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Auf den Spuren der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Aurich
Stadtrundgang zu den Zeugnissen jüdischen Lebens

1930 lebten etwa 400 Mitbürger*innen jüdischen Glaubens in Aurich. In der Folgezeit wurden über 300 durch Naziterror in den Vernichtungslagern ermordet. Von den Überlebenden ist niemand zurückgekehrt.

Spuren des früheren jüdischen Lebens in Aurich sind noch vorhanden:

- Standort der ehemaligen jüdischen Synagoge mit Gedenkstelen

- Jüdische Volksschule

- Denkmäler

- Jüdischer Friedhof

- Gedenkwand im Kino Aurich

- Ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser

Der Rundgang zu diesen Stätten ist eingebunden in einen Abriss der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Ostfriesland mit dem Schwerpunkt Aurich. Hinzu treten detaillierte Erläuterungen zur Entwicklung in der NS-Zeit bis zum April 1940, als gemeldet wurde: "Aurich ist judenfrei!".