Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (199)
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Präsentieren mit Wirkung
In diesem Kurs erlernen Sie den gezielten Einsatz verschiedener Präsentationsmedien und -techniken und erfahren, welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen. Sie erstellen eigene Präsentationen anhand vorgegebener Ziele und reflektieren anschließend deren Wirkung. Durch zahlreiche praktische Tipps zu Visualisierung, Körpersprache und Medieneinsatz entsteht eine praxisorientierte Toolbox für überzeugende Auftritte im Beruf, im Ehrenamt oder im Bildungsbereich.
Abenteuer Draußen
Dieses praxisnahe Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die Naturtage mit Kindern planen und durchführen möchten. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Ausflüge in Wald und Flur sinnvoll und sicher gestaltet werden können. Themen sind unter anderem die Planung eines Draußentages, passende Ausrüstung, rechtliche Grundlagen (z. B. Betretungsrechte, Schutzgebiete), Gefahren in der Natur, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie grundlegende Artenkenntnis zu Pflanzen und Tieren. Darüber hinaus erhalten Sie praxisorientierte Tipps für eine spielerische Wissensvermittlung: Naturerfahrungen, einfache Bestimmungshilfen und altersgerechte Methoden machen den Aufenthalt im Freien für Kinder spannend und lehrreich. Wichtig: Der Kurs findet draußen statt. Bitte bringen Sie wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, ein Sitzkissen (z. B. Isomattenabschnitt), Picknick und ausreichend Getränke mit. Achten Sie außerdem auf ausreichenden Sonnen- und Insektenschutz. Bei Sturm, Dauerregen oder Gewitter wird der Termin verschoben. Bitte informieren Sie uns bei der Anmeldung über Allergien oder gesundheitliche Einschränkungen.
Effiziente Büroprozesse: Abläufe verstehen und organisieren
In diesem praxisnahen Kurs lernen Sie, wie bürowirtschaftliche Prozesse professionell geplant, organisiert und reflektiert werden. Sie erwerben unter anderem Kompetenzen im Umgang mit Büromaterial, der Postbearbeitung sowie der Dokumentenverwaltung unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben. Ziel ist es, bürointerne Abläufe nicht nur effizient umzusetzen, sondern auch kritisch zu hinterfragen und gezielt zu verbessern.
Vorbereitende Buchführung kompakt
Lernen Sie, Belege richtig zu sammeln, zu sortieren und Geschäftsvorfälle korrekt zu kontieren. Dieser praxisnahe Kurs vermittelt Ihnen die Grundlagen der vorbereitenden Buchhaltung und zeigt, wie Sie Bankbewegungen nachvollziehbar dokumentieren. Sie entlasten Ihr Steuerbüro und gewinnen Sicherheit im Umgang mit Zahlen - ganz ohne Vorkenntnisse.
Kleine Entdecker, große Fragen: Sexualpädagogik in der Kita
In diesem Seminar setzen wir uns mit der Bedeutung und den Grundlagen der Sexualpädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander.
Sexualpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Förderung von Kindern. Sie hilft Kindern, ihren eigenen Körper zu entdecken, gesunde Grenzen zu setzen und ein respektvolles Verständnis für sich selbst und andere zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über Sexualität, sondern auch um die Förderung von Selbstbestimmung, Vertrauen und eine positive Körperwahrnehmung.
Im Seminar werden wir folgende Schwerpunkte behandeln:
- Was ist Sexualpädagogik und welche Bedeutung hat sie in der frühen Kindheit?
- Wie können wir Kinder altersgerecht und behutsam über Körper, Geschlecht und Beziehungen aufklären?
- Welche Rolle spielt die Vermittlung von Werten wie Respekt, Einvernehmlichkeit und Gleichberechtigung?
- Wie reagieren wir auf neugierige Kinderfragen und welche Kommunikationsstrategien sind hilfreich?
- Welche Materialien und Methoden eignen sich für die sexuelle Bildung in der Kita?
Darüber hinaus wird Ihnen Raum für den Austausch von Erfahrungen und praxisorientierte Übungen geboten, um das Gelernte direkt in den Kita-Alltag zu integrieren.
Vorbereitung auf die Nicht-Schüler-Prüfung:
Aufgrund des hohen Fachkräftemangels in der Pflege hat die Regierung einen Erlass herausgegeben, nach dem die Pflegehilfskräfte unter bestimmten Voraussetzungen das Examen zur/m Staatlich anerkannten Pflegeassistentin*in ablegen können.
Zulassungsvoraussetzungen sind:
- Hauptschulabschluss
- eine mindestens 3 jährige Berufserfahrung (in Vollzeit) mit zu pflegenden Menschen (in Teilzeit entsprechend länger)
In Kooperation mit der BBS Aurich bietet die KVHS einen Lehrgang an, der auf die sogenannte Nicht-Schüler-Prüfung vorbereitet. Hierbei handelt es sich um einen berufsbegleitenden Vorbereitungskurs von 200 Unterrichtseinheiten. Das Examen wird von der BBS Aurich abgenommen und besteht aus einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. Die praktische Prüfung wird in der jeweiligen Pflegeeinrichtung des Prüflings stattfinden.
Dieser Vorbereitungskurs richtet sich an Pflegehilfskräfte, die schon über eine Qualifizierung im Bereich Pflege verfügen z. B. Assistent*in in der Pflege, die das Examen zur Pflegefachkraft nicht bestanden haben oder über ein fundiertes Wissen im Bereich Krankenbeobachtung, Prophylaxen und Geriatrische Krankheitsbilder verfügen.
Zu der Kursgebühr in Höhe von 1.699,00 € fallen weitere 250,00 € Prüfungsgebühren an.
Ansprechpartnerin: Frau Petra Hoffmann, 04941/9580279
Säuglingspflege und -ernährung
Säuglingspflege ist weit mehr als Versorgung. Sie ist der Schlüssel zum Aufbau einer sicheren Bindung durch Hautkontakt, Feinfühligkeit und direkter Interaktion. Die Pflege in den ersten Lebensmonaten ist eine intensive Beziehungsarbeit, die das Fundament für die gesamte emotionale Entwicklung des Kindes bildet.
Über die fünf Sinne und den Kontakt wird die Wahrnehmung des Kindes angeregt und die sensorischen und motorischen Fähigkeiten des Kindes gefördert. Hierfür braucht es Zeit.
Inhalte:
- Informationen und praktische Tipps für die Pflege und das Wohlergehen eines Neugeborenen wie Waschen, Baden und Nägel schneiden
- Achtsames und ergonomisches Handling
- Besonderheiten bei Neugeborenen
- Es werden verschiedene Faktoren, wie Nähe, Berührung und feinfühlige Kommunikation, für ein erfolgreiches Bonding besprochen um eine gesunde Eltern-Kind Beziehung von Anfang an zu fördern
- Ernährung im ersten Lebensjahr
- Schlaf und Sicherheit
- Beruhigung, Schnuller und Co
Zum Ende werden individuelle Fragen der Teilnehmenden beantwortet.
Waldzeit- Wahrnehmen, bewegen, entspannen
In dieser Fortbildung geht es darum, Waldwissen ganzheitlich zu erleben: mit Elementen aus dem Kinderyoga und der Achtsamkeitsschulung. Wir sind mal starr wie eine Eiche und und im nächsten Moment schwingen wir wie die Äste der Birke. So erkunden wir den Naturraum, lernen ihn kennen und sorgen gleichzeitig für Förderung von Wahrnehmung und Entspannung.
New Work und New Leadership - Führungstools für Praxisanleitende
Praxisanleitung ist immer auch ein Stück Führungsarbeit. Auch, wenn Praxisanleitende nicht disziplinarisch vorgesetzt sind, ähnelt ihre Arbeit an vielen Stellen denen der Leitungskräfte und nutzt ähnliche und tlw. auch neue Ansätzen und Methoden. Zum Beispiel die Bereiche Pre- und Onboarding, Feedback und Coaching, Haltung und Sinn sowie eine gelingene Kooperation mit GenZ (New Work) sind hier relevant. Das Seminar bietet die Möglichkeit zur Standortbestimmung sowie Erweiterung der eigenen Haltungen und Arbeitsweisen.
Hochsensibilität im pädagogischen Alltag verstehen und begleiten
Hochsensible Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch eine besonders differenzierte Wahrnehmung und ein intensives emotionales Erleben aus. Sie verfügen häufig über eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, ein hohes Maß an Empathie sowie ein starkes Interesse an künstlerischen, musikalischen oder naturbezogenen Themen. Gleichzeitig stellen hohe sensorische Empfindlichkeiten, z. B. gegenüber Geräuschen, Gerüchen oder Berührungen, sowie eine erhöhte Reizverarbeitung pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Neue oder unübersichtliche Situationen können bei diesen jungen Menschen zu Rückzug oder emotionaler Überforderung führen. In dieser Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen über Hochsensibilität im Kindes- und Jugendalter. Sie lernen, wie Sie hochsensible Kinder und Jugendliche gezielt unterstützen, ihre Ressourcen erkennen und stärken sowie ihre Bedürfnisse achtsam in die pädagogische Arbeit integrieren können. Schwerpunkte der Fortbildung: - Merkmale und Abgrenzung von Hochsensibilität im Vergleich zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen - Pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit hochsensiblen Kindern und Jugendlichen - Förderung von Selbstregulation und Resilienz - Gestaltung unterstützender Rahmenbedingungen Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre pädagogische Handlungskompetenz zu erweitern und hochsensible junge Menschen in ihrer Entwicklung feinfühlig und wirksam zu begleiten.
Digitale Konferenz für Kindertagesstätten-Leitungen im Landkreis Aurich
Im Wissen um die Bedeutung von Netzwerkarbeit laden wir Leitungskräfte von Kindertagesstätten zum kollegialen Austausch ein. Dieses Treffen soll die Möglichkeit geben, über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Veränderungen im Bemühen um Qualität in Kindertagesstätten zu diskutieren und Anregungen und Hilfe zu finden. Auch das Amt für Jugend und Soziales beteiligt sich an der Konferenz, sodass unbürokratisch und miteinander über Chancen und Ideen beraten werden kann.
PS: Laden Sie gerne auch Ihre Trägervertreter*innen zu dieser Konferenz ein! Sie sind uns herzlich willkommen.
Die Teilnahme an unseren Onlineangeboten ist von überall aus möglich. Sie brauchen zur Kursteilnahme einen PC, Laptop oder Tablet, ein Mikrophon und eine Videokamera. Eine Teilnahme über das Smartphone ist ebenfalls möglich, auch wenn wir das nicht empfehlen. Bei der Anmeldung ist die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich. Spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie alle weiteren Informationen zur Software, eine Anleitung zur Nutzung und die Zugangsdaten für die Teilnahme.
Gefühle erleben, verstehen und begleiten
Sind kleine Kinder immer fröhlich, Jugendliche grundsätzlich schlecht gelaunt und Erwachsene in jeder Situation angemessen? So einfach ist es zum Glück nicht. Wir alle erleben täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Gefühle, Kinder und Jugendliche in Kita und Schule ebenso. Oft wird jedoch vergessen, mit starken Emotionen angemessen umzugehen. In dieser Fortbildung wird gezeigt, wie Kinder und Jugendliche lernen können, ihre Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und auszudrücken. Auch Erwachsene erhalten Anregungen, die eigene Gefühlswelt bewusster wahrzunehmen und sensibel auf andere zu reagieren. Gemeinsam wird erarbeitet, wann Wut, Freude oder Albernheit ihren Platz haben dürfen und wie Emotionen im pädagogischen Alltag erkannt und benannt werden können - bei sich selbst wie bei anderen. Die Teilnehmenden erlernen in diesem Kurs Grundlagen eines bewussten und konstruktiven Umgangs mit Gefühlen und erweitern ihre Handlungskompetenz im pädagogischen Alltag.
Internet für Anfangende
Der Kurs vermittelt Ihnen langsam und Schritt für Schritt die wichtigsten Kenntnisse und Anwendungen rund um das Internet. Sie erhalten Hilfen für die Suche, den Umgang mit E-Mail-Programmen, Firewall etc. An diesem Wochenende erfahren Sie, was das Internet zu bieten hat, inkl. praxisnaher Tipps und Beispiele für das sichere Surfen im WWW. Bitte mitbringen: einen USB-Stick für die Kursunterlagen
Gebärden unterstützte Kommunikation
In diesem Seminar bekommen Sie Hilfestellung wenn
> Kinder den Einstieg in die Lautsprache noch nicht schaffen.
> die deutsche Sprache (noch) nicht beherrscht wird.
> kognitive und emotionale Beeinträchtigungen vorliegen.
> Motivation zum Kommunizieren angeregt werden soll.
> Sprechfreude unterstützt werden soll.
Dazu können wir heute aus einer Vielfalt von Methoden wählen, um den Einstieg in die Lautsprache so früh als möglich fördern.
Ziel der Fortbildung:
Die Teilnehmer/Innen lernen die Methode der ´Gebärden unterstützten Kommunikation / GUK und Alternativen kennen.
Sie erhalten Einblick in die Methode ´Koch´sche Lautbilder.
Sie werden über die Grundbegriffe des ´Lautgebärdens´ informiert.
Sie lernen Abgrenzung von Gebärden `Unterstützung` zu `Gebärdensprache`.
Sie erhalten Information zu Sprachbegleitung durch Gestik und Mimik.
Die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Einstiegs in gelingende Kommunikation werden dargestellt, analysiert und ausprobiert.
Sie werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen im Kitaalltag durchleuchtet.
Die Fortbildung richtet sich an Erzieher*Innen in Kindertagesstätten mit Integrationsgruppen.
Theorie und Praxis werden verbunden.
Einführung in die unterstützte Kommunikation (UK)
Mit anderen Personen in Kontakt treten, Nähe und Erlebnisse austausche, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Kommunikation bedeutet sich „mitteilen“, „teilnehmen lassen“ und ist ein wesentliches Instrument von Teilhabe und Selbstbestimmung. Dieses Seminar eignet sich besonders für Personen, die pädagogisch, therapeutisch oder pflegerisch mit Menschen mit UK Bedarf arbeiten. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die theoretischen Grundlagen für die unterstützte Kommunikation, praktische Übungen und praxisnahe alltagstaugliche Impulse. Gemeinsam erproben wir unterschiedliche Hilfsmittel, Gebärden, technische Geräte, Bildkarten und grafische Symbole, die die Kommunikation erleichtern, oder erst möglich machen.
Wie Sie lernen, auch mal nein zu sagen und sich abzugrenzen
Endlich eigene Grenzen setzen – Mehr Energie im Alltag
Sagen Sie oft Ja, obwohl Sie eigentlich Nein meinen? Fällt es Ihnen schwer, Ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, weil Sie viel für andere tun?
In diesem Workshop lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen, zu verstehen welche Muster hinter Ihrem Verhalten stecken und schließlich praktische Strategien, um im Alltag Energie zu bewahren, klare Grenzen zu setzen und bewusst Nein zu sagen. Praxisnah, alltagstauglich und direkt umsetzbar – für mehr Selbstbestimmung und Energie.
Systemische*r Familienberater*in
Die Fortbildung zum/zur „Systemischen Familienberater*in“ legt Gewicht auf die Reflexion eigener Familienthemen und das praktische Einüben der systemischen Beraterhaltung. Die Teilnehmenden lernen an konkreten eigenen Anliegen und Fällen aus ihrer beruflichen Praxis und verbinden so kraftvoll und praktisch Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und Einüben der Methodenkompetenz.
Konsequente Ressourcenorientierung, Übungsauswertungen, achtsame Körperarbeit, kurze Theorie-Inputs und schriftliche Anleitungen sorgen für eine wertschätzende, kreative und lebendige Lernatmosphäre.
Ziele:
• sich selbst und die Beratungsfunktion als Teil eines bzw. mehrerer Systeme erfahren und dazu das eigene Handeln kritisch reflektieren
• eigene Bindungen und erlernte (Familien-)Muster identifizieren und – soweit möglich – auflösen, um präsent klar und einfühlsam mit sich und anderen umgehen zu können
• Erweiterung der Handlungskompetenzen, insbesondere bzgl. Anwendung systemischen Fragens und bewährter (Kurz-)Interventionen
Inhalte:
• Einführung in systemische Modelle und Sichtweisen
• Familientypologien
• Modelle und Regeln in Familiensystemen
• Familiendynamiken, Familienstrukturen
• Ressourcenorientierung in der Beratung
• Skulpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett
• Rituale zur klaren Generationenabgrenzung
• systemisches Fragen, Minimax-Interventionen
• Grundlagen des zirkulären Fragens
• Umgang mit Konflikten in Familien
• Gewalt und Sucht in Familien
• Kriseninterventionen und Methoden der Deeskalation
• weitere hilfreiche Interventionsstrategien
• Reflexion der eigenen (Berater-) Rolle
• gegenseitige Supervision
Methoden:
• kurzen Lehrvorträgen folgen Diskussionen in Kleingruppen bzw. im Plenum
• Visualisierung an Flip-Chart und Pinnwänden
• Erarbeitung der Praxisteile und Übungen in Kleingruppen mit anschließendem Erfahrungsaustausch und Plenumsauswertung
• vertieftes Üben der Beratungsansätze in selbst organisierten Kleingruppen zwischen den Seminaren
• praktische Erprobung der erlernten Methoden in der beruflichen Praxis, Supervision
• Unterstützung des Lernens durch Übungsblätter, mit Erläuterungen und Hintergrundinformationen
• Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden und eigenen Erfahrungen mit Familie
In den ersten Seminartagen steht die Selbsterfahrung im Vordergrund. Dann verlagert sich das Lernen zunehmend auf Interventionen für das eigene Praxisfeld.
