Methodik/Pädagogischer Alltag
Kurse (18)
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Gefühle erleben, verstehen und begleiten
Sind kleine Kinder immer fröhlich, Jugendliche grundsätzlich schlecht gelaunt und Erwachsene in jeder Situation angemessen? So einfach ist es zum Glück nicht. Wir alle erleben täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Gefühle, Kinder und Jugendliche in Kita und Schule ebenso. Oft wird jedoch vergessen, mit starken Emotionen angemessen umzugehen. In dieser Fortbildung wird gezeigt, wie Kinder und Jugendliche lernen können, ihre Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und auszudrücken. Auch Erwachsene erhalten Anregungen, die eigene Gefühlswelt bewusster wahrzunehmen und sensibel auf andere zu reagieren. Gemeinsam wird erarbeitet, wann Wut, Freude oder Albernheit ihren Platz haben dürfen und wie Emotionen im pädagogischen Alltag erkannt und benannt werden können - bei sich selbst wie bei anderen. Die Teilnehmenden erlernen in diesem Kurs Grundlagen eines bewussten und konstruktiven Umgangs mit Gefühlen und erweitern ihre Handlungskompetenz im pädagogischen Alltag.
Einführung in die unterstützte Kommunikation (UK)
Mit anderen Personen in Kontakt treten, Nähe und Erlebnisse austausche, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Kommunikation bedeutet sich „mitteilen“, „teilnehmen lassen“ und ist ein wesentliches Instrument von Teilhabe und Selbstbestimmung. Dieses Seminar eignet sich besonders für Personen, die pädagogisch, therapeutisch oder pflegerisch mit Menschen mit UK Bedarf arbeiten. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die theoretischen Grundlagen für die unterstützte Kommunikation, praktische Übungen und praxisnahe alltagstaugliche Impulse. Gemeinsam erproben wir unterschiedliche Hilfsmittel, Gebärden, technische Geräte, Bildkarten und grafische Symbole, die die Kommunikation erleichtern, oder erst möglich machen.
Sprachraum- der Wald steckt voller Wörter" - alltagsintegrierte Sprachförderung in der Natur
Diese Fortbildung ist eine Einladung zu einem methodischen Spaziergang, auf dem spielerisch Impulse für die Praxis erarbeitet werden. Wir nutzen den Wald als natürlichen Lern- und Erlebnisraum, um die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern. Dabei integrieren wir spielerische Aktivitäten und Gespräche während der Erkundung des Waldes, beim Sammeln von Materialien oder beim freien Spiel.
Wir schaffen bewusst Gelegenheiten für Sprachanlässe, indem wir offene Fragen stellen, Geschichten erzählen, Lieder singen oder Naturphänomene benennen.
Die Natur selbst ist für uns ein großer „Entwicklungshelfer“. Die Kinder gehen mit Neugier durch den Wald, wollen entdecken und erkunden. Gemeinsam mit den Kindern lernen wir Flora und Fauna kennen und fördern so nebenbei die Sprachschatzerweiterung.
Geschichten & Bilderbücher kreativ erzählen
Für die Phantasie und die Entwicklung von Kindern sind Geschichten und Bilderbücher sehr wertvoll. Um das Vorlesen von bereits bekannten Geschichten und Bilderbüchern auch in Zukunft interessant zu gestalten, lernen Sie in diesem Kurs verschiedene Methoden kennen - wie zum Beispiel den Geschichtenkoffer, Flanellgeschichten, Storycoins oder Dominogeschichten. Sie fertigen darüber hinaus eine eigene „Dosengeschichte“ an. Bitte mitbringen: Eine leere Pringlesdose
Gewalt verstehen und professionell handeln - Kontakt erleben, Sicherheit spüren
Die Fortbildung richtet sich an alle, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen stärken und ihr eigenes berufliches Handeln bewusst reflektieren und
weiterentwickeln wollen. Gerade in Situationen mit Konflikten, Grenzverletzungen oder Gewalt wird deutlich, wie anspruchsvoll diese Arbeit ist. In solchen Momenten geht es nicht nur darum, „richtig“ zu handeln, sondern in Verbindung zu bleiben, Orientierung zu geben und zugleich bei sich selbst zu bleiben. Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen und lädt dazu ein, die Dynamiken hinter herausfordernden Situationen besser zu verstehen. Grundlage sind unter anderem – angelehnt an die Phaemoberatung® – das Kontaktmodell und der Gewaltkreislauf, die Haltung „Ich bin okay – du bist okay“ sowie das Eisbergmodell. Diese Ansätze unterstützen dabei, hinter das sichtbare Verhalten zu schauen und die dahinterliegenden Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen. Neben fachlichen Impulsen bietet die Fortbildung Raum für persönlichen Austausch und Reflexion in einer vertrauensvollen Atmosphäre. Ziel ist es, die eigene professionelle Haltung zu stärken und mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen zu entwickeln.
Die Fortbildung umfasst zwei Termine à 6 UE im Abstand von zwei Wochen. So bleibt Zeit, erste Impulse im beruflichen Alltag auszuprobieren und die gemachten Erfahrungen im zweiten Termin gemeinsam zu reflektieren und zu vertiefen
Zwischen Puppen und Treckern: Geschlechtersensibel durch den Kita-Alltag
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem Thema der geschlechtersensiblen Pädagogik in der frühkindlichen Bildung auseinander. Neben theoretischen Impulsen werden Sie durch praktische Übungen und Diskussionen die Möglichkeit bekommen, Ideen und konkrete Maßnahmen für Ihren Kita-Alltag zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Förderung von Chancengleichheit, sondern auch um die Unterstützung der Kinder in ihrer individuellen Identitätsfindung.
Wir beschäftigen uns u.a. mit folgenden Fragen:
- Was bedeutet es, die Geschlechterperspektive in die pädagogische Arbeit einzubeziehen?
- Welche gesellschaftlichen Erwartungen werden an Geschlechter gestellt und wie wirken diese auf das Verhalten und die Entwicklung von Kindern?
- Wie können wir Kindern ermöglichen, sich jenseits von traditionellen Rollenerwartungen zu entfalten?
Religiöse Vielfalt in der Kita - Unterschiede achten, Gemeinsamkeiten stärken
„Wir feiern Weihnachten!“, „Wir feiern Mevlid Kandili!“ - unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Feste, unterschiedliche Bräuche, aber ein gemeinsamer Alltag in Kita oder Schule. Wie können Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte andere Kulturen kennenlernen, wenn oft schon die eigenen Traditionen nicht mehr bewusst sind? Wie kann ein wertschätzender Austausch über Glauben und Feste gelingen? Dieses Seminar lädt dazu ein, den Blick über den Tellerrand zu werfen und religiöse Vielfalt als Chance zu begreifen. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über verschiedene Religionen, insbesondere über das Christentum und den Islam. Dabei stehen nicht Unterschiede im Vordergrund, sondern das gegenseitige Verstehen und das Bewusstsein für Gemeinsamkeiten. Im Mittelpunkt steht der Austausch über praktische und kreative Möglichkeiten, religiöse Feste in der Kita kindgerecht und mit Offenheit und Respekt zu thematisieren, ohne zu bewerten. Die Teilnehmenden erweitern so ihr Wissen über religiöse Vielfalt und entwickeln Ideen, wie diese im pädagogischen Alltag achtsam und lebendig vermittelt werden kann.
Ringen und Raufen - Sinnvolles Kräftemessen in Kita- und Grundschulalltag
Wenn Kinder im Kita- und Grundschulalltag raufen, wird dieses sehr unterschiedlich wahrgenommen. Aber was steckt eigentlich dahinter? Warum raufen Kinder? Welche Rahmenbedingungen müssen wir schaffen, damit Ringen und Raufen zu einem „sinnvollen“ Kräftemessen werden? Diese und weitere Fragestellungen sowie die Selbsterfahrung für alle Teilnehmenden stehen im Vordergrund dieses Workshops. Kursinhalte sind u.a.: - Bewegungsfreude erleben - Teamspiele - Spiele mit leichtem Körperkontakt - Ringen und Raufen - Theoretische Grundlagen Dieser Workshop ist mit 5 Lerneinheiten anerkannt für das „Markenzeichen Bewegungskita“. Bitte mitbringen: Hallenschuhe, sporttaugliche Kleidung, Getränