Berufliche Bildung
Beruf und Arbeit sind von herausragender Bedeutung für die Existenzsicherung des*der Einzelnen, die Entwicklung der persönlichen Identität sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die berufliche Weiterbildung zentraler Bestandteil des Volkshochschulangebotes.
Das Spektrum der beruflichen Weiterbildung reicht von der Vermittlung von Basisqualifikationen, Softskills bis zu Qualifizierungslehrgängen. Ebenfalls stark vertreten sind Fachlehrgänge für das berufliche Weiterkommen oder eine Rückkehr in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen sowie zur Optimierung von Kompetenzen. Angebote zu Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Selbstmarketing und Kreativitätstrainings sowie zu Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Diversität stärken zudem berufliche und persönliche Kompetenzen.
Gerne konzipieren wir Ihnen als Betrieb oder Einrichtung maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Ihre Beschäftigten. Melden Sie sich gerne bei uns.
Kurse (194)
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Vorbereitung auf die Externenprüfung zur "Fachkraft für Abwassertechnik"
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Mit diesem Vorbereitungskurs wird Interessierten im Rahmen des § 45 des Berufsbildungsgesetzes die Möglichkeit gegeben, als Externe die Facharbeiterprüfung „Fachkraft Abwassertechnik“ abzulegen.
Der 13-wöchige Kurs beinhaltet:
- Elektrotechnik in Theorie und Praxis (drei Wochen)
- Kernqualifikation (vier Wochen)
- Fachqualifikation (vier Wochen)
- Laborkurs (eine Woche)
- Stoffzusammenfassung (eine Woche)
und damit in konzentrierter Form die wesentlichen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Abschlussprüfung, die der einer geregelten Umschulung oder Ausbildung entspricht.
Voraussetzung für die Zulassung:
Folgende Mindestzeiten an einschlägiger Berufspraxis in der Ver- und Entsorgung müssen bis zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung mit Berücksichtigung der Lehrgangszeiten erfüllt sein:
- mit Berufsausbildung: 4,5 Jahre Ausbildungsdauer z.B. 3 Jahre, dann 1,5 Jahre Berufserfahrung
- ohne Berufsausbildung: 4,5 Jahre Berufserfahrung
Die für die Prüfungszulassung erforderliche Berufspraxis ist jeweils bei der zuständigen Stelle zu erfragen.
Inhalte:
Der Kurs bietet in konzentrierter Form die prüfungsrelevanten Inhalte der Facharbeiterabschlussprüfung an. Eine parallele, eigenständige Vorbereitung ist Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Vorbereitungskurs.
Prüfungen:
Die Prüfungen werden vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hildesheim abgenommen und führen bei Bestehen zum staatlich anerkannten Facharbeiterabschluss "Fachkraft für Abwassertechnik“.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 6.940,00 €.
Palliative Care Aufbaumodul
Dieses Aufbaumodul richtet sich an Pflegefachpersonen und umfasst 120 Unterrichtseinheiten, aufgeteilt in drei Blockwochen. Zugangsvoraussetzung ist die Absolvierung des Basismoduls. Inhalte: - Vertiefung der Inhalte aus Modul 1 - Lebensbilanz, Lebensidentität - Sterbebegleitung - Patientenverfügung, Vorsorgeplanung und Betreuungsverfügung - Abschied nehmen und Trauer - Veränderung des Körperbildes - Interkulturalität im Umgang mit den Themen Sterben und Tod - Kurzkommunikation, Grenzen der Kommunikation und Wahrheit am Krankenbett - Umsetzungsformen ethischen Denkens - Palliativmedizin, Schmerzmedizin - Berufliches Selbstverständnis und Kompetenzentwicklung - Wahrnehmen und Berühren - Aromapflege Der Palliative Care Kurs für Pflegende entspricht dem Curriculum Palliative Care von M. Kern, M. Müller und K. Aurnhammer und der dort empfohlenen Stundenaufteilung. Nachdem Sie beide Module absolviert haben, erhalten Sie Ihr Zertifikat gemäß dem Kursangebot mit 160 Unterrichtseinheiten für Pflegende.
Grund- und Zusatzqualifizierung Praxismentoring
Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in der bundesweiten Diskussion über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer beruflichen Ausbildung genannt.
Durch die Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor*innen in Kitas einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Qualität der Arbeit in Kitas.
Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen und richtet sich mit einem Umfang von 48 Unterrichtseinheiten an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.
Inhalte:
1. Identität als Praxismentorin/ Praxismentor entwickeln
2. Praktische Ausbildung planen und begleiten
3. Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen
4. Auszubildende beraten
5. Mit Auszubildenden reflektieren
Die 24 UStd. umfassende Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings.
Deeskalierende Gesprächsführung im Schulalltag
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, Konflikte im Schulalltag professionell, empathisch und deeskalierend zu begleiten. Vermittelt werden Grundlagen der Konfliktdynamik, verbale und nonverbale Deeskalationstechniken, Strategien zur Selbstregulation sowie Präventionsansätze zur frühzeitigen Konflikterkennung. Praxisnahe Rollenspiele und Fallbeispiele unterstützen dabei, Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu gewinnen und eine persönliche „Tool-Box“ für den Berufsalltag zu entwickeln.
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Eine zweijährige, berufsbegleitende, staatlich anerkannte Weiterbildung zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ gem. NGesFBG.
Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer leitenden Fachkraft einer Station oder eines Wohnbereichs sowie zur Wahrnehmung der Aufgaben einer „Verantwortlichen Pflegefachkraft" in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.
Die Weiterbildung umfasst mindestens 720 Unterrichtsstunden in den folgenden Weiterbildungseinheiten und findet im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (außerhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt.
Inhalte:
• Managementkompetenz
• Psychosoziale und kommunikative Kompetenz
• Pflegefachliche Kompetenz
• Personalführung
• Betriebswirtschaftliche Grundlagen
• Rechtsgrundlagen
• Gesundheits- und sozialpolitische Grundlagen
Zielgruppe:
Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen:
• Pflegefachfrau/-mann/-person
• Altenpfleger*in
• Gesundheits- und Krankenpfleger*in
• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
• Hebamme/Entbindungspfleger
• Heilerziehungspfleger*in
Eine zweijährige Berufserfahrung im Arbeitsfeld ist wünschenswert.
Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung "Beauftragte*r für Qualitätsmanagement" erworben werden.
Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie die Absolvierung einer schriftlichen und mündlichen Prüfung.
Mit dem Abschluss der Weiterbildung erlangen Sie die Hochschulzugangsberechtigung.
Die schriftliche Klausur ist geplant voraussichtlich für den 22.05.2028 und die mündliche Prüfung vom 20. - 22.06.2028.
Verantwortlich leitende Pflegefachkraft
Die berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert zur Verantwortlichen Pflegefachkraft gemäß § 71 SGB XI und orientiert sich an den Maßstäben sowie Grundsätzen der Qualitätssicherung in der ambulanten und stationären Pflege.
Die Weiterbildung befähigt zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Verantwortlichen Pflegefachkraft in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und umfasst mindestens 460 Unterrichtsstunden. Diese finden im Blockunterricht mit jeweils einer Woche pro Monat (außerhalb der Niedersächsischen Ferienzeit) statt.
Inhalte:
• Managementkompetenz
• Personalführung
• psychosoziale und kommunikative Kompetenz
• Aktualisierung der pflegefachlichen Kompetenz
• Rechtsgrundlagen
Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen und einer zweijährigen Berufstätigkeit in dem erlernten Ausbildungsberuf innerhalb der letzten 8 Jahre:
• Pflegefachfrau/-mann/-person
• Altenpfleger*in
• Gesundheits- und Krankenpfleger*in
• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
Die Abschlussprüfung beinhaltet das Erstellen einer Facharbeit sowie eine mündliche Prüfung.
Optional kann die Weiterbildungsbezeichnung Beauftragte*r für Qualitätsmanagement erworben werden.
Die mündliche Prüfung ist voraussichtlich am 16.11.2027.
FEM Beauftragte*r in der Pflege
Freiheitseinschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen vermeiden – aber wie? Diese Fortbildung schafft Ideen und Rechtssicherheit, um FEM in der Praxis zu erkennen, zu vermeiden und Alternativen zu implementieren. Als FEM-Beauftragte*r setzen Sie die aktuellen Empfehlungen und Leitlinien sowie die verbindlichen Gesetze zur Vermeidung von FEM innerhalb der Einrichtung um. Sie beraten, schulen, organisieren und optimieren ein FEM-Management, begleiten richterliche Genehmigungsverfahren und moderieren Fallbesprechungen zur Vermeidung von FEM. Als Ansprechpartner*in und Multiplikator*in sind Sie für alle an der Versorgung Beteiligten der*die pflegerische Fachexperte*in der Einrichtung. Seminarinhalte: - FEM – Ein Pflegeproblem oder ein Pflegephänomen? - Analyse der eigenen Praxis - Gründe für FEM in der Pflege - Gewalt in der Pflege – Eine Spirale aus 5 Blickrichtungen - Konfliktkompetenzen und Strukturanalysen - Grundsätzliche Rechtsgrundlagen - Spezielle Rechtsgrundlagen - FEM Maßnahmen und deren Rechtsgrundlagen - Das richterliche Genehmigungsverfahren - Die Rolle des FEM-Beauftragten - Grenzen und Gefahren von FEM - Pflegerische Interventionen und alternative Maßnahmen - Fallbesprechungen moderieren - Fallsituationen - Ethische Herausforderungen - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch Zielsetzung: Die Teilnehmenden erhalten im Rahmen dieser Fortbildung das aktuelle und notwendige fachliche Wissen für die Umsetzung der Rolle als FEM-Beauftragte*r in einer Gesundheits-einrichtung. Zielgruppe: Die Hauptzielgruppe sind Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen, die die Rolle der*des FEM-Beauftragte*n übernehmen sollen. Weitere Zielgruppen sind Leitungskräfte in der Pflege, Pflegefachkräfte sowie interessierte Pflegekräfte.
Alltagsbegleitung
Die Schulung mit 48 Unterrichtseinheiten (mind. 30 Zeitstunden) entspricht den Vorgaben zur Anerkennung von niedrigschwelligen Betreuungsleistungen nach §45 a SGB XI i. V. m. §2 der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach §45a SGB XI. Als Angebote zur Unterstützung im Alltag kommen insbesondere in Betracht: - Serviceangebote für haushaltsnahe Leistungen - Angebote zur Alltagsbegleitung - Familienentlastende Dienste - Angebote zur Pflegebegleitung - Angebote zur Alltagsbegleitung und Betreuungsangebote Inhalte: - Grundlagen von Krankheitsbildern und Formen körperlicher, geistiger und psychischer Behinderung - Grundlagen der Hygiene sowie des Infektions- und Gesundheitsschutzes - Kommunikation, Gesprächsführung und Verhalten im Umgang mit Pflegebedürftigen sowie pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Personen - Kriterien eingeschränkter Alltagskompetenz - Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Widerständen, Hinlauftendenzen oder herausforderndem Verhalten - Verhalten in Krisen- und Notfallsituationen - Methoden der Betreuung Pflegebedürftiger bei Einzelbetreuung und bei Betreuung in Gruppen - Beratungsangebote (insbesondere der Pflegekassen, der Pflegestützpunkte und der Selbsthilfekontaktstellen für Pflegebedürftige sowie pflegende Angehörige und vergleichbar nahestehenden Personen) - Rolle und Aufgabenprofil der Helfenden - Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Erteilung einer Vorsorgevollmacht und Einrichtung einer rechtlichen Betreuung - Inhalte und Grenzen der Begleitung und Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von Pflegebedürftigen Innerhalb der geplanten Qualifizierung wird an einem Tag von 08:15 - cirka 16:00 Uhr der Erste-Hilfe-Schein absolviert. Der Termin wird den Teilnehmenden rechtzeitig mitgeteilt werden. Zielgruppe dieser Qualifizierung sind sowohl Privat- als auch Firmenkunden.
PC-Sprechstunde
In dieser offenen PC-Sprechstunde bringen Sie Ihre eigenen Fragen und Probleme mit - gemeinsam finden wir Lösungen. Zusätzlich werden je nach Bedarf Grundlagen zu Windows, Internet und typischen Anwendungen verständlich erklärt. Dieser Kurs richtet sich an Einsteigende und Fortgeschrittene mit konkreten Fragen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bitte mitbringen: Laptop, Notebook oder Tablet
Canva von A bis Z
Canva bietet zahlreiche Möglichkeiten, professionelle Inhalte für Social Media und Marketing zu gestalten. In diesem Workshop lernen Sie nicht nur die wichtigsten Grundlagen des Programms kennen, sondern setzen auch KI-gestützte Funktionen ein, um Ihre Arbeitsabläufe zu erleichtern. Darüber hinaus entwickeln Sie einen strukturierten Social Media Plan, mit dem Sie Inhalte strategisch planen und effizient umsetzen können.
Farb-Typberatung
Lassen Sie Ihre Farben leuchten! Kennen Sie bereits Ihre persönlichen Farben? Wissen Sie, welcher Farbtyp Sie sind?
Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dies herauszufinden.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Farben und lassen Sie sich inspirieren.
Die Dozierende vermittelt mit viel Erfahrung und Leidenschaft, wie Farben das Auftreten positiv beeinflussen und das Selbstbewusstsein stärken können.
Einführung in die Farbtypberatung
Bestimmung des individuellen Farbtyps: Frühling, Sommer, Herbst oder Winter
Wirkung von Farben und ihre gezielte Anwendung zur Unterstützung der persönlichen Ausstrahlung
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Es wird empfohlen, zwei Kleidungsstücke in den Lieblingsfarben mitzubringen. Für eine unverfälschte Analyse sollte möglichst wenig Make-up getragen werden.
Der Kurs richtet sich an alle Interessierten – unabhängig von Alter, Konfektionsgröße oder Geschlecht. Im Mittelpunkt stehen das persönliche Wohlbefinden und die individuelle Farbwirkung.
Wundexperte ICW 2026
Die Absolvierung des Basisseminars der Initiatiave Chronische Wunden e.V. (ICW) befähigt zur fachgerechten Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden sowie zur Umsetzung präventiver und lokaltherapeutischer Maßnahmen.
Die richtige Hilfsmittelauswahl und deren korrekte Anwendung ist grundlegend für den Erfolg der Behandlung.
Die Lernziele und Lerninhalte sind im Kontext des nationalen Gesundheitssystems zu sehen.
Zielgruppen:
- Apotheker*innen/ Ärzte*innen (Humanmedizin)
- Heilpraktiker*in
- Heilerziehungspfleger*in
- Pflegefachkräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen, Altenpfleger*innen)
- Podologen
- Operationstechnische Assistent*in (OTA)
- Medizinische Fachangestellte (MFA)
Inhalte:
- Expertenstandard
- Haut/Hautpflege
- Wundarten und -heilung
- Wundbeurteilung und -dokumentation
- Recht
- Dekubitus/Prophylaxe
- Diabetisches Fußsyndrom/Prophylaxe
- Ulcus Cruris
- Wundversorgung und -verbände
- Schmerz
- Hygiene
- Edukation
Umfang:
Die Weiterbildung umfasst 64 Stunden Lehre plus 16 Stunden Hospitation zzgl. Leistungsnachweis (Klausur und Hausarbeit).
Laborkurs II - 2. Lehrjahr zur/zum Umwelttechnologen*in
Dieser Kurs erweitert das Verständnis für Chemie und Laboranalytik und bindet verfahrenstechnische Abläufe ein. Prozessorganisation und Analytik.
Theorie:
- Säuren. Laugen, Salze, Neutralisation
- pH–Wert (Definition und Berechnungen)
- Chemisches Rechnen
- Analysenparameter und ihre verfahrenstechnische Bedeutung für den Betrieb
- BSB5 (Methoden und Auswertung)
- TS/TR, GV/GR (Berechnungen)
- Sauerstoffmessung
- Wasserhärte (Ca2+, Mg2+, GH, CH, NCH)
- Stoffkreisläufe
- Theorietest
Praxis (je nach Fachrichtung):
- Sinnliche Beurteilung verschiedener Proben wie z.B. Geruch, Färbung, Trübung
- Volumetrische Bestimmungen ohne probenspezifische Störeinflüsse zu berücksichtigen
- Titerbestimmung einer Maßlösung
- Konzentrationsbestimmung unbekannter Säuren und Laugen
- Chloridtitration nach Mohr-Winkler
- Säure-/Basekapazität
- Kaliumpermanganatverbrauch
- Sauerstofftitration nach Mohr-Winkler
- Gravimetrische Bestimmungen (z.B. Fällung von Sulfat und Eisen)
- Qualitative Nachweise von Kationen und Anionen aus der Substanz und in Lösung mit anschließender Anwendung bei unbekannten Proben (Ammonium, Barium, Bromid, Carbonat, Chlorid, Eisen, Fluorid, Jodid, Kupfer, Mangan, Nitrat, Nitrit, Ortho und Gesamtphosphat, Sulfat, Sulfid, Sulfit)
- Einsatz von halbquantitativen Testmethoden (Teststäbchen, halbquantitative Testkästen)
- Entnehmen und Vorbereiten von Proben
- Probenahmearten wie Einzel–, Misch–, Durchschnitts– und kontinuierliche Proben
- Probenahmestellen
- Probenahmegeräte für manuelle und automatische Probenahme
- Probentransport
- Konservierungsmethoden
- Homogenisierung
- Membranfiltration
- Einführung in die Photometrie (Prinzip der Photometrie, verschiedene Gerätearten und Hersteller kennenlernen)
- Messen physikalischer und biologischer Größen an den fachrichtungsbezogenen Proben (Absetzbare Stoffe, Abfiltrierbare Stoffe, Schlammvolumen, –index, Trockenrückstand, Trockensubstanz, Gesamttrockenrückstand, Glührückstand, Glühverlust, TTC–Test, Methylenblautest, Schwefelwasserstoffprobe, BSB5 alle Bestimmungsmethoden mit Sensor–BSB)
- Mikroskopie
- Praxistest
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende aus Niedersachsen, bei denen die Bezuschussung durch das NLWKN berücksichtigt wurde. Informationen zum Kursentgelt für Teilnehmende aus anderen Bundesländern gibt es auf Anfrage.
Sie benötigen eine Unterkunft? Kontaktieren Sie uns gerne.
Information und Kontakt: Tel.: (04931) 1870-550, E-Mail: umwelttechnik@kvhs-norden.de
LANDART - Ästhetische Bildung im Naturraum
Im Wald begegnen uns vielfältige Formen und Farben. Die Schönheit der Natur darf uns anregen, selbst ins Gestalten zu kommen.
Hierbei wollen wir die uns zur Verfügung stehenden Materialien nutzen und kreative wie nachhaltige Kunstwerke schaffen. Ganz nebenbei werden Achtsamkeit und Wahrnehmung der Kinder gefördert, Konzentration und Motorik geschult.
Mit KI den Arbeitsalltag effizienter gestalten
Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Büroalltags: KI sortiert Informationen, erleichtert die Kommunikation und übernimmt lästige Routinetätigkeiten. In diesem Kurs lernen Sie, wie KI Ihre Arbeit smarter und effizienter macht, ganz ohne technisches Vorwissen. Am Ende erhalten Sie einen Nachweis, der Ihre KI-Kompetenz nach den Standards der EU-KI-Verordnung offiziell bestätigt.
Büchercafé - Gemeinsam lesen, austauschen, genießen
Lesen verbindet und macht in Gesellschaft noch mehr Freude!
Wir wollen gemeinsam in spannende Geschichten eintauchen, Gedanken austauschen und neue Leseinspirationen entdecken.
Zum Auftakt lesen wir das Buch „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ von Michiko Aoyama. Bitte das Buch vor dem ersten Termin lesen. Wir tauschen uns dann direkt im ersten Treffen darüber aus. Im Anschluss wählen wir gemeinsam die nächsten Bücher, sodass die Interessen aller Teilnehmenden in den Lesekreis einfließen können.
Die Treffen sind einmal monatlich. So bleibt genügend Zeit zum Lesen der neuen Bücher.
Präsentieren mit Wirkung
In diesem Kurs erlernen Sie den gezielten Einsatz verschiedener Präsentationsmedien und -techniken und erfahren, welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen. Sie erstellen eigene Präsentationen anhand vorgegebener Ziele und reflektieren anschließend deren Wirkung. Durch zahlreiche praktische Tipps zu Visualisierung, Körpersprache und Medieneinsatz entsteht eine praxisorientierte Toolbox für überzeugende Auftritte im Beruf, im Ehrenamt oder im Bildungsbereich.
Abenteuer Draußen
Dieses praxisnahe Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die Naturtage mit Kindern planen und durchführen möchten. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Ausflüge in Wald und Flur sinnvoll und sicher gestaltet werden können. Themen sind unter anderem die Planung eines Draußentages, passende Ausrüstung, rechtliche Grundlagen (z. B. Betretungsrechte, Schutzgebiete), Gefahren in der Natur, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie grundlegende Artenkenntnis zu Pflanzen und Tieren. Darüber hinaus erhalten Sie praxisorientierte Tipps für eine spielerische Wissensvermittlung: Naturerfahrungen, einfache Bestimmungshilfen und altersgerechte Methoden machen den Aufenthalt im Freien für Kinder spannend und lehrreich. Wichtig: Der Kurs findet draußen statt. Bitte bringen Sie wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, ein Sitzkissen (z. B. Isomattenabschnitt), Picknick und ausreichend Getränke mit. Achten Sie außerdem auf ausreichenden Sonnen- und Insektenschutz. Bei Sturm, Dauerregen oder Gewitter wird der Termin verschoben. Bitte informieren Sie uns bei der Anmeldung über Allergien oder gesundheitliche Einschränkungen.
Effiziente Büroprozesse: Abläufe verstehen und organisieren
In diesem praxisnahen Kurs lernen Sie, wie bürowirtschaftliche Prozesse professionell geplant, organisiert und reflektiert werden. Sie erwerben unter anderem Kompetenzen im Umgang mit Büromaterial, der Postbearbeitung sowie der Dokumentenverwaltung unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben. Ziel ist es, bürointerne Abläufe nicht nur effizient umzusetzen, sondern auch kritisch zu hinterfragen und gezielt zu verbessern.
Vorbereitende Buchführung kompakt
Lernen Sie, Belege richtig zu sammeln, zu sortieren und Geschäftsvorfälle korrekt zu kontieren. Dieser praxisnahe Kurs vermittelt Ihnen die Grundlagen der vorbereitenden Buchhaltung und zeigt, wie Sie Bankbewegungen nachvollziehbar dokumentieren. Sie entlasten Ihr Steuerbüro und gewinnen Sicherheit im Umgang mit Zahlen - ganz ohne Vorkenntnisse.