Sprachraum- der Wald steckt voller Wörter" - alltagsintegrierte Sprachförderung in der Natur
Diese Fortbildung ist eine Einladung zu einem methodischen Spaziergang, auf dem spielerisch Impulse für die Praxis erarbeitet werden. Wir nutzen den Wald als natürlichen Lern- und Erlebnisraum, um die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern. Dabei integrieren wir spielerische Aktivitäten und Gespräche während der Erkundung des Waldes, beim Sammeln von Materialien oder beim freien Spiel.
Wir schaffen bewusst Gelegenheiten für Sprachanlässe, indem wir offene Fragen stellen, Geschichten erzählen, Lieder singen oder Naturphänomene benennen.
Die Natur selbst ist für uns ein großer „Entwicklungshelfer“. Die Kinder gehen mit Neugier durch den Wald, wollen entdecken und erkunden. Gemeinsam mit den Kindern lernen wir Flora und Fauna kennen und fördern so nebenbei die Sprachschatzerweiterung.
Verfahrenstechnik - Fachrichtung Wasserversorgung (3. Lehrjahr)
Der Kurs in der Fachrichtung Wasserversorgung vermittelt umfassendes Wissen über die Gewinnung, Aufbereitung, Verteilung und Überwachung von Trink- und Brauchwasser.
Die wesentlichen Inhalte sind:
- Grundlagen der Wasserversorgung: Wasserkreislauf, gesetzliche Vorgaben, nachhaltige Ressourcennutzung.
- Wassergewinnung: Techniken zur Wasserförderung aus Grund- und Oberflächenquellen.
- Wasseraufbereitung: Physikalische, chemische und biologische Verfahren sowie moderne Technologien.
- Wasserverteilung: Rohrnetz, Speichersysteme und Überwachung der Leitungen.
- Technische Mathematik und Wasserchemie.
- Prozesssteuerung: Automatisierung, Sensorik und digitale Leitsysteme.
- Betrieb und Wartung von Anlagen sowie Betriebsstörungen.
Der Kurs kombiniert die verfahrenstechnische Theorie mit den praktischen Anwendungen im Betrieb, um Fachkenntnisse für die Abschlussprüfung zu vermitteln.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
Nachschulung und Auffrischung der Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Inhalt und Lernziel:
Alle Mitarbeiter*innen von Kläranlagen und Wasserwerken, die mit Ihrem Facharbeiterbrief oder einer Fortbildung das Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ erhalten haben, können mit diesem zweitägigen Lehrgang ihre Kenntnisse in der Elektrotechnik auffrischen. Wiederholung der sicherheitsrelevanten Vorschriften und Vermittlung von Neuerungen soll ebenso Inhalt sein, wie der Austausch über Praxisprobleme in der Gruppe und deren Klärung.
Eine solche Auffrischung soll in der Regel in einem dreijährigen Rhythmus nach der Erstprüfung erfolgen.
Voraussetzung:
Fachkraft für Abwassertechnik oder Wasserversorgungstechnik
oder Betriebspersonal mit Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
Themenübersicht:
- Auffrischung der Grundkenntnisse
- Neuerungen im Vorschriftenwesen und der VDE
- Stromlaufpläne
- Messübungen und Geräteprüfung in Theorie und Praxis
- Praktische Fallbeispiele
Zielgruppe:
Für Betriebspersonal, das bereits die „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten absolviert hat.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 460,00 €.