TOD - TRAUER - LEBEN
Der Tod lässt uns stets nach dem Sinn in allem suchen. Er ist der größte Befreier, dabei verursacht er uns tiefe und zeitweise langanhaltende, seelische Schmerzen.
Wir werden die Vorstellung aufgeben müsse, dass der Tod eine Katastrophe oder was Widerwärtiges sei, dass man ihn besiegen oder auch nur verdrängen könne.
Selten lassen wir uns von Todesnachrichten zu der Erkenntnis leiten, dass alle Dinge unbeständig sind, dass sie Wandlungen durchlaufen, die wir nicht kontrollieren können. Das was wir die Welt nennen, besteht aus diesen Prozessen. Es gibt keine Möglichkeit diese Prozesse zu umgehen. Die Konfrontation mit dem Tod bewirkt in uns eine tiefgreifende Einstimmung auf das Leben, vom dem wir glauben, dass wir es beim Verlöschen des Körpers verlieren werden.
Wir misstrauen jenem inneren Gefühl der Endlosigkeit und der Grenzenlosigkeit.
In einer auf materiellen Gewinn gegründeten Gesellschaft, die in der Identifikation mit dem Körper lebt, die die Gesundheit so überaus hoch einschätzt und den Tod so ungemein fürchtet, ist es oft schwer zu verstehen, dass der Tod etwas Natürliches und für den Fortbestand der inneren und äußeren Lebensprozesse sogar unabdingbar sind. Doch selten nehmen wir Notiz von jenem Leid in unserem Herzen, das jemand einmal „ein unergründliches Weinen, ein Trauern um alles, was wir zurückgelassen haben“ genannt hat. Dieses Weinen, ein Trauern um den Verlust des geliebten Menschen oder Tieres, Schmerz, Ohnmacht dem Tod gegenüber und Hilflosigkeit nehmen einen großen Raum ein. Oft stehen wir da und wissen nicht, wie wir mit diesem Trauern umgehen können.
Die Teilnehmenden
- setzen sich mit einem Trauerfall auseinander
- forschen nach, was die Trauer mit ihnen macht
- näheren sich an den Kreislauf des (ewigen) Lebens an
- üben loslassen mit Hilfe von Ritualen und Atemübungen
Bitte mitbringen: ein Tuch, Bild der/des Verstorbenen.
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41,00 €Gebühr:In den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: 26BN221001
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Start:Fr. 25.09.2026
17:00 UhrEnde:Fr. 25.09.2026
20:00 Uhr - Abmeldeschluss: Fr., 11.09.2026
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Dozierende*r:Anne-Marie Wanke
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Veranstaltungsort:
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Kontakt: