Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (44)
Loading...
Gebärden unterstützte Kommunikation
In diesem Seminar bekommen Sie Hilfestellung wenn
> Kinder den Einstieg in die Lautsprache noch nicht schaffen.
> die deutsche Sprache (noch) nicht beherrscht wird.
> kognitive und emotionale Beeinträchtigungen vorliegen.
> Motivation zum Kommunizieren angeregt werden soll.
> Sprechfreude unterstützt werden soll.
Dazu können wir heute aus einer Vielfalt von Methoden wählen, um den Einstieg in die Lautsprache so früh als möglich fördern.
Ziel der Fortbildung:
Die Teilnehmer/Innen lernen die Methode der ´Gebärden unterstützten Kommunikation / GUK und Alternativen kennen.
Sie erhalten Einblick in die Methode ´Koch´sche Lautbilder.
Sie werden über die Grundbegriffe des ´Lautgebärdens´ informiert.
Sie lernen Abgrenzung von Gebärden `Unterstützung` zu `Gebärdensprache`.
Sie erhalten Information zu Sprachbegleitung durch Gestik und Mimik.
Die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Einstiegs in gelingende Kommunikation werden dargestellt, analysiert und ausprobiert.
Sie werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen im Kitaalltag durchleuchtet.
Die Fortbildung richtet sich an Erzieher*Innen in Kindertagesstätten mit Integrationsgruppen.
Theorie und Praxis werden verbunden.
Nachschulung und Auffrischung der Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Inhalt und Lernziel:
Alle Mitarbeiter*innen von Kläranlagen und Wasserwerken, die mit Ihrem Facharbeiterbrief oder einer Fortbildung das Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ erhalten haben, können mit diesem zweitägigen Lehrgang ihre Kenntnisse in der Elektrotechnik auffrischen. Wiederholung der sicherheitsrelevanten Vorschriften und Vermittlung von Neuerungen soll ebenso Inhalt sein, wie der Austausch über Praxisprobleme in der Gruppe und deren Klärung.
Eine solche Auffrischung soll in der Regel in einem dreijährigen Rhythmus nach der Erstprüfung erfolgen.
Voraussetzung:
Fachkraft für Abwassertechnik oder Wasserversorgungstechnik
oder Betriebspersonal mit Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
Themenübersicht:
- Auffrischung der Grundkenntnisse
- Neuerungen im Vorschriftenwesen und der VDE
- Stromlaufpläne
- Messübungen und Geräteprüfung in Theorie und Praxis
- Praktische Fallbeispiele
Zielgruppe:
Für Betriebspersonal, das bereits die „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten absolviert hat.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 460,00 €.
Systemische*r Familienberater*in
Die Fortbildung zum/zur „Systemischen Familienberater*in“ legt Gewicht auf die Reflexion eigener Familienthemen und das praktische Einüben der systemischen Beraterhaltung. Die Teilnehmenden lernen an konkreten eigenen Anliegen und Fällen aus ihrer beruflichen Praxis und verbinden so kraftvoll und praktisch Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und Einüben der Methodenkompetenz.
Konsequente Ressourcenorientierung, Übungsauswertungen, achtsame Körperarbeit, kurze Theorie-Inputs und schriftliche Anleitungen sorgen für eine wertschätzende, kreative und lebendige Lernatmosphäre.
Ziele:
• sich selbst und die Beratungsfunktion als Teil eines bzw. mehrerer Systeme erfahren und dazu das eigene Handeln kritisch reflektieren
• eigene Bindungen und erlernte (Familien-)Muster identifizieren und – soweit möglich – auflösen, um präsent klar und einfühlsam mit sich und anderen umgehen zu können
• Erweiterung der Handlungskompetenzen, insbesondere bzgl. Anwendung systemischen Fragens und bewährter (Kurz-)Interventionen
Inhalte:
• Einführung in systemische Modelle und Sichtweisen
• Familientypologien
• Modelle und Regeln in Familiensystemen
• Familiendynamiken, Familienstrukturen
• Ressourcenorientierung in der Beratung
• Skulpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett
• Rituale zur klaren Generationenabgrenzung
• systemisches Fragen, Minimax-Interventionen
• Grundlagen des zirkulären Fragens
• Umgang mit Konflikten in Familien
• Gewalt und Sucht in Familien
• Kriseninterventionen und Methoden der Deeskalation
• weitere hilfreiche Interventionsstrategien
• Reflexion der eigenen (Berater-) Rolle
• gegenseitige Supervision
Methoden:
• kurzen Lehrvorträgen folgen Diskussionen in Kleingruppen bzw. im Plenum
• Visualisierung an Flip-Chart und Pinnwänden
• Erarbeitung der Praxisteile und Übungen in Kleingruppen mit anschließendem Erfahrungsaustausch und Plenumsauswertung
• vertieftes Üben der Beratungsansätze in selbst organisierten Kleingruppen zwischen den Seminaren
• praktische Erprobung der erlernten Methoden in der beruflichen Praxis, Supervision
• Unterstützung des Lernens durch Übungsblätter, mit Erläuterungen und Hintergrundinformationen
• Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden und eigenen Erfahrungen mit Familie
In den ersten Seminartagen steht die Selbsterfahrung im Vordergrund. Dann verlagert sich das Lernen zunehmend auf Interventionen für das eigene Praxisfeld.
Vertiefungsmodul für Fachkräfte Kleinstkindpädagogik
Das Vertiefungsmodul richtet sich an ausgebildete Kleinstkindpädagoginnen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen bzgl Gendersensibilität, Sexualpädagogik und Kommunikation mit Eltern erweitern möchten. In 45 Unterrichtseinheiten werden theoretische Grundlagen sowie praktische Ansätze vermittelt, um die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu bereichern.
Ziele des Moduls:
Sensibilisierung für gendergerechte Erziehung und die Bedeutung von Geschlechterrollen in der frühkindlichen Bildung.
Vermittlung von Grundlagen der Sexualpädagogik, um Kinder in ihrer sexuellen Entwicklung zu unterstützen und ihnen ein gesundes Körperbewusstsein zu vermitteln.
Entwicklung von Strategien zur effektiven und respektvollen Kommunikation mit Eltern, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen Austausch über Themen wie Gendersensibilität und Sexualität zu fördern.
Inhalte:
Gendersensibilität in der frühkindlichen Bildung:
Theoretische Grundlagen zu Gender und Geschlechterrollen
Praktische Ansätze zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit im Alltag
Reflexion der eigenen Haltung und deren Einfluss auf die Erziehung
Sexualpädagogik:
Bedeutung von Sexualpädagogik in der frühkindlichen Entwicklung
Altersgerechte Ansätze zur Vermittlung von Wissen über Körper, Gefühle und Grenzen
Strategien zur Schaffung eines sicheren Raums für Fragen und Themen rund um Sexualität
Kommunikation mit Eltern:
Bedeutung der Elternarbeit für den pädagogischen Prozess
Methoden und Techniken für eine offene und respektvolle Kommunikation
Umgang mit sensiblen Themen und Förderung eines konstruktiven Dialogs
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam neue Impulse für die pädagogische Arbeit mit Kleinstkindern und deren Familien zu entwickeln!
Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Winter 2027
Der Kurs bietet eine kompakte Vorbereitung auf die theoretische und praktische Abschlussprüfung zur Fachkraft für Abwassertechnik.
In diesem Block werden die abschlussprüfungsrelevanten Themen zur Festigung der Stoffinhalte wiederholt.
Inhalte sind dementsprechend u. a.:
verfahrenstechnische Berechnungen und Abläufe in der Kläranlage
Chemisches Rechnen
Pumpentechnik, Kanal- bzw. Rohrnetz
Labor-Praxis (Küvettentests, AQS, Titrationen…)
Elektrotechnik (Praxis und Theorie)
Wirtschafts- und Sozialkunde
Der Kurs richtet sich in erster Linie an die "Externen" Prüfungsteilnehmer, die im Juni 2026 den Facharbeiterlehrgang "Fachkraft für Abwassertechnik" begonnen haben.
Doch auch Prüfungs-Vorzieher oder - Wiederholer können diese "Power-Woche" als Vorbereitung nutzen. So sollte jede*r fit für die Abschlussprüfung sein!
"Warum verhält sich das Kind so? Was soll ich nun tun?"
Manche Verhaltensweisen von Kindern im Alter von 1-6 Jahren bringen Sie als pädagogische Fachkraft an Grenzen des Verstehens und des angemessenen Umgangs. Gerade in stressigen Zeiten sind diese Herausforderungen auch Herausforderungen an jede einzelne Person. Um wirksam handeln zu können, kommen wir nicht umhin, das Verhalten des Kindes in der jeweiligen Situation zu verstehen.
Inhalte:
- kurze, praxisorientierte Theorieinputs
- Reflexionseinheiten/Praxistranfer
- Zugänge zum Kind und zu sich selbst
- Strukturhilfen für den Alltag
- keine Rezepte.
Das Seminar erhebt keinen therapeutischen Anspruch.
Sollten Sie Lust haben auf "Antwortsuche" zu gehen, freue ich mich, Sie im Seminar begrüßen zu können.
Spielstarke KiTa! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel pädagogisch wertvoll einsetzen
Kennen Sie die verschiedenen Spielmechaniken?
Deckt Ihre Spielesammlung alle Förderschwerpunkte ab?
Ist sie aktuell und sind die Spiele vollständig?
Tipps und Tricks zum Lernen und verstehen von Spielanleitungen.
Wie vermittle ich die Regeln und kann ich sie individuell anpassen?
Kriterien für zukünftige Spielauswahl?
Elternarbeit: Wie vermittle ich Eltern, wie wichtig das Medium Kulturgut Gesellschaftsspiel ist? Was leistet das Medium Gesellschaftsspiel anders als das Freispiel?
Neben diesen spannenden Inhalten werden wir in dieser Weiterbildung natürlich auch viele eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen!
Ich freue mich darauf, Sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
„Wirkungsvoll im Dialog“
Die Zusammenarbeit mit dem Träger prägt die Qualität der KiTa – von Ressourcenentscheidungen bis hin zu Entwicklungsprozessen. Leitungen erleben dabei oft Spannungsfelder zwischen Erwartungen, Rahmenbedingungen und eigenen pädagogischen Zielen.
Im Workshop geht es darum, die Kommunikation mit dem Träger klar, professionell und lösungsorientiert zu gestalten:
• Wie lassen sich Anliegen souverän vertreten und Verhandlungen sicher führen?
• Welche Strategien helfen, Konflikte zu reduzieren und tragfähige Vereinbarungen zu erreichen?
• Wie gelingt der Schritt von Abhängigkeit hin zu mehr Selbstwirksamkeit und Gestaltungskraft als Leitung?
Ziel ist es, Leitungskräfte zu stärken, ihre Position im Dialog mit dem Träger kompetent und selbstbewusst einzunehmen – und damit den Weg zu einer gesunden Organisation für Kinder, Fachkräfte und Träger gleichermaßen zu ebnen.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem nifbe statt.
"Wie sag ich es meiner Kollegin?"
Mit der Verschriftlichung des Kinderschutzkonzepts hat jede Kita einen Verhaltenscodex verabschiedet. Dieser beschreibt Interaktionen, die im Beziehungskontext mit Kindern übergriffig und gewalttätig sind. Wie aber wird diese Vereinbarung im pädagogischen Alltag gelebt und angewendet?
- Welches Verhalten beobachte ich bei einem Teammitglied, das grenzwertig ist?
- Wie spreche ich das an?
- Was bedeutet das für die Teamarbeit?
Ziel des Seminars ist es, unangenehme Beobachtungen professionell und angstfrei zu kommunizieren und damit den Schutz der Kinder zu garantieren.
Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Kleine Entdecker, große Fragen: Sexualpädagogik in der Kita
In diesem Seminar setzen wir uns mit der Bedeutung und den Grundlagen der Sexualpädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander.
Sexualpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Förderung von Kindern. Sie hilft Kindern, ihren eigenen Körper zu entdecken, gesunde Grenzen zu setzen und ein respektvolles Verständnis für sich selbst und andere zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über Sexualität, sondern auch um die Förderung von Selbstbestimmung, Vertrauen und eine positive Körperwahrnehmung.
Im Seminar werden wir folgende Schwerpunkte behandeln:
- Was ist Sexualpädagogik und welche Bedeutung hat sie in der frühen Kindheit?
- Wie können wir Kinder altersgerecht und behutsam über Körper, Geschlecht und Beziehungen aufklären?
- Welche Rolle spielt die Vermittlung von Werten wie Respekt, Einvernehmlichkeit und Gleichberechtigung?
- Wie reagieren wir auf neugierige Kinderfragen und welche Kommunikationsstrategien sind hilfreich?
- Welche Materialien und Methoden eignen sich für die sexuelle Bildung in der Kita?
Darüber hinaus wird Ihnen Raum für den Austausch von Erfahrungen und praxisorientierte Übungen geboten, um das Gelernte direkt in den Kita-Alltag zu integrieren.
Innehalten - Selbstfürsorge - Konflikte lösen
Wie gehe ich mit Konflikten um?
Wie gehe ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen um?
Wie schaffe ich es, bei all dem Stress bei mir selbst zu bleiben?
In diesem Seminar geht es um lösungsorientierte Reflexionen und Übungen aus der systemischen Toolbox: Imaginationen, Selbstwahrnehmung, Inneres Team, Perspektivenwechsel, Muster und Musterunterbrechung, Zielentwicklung, Mediation, Aufstellungen, kreatives Gestalten u.a.m.
Willi Ennulat hat 30 Jahre als klinischer Suchttherapeut und Familientherapeut gearbeitet und ist nun in der Ausbildung systemischer Berater*innen tätig.
Klick dich schlau
In den Ferien wollen wir mit euch in die Welt der Technik eintauchen.
Ihr lernt den Einstieg in die Textverarbeitung und Bildbearbeitung. Auf spielerische Art werden wir das Internet erforschen und weitere Anwendungen kennenlernen. Aber vor allem wollen wir rauskriegen, wie ein Computerprogramm funktioniert und was man damit machen kann: Programmieren, Spiele spielen, Filme drehen, Geschichten erzählen!
In dieser Woche könnt ihr als Anfänger*innen Spaß haben und lernt auch als erfahrene „User“ noch eine Menge dazu. Gerne könnt ihr eigene Ideen mitbringen, die wir mit euch umsetzen!
Veranstalter: KVHS Aurich-Norden
Mo. - Fr., 12. - 16.10.2026, 09:00 - 13:00 Uhr (verlässliche Betreuung ab 08:00 Uhr möglich)
Kollegiales Lehrtraining im Modulsystem "Lehren lernen - Grundqualifikation für Lehrende in der Erwachsenenbildung"
In den fünf Modulen der Grundqualifikation "Lehren lernen" haben Sie als Lehrende/-r Wissen über Lernprozesse, Ihre Rolle als Lehrende*r in und eine gelungene Kurskonzeption gewonnen. Im kollegialen Lehrtraining erhalten Sie Tipps und Tricks für die eigene Praxis und tauschen sich mit anderen Lehrenden aus.
Sie erproben Ihre eigene, vorbereitete Kursplanung exemplarisch im geschützten Rahmen mit der Gruppe. Im Anschluss erhalten und geben Sie kollegiales Feedback.
Im Mittelpunkt des handlungsorientierten, moderierten Lehrtrainings steht der Wechsel von praktischen Kurseinheiten und dazu passendender Theorie- und Praxisreflexion.
Abhängig von der Teilnehmendengruppe variieren die Themenschwerpunkte wie bspw. Motivation von Teilnehmenden, Gesprächsmoderation, Arbeiten mit Kleingruppen, Strategieentwicklung für Problemlösungen oder Gestaltung von Folien.
Nach Abschluss des kollegialen Lehrtrainings können Sie ein Zertifikat erwerben. Ihr eingesendetes Kurskonzept wird dazu in der AEWB pädagogisch geprüft.
Inhalte:
• Praktische Erprobung einer eigenen, vorbereiteten Kurskonzeption mit der Teilnehmendengruppe im kollegialen Lehrtraining
• Kollegiales Feedback erhalten und geben
• Theorie- und Praxisreflexion zu Themen der Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung
Voraussetzungen für die Teilnahme am kollegialen Lehrtraining:
• Teilnahme an den fünf Modulen des Modulsystems „Lehren lernen“ oder dem Kompaktseminar sowie Modul 5 innerhalb der letzten zwei Jahre oder eine gleichwertige Qualifikation (muss nachgewiesen werden)
• Vorbereitung einer eigenen Kurskonzeption zur exemplarischen Durchführung mit der Gruppe im kollegialen Lehrtraining
• schriftliche Ausarbeitung der o. g. Kurskonzeption (Vorlage wird gestellt)
• Bereitschaft zu kollegialem Feedback
Im Teilnahmebeitrag sind keine Verpflegungskosten enthalten. Bitte bringen Sie Bargeld für einen gemeinsamen Restaurantbesuch oder eigenen Proviant mit.
Es gelten die Verfahrensregelungen für Mitarbeiterfortbildungen der AEWB (https://www.aewb-nds.de/fortbildung/verfahrensregelungen/).
„Harmonie um jeden Preis" – Streiten für Anfänger*innen!
Streiten verwandelt sich in einen Tanz der Emotionen – doch wie bleibt der Fuß nicht im Takt stecken? In unserem einzigartigen Bildungsurlaub nehmen wir Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Konflikte!
Wichtige Themen: Wie schaffe ich eine gesunde Konfliktkultur? Wie reflektiere ich meine eigene Haltung zu Auseinandersetzungen? Und vor allem: Wie kann Streit zu einer Quelle des persönlichen Wachstums werden? Dieses Seminar ist nicht nur theoretisch, sondern bietet viel Raum für praktisches Lernen, kreatives Denken und eine positive Feedbackkultur!
Tauchen Sie ein in interaktive Workshops, Selbstreflexion und Regulation und inspirierenden Austausch mit Gleichgesinnten. Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege betrachten, um Konflikte nicht nur zu vermeiden, sondern konstruktiv zu gestalten!
Nehmen Sie die Herausforderung an – für sich selbst, für Ihr Team und für Ihre Gesundheit!
Die Teilnehmenden verlassen das Seminar mit einem erweiterten Repertoire an Konfliktmanagement-Techniken, einer klareren Vorstellung von ihren eigenen Werten und Bedürfnissen sowie einem individuellen Plan zur Umsetzung des Erlernten in ihrer täglichen Arbeit in der Kita.
Das Seminar bietet eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung und stärkt die Fachkräfte darin, ihre Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Eltern gesund und konstruktiv anzugehen.
Klick dich schlau
In den Sommerferien lernt ihr den Einstieg in die Arbeit mit dem Computer: Wie funktioniert das Ding eigentlich und was kann man damit machen? Zum Beispiel Textverarbeitung und Bildbearbeitung!
Auf spielerische Art werden wir das Internet erforschen und weitere Anwendungen kennenlernen. In dieser Woche könnt ihr als Anfänger*innen viel Spaß haben und gerne könnt ihr eigene Ideen mitbringen, die wir mit euch umsetzen!
Veranstalter: KVHS Aurich-Norden
Mo. - Fr., 06. - 10.07.2026, 09:00 - 13:00 Uhr (verlässliche Betreuung ab 08:00 Uhr möglich)
Vorbereitung auf die Externenprüfung zur "Fachkraft für Abwassertechnik"
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Mit diesem Vorbereitungskurs wird Interessierten im Rahmen des § 45 des Berufsbildungsgesetzes die Möglichkeit gegeben, als Externe die Facharbeiterprüfung „Fachkraft Abwassertechnik“ abzulegen.
Der 13-wöchige Kurs beinhaltet:
- Elektrotechnik in Theorie und Praxis (drei Wochen)
- Kernqualifikation (vier Wochen)
- Fachqualifikation (vier Wochen)
- Laborkurs (eine Woche)
- Stoffzusammenfassung (eine Woche)
und damit in konzentrierter Form die wesentlichen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Abschlussprüfung, die der einer geregelten Umschulung oder Ausbildung entspricht.
Voraussetzung für die Zulassung:
Folgende Mindestzeiten an einschlägiger Berufspraxis in der Ver- und Entsorgung müssen bis zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung mit Berücksichtigung der Lehrgangszeiten erfüllt sein:
- mit Berufsausbildung: 4,5 Jahre Ausbildungsdauer z.B. 3 Jahre, dann 1,5 Jahre Berufserfahrung
- ohne Berufsausbildung: 4,5 Jahre Berufserfahrung
Die für die Prüfungszulassung erforderliche Berufspraxis ist jeweils bei der zuständigen Stelle zu erfragen.
Inhalte:
Der Kurs bietet in konzentrierter Form die prüfungsrelevanten Inhalte der Facharbeiterabschlussprüfung an. Eine parallele, eigenständige Vorbereitung ist Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Vorbereitungskurs.
Prüfungen:
Die Prüfungen werden vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hildesheim abgenommen und führen bei Bestehen zum staatlich anerkannten Facharbeiterabschluss "Fachkraft für Abwassertechnik“.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 6.940,00 €.
Zwischen Puppen und Treckern: Geschlechtersensibel durch den Kita-Alltag
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem Thema der geschlechtersensiblen Pädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander. Neben theoretischen Impulsen werden Sie durch praktische Übungen und Diskussionen die Möglichkeit bekommen, Ideen und konkrete Maßnahmen für Ihren Kita-Alltag zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Förderung von Chancengleichheit, sondern auch um die Unterstützung der Kinder in ihrer individuellen Identitätsfindung.
Wir beschäftigen uns u.a. mit folgenden Fragen:
- Was bedeutet es, die Geschlechterperspektive in die pädagogische Arbeit einzubeziehen?
- Welche gesellschaftlichen Erwartungen werden an Geschlechter gestellt und wie wirken diese auf das Verhalten und die Entwicklung von Kindern?
- Wie können wir Kindern ermöglichen, sich jenseits von traditionellen Rollenerwartungen zu entfalten?
Klick dich schlau 2.0
Dieser Kurs ist für alle Kinder geeignet, die schon einen eigenen Computer, ein Tablet oder Smartphone haben und Tipps und Tricks bei der Textverarbeitung und Bildbearbeitung suchen. Gemeinsam wollen wir rauskriegen, wie das Internet und ein Computerprogramm funktionieren und was man damit machen kann. Ihr lernt zu programmieren und könnt damit eine Homepage, ein einfaches Spiel oder einen Trickfilm herstellen!
In dieser Woche lernt ihr auch als erfahrene "User" sicher noch eine Menge dazu. Gerne könnt ihr eigene Ideen mitbringen, die wir mit euch umsetzen!
Hinweis: die Teilnehmenden müssen über eine eigene E-Mail-Adresse verfügen und Nachrichten abrufen können.
Veranstalter: KVHS Aurich-Norden
Mo. - Fr., 20. - 24.07.2026, 09:00 - 13:00 Uhr (verlässliche Betreuung ab 08:00 Uhr möglich)
Verbundausbildung Umwelttechnologe*in
Eine bewährte Kooperation im Zuge der Ausbildung zur/zum Umwelttechnologe/in ist die sog. Verbundausbildung. Sie bedeutet eine pauschale Anmeldung zu allen überbetrieblichen Kursen während der dreijährigen Ausbildung.
Diese Kooperation gibt es seit Beginn des Ausbildungsberufes Ver- und Entsorger im Jahr 1984. In dieser Zeit wurden mehr als 500 Auszubildende und Umschüler in den umwelttechnischen Berufen im Verbund erfolgreich ausgebildet.
Die Schulungsmodule der Verbundausbildung beinhalten alle notwendigen fachpraktischen (Labor und Werkstatt) als auch fachtheoretischen Kenntnisse (Elektrotechnik, Verfahrenstechnik), die für einen erfolgreichen Abschluss der Prüfungen erforderlich sind. Prüfungsvorbereitungskurse sind ebenfalls enthalten. In Verbindung mit dem Berufsschulunterricht und der Festigung der Stoffinhalte in den Ausbildungsbetrieben ist dies eine umfassende und sehr gute Ausbildungsform.
Mit dem Pauschalkostensatz von derzeit 2.500,00 € pro Lehrjahr sind alle überbetrieblichen Ausbildungslehrgänge (Labor- und Werkstattschulung), sowie zusätzliche Schulungsmodule zur Vertiefung der umfangreichen Ausbildungsinhalte in Prüfungsvorbereitungsblöcken inkl. aller Materialkosten abgedeckt. Genaueres zu den Inhalten der Schulungsblöcke entnehmen Sie bitte den Kurs-Konzepten.