest
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende aus Niedersachsen, bei denen die Bezuschussung durch das NLWKN berücksichtigt wurde. Informationen zum Kursentgelt für Teilnehmende aus anderen Bundesländern gibt es auf Anfrage.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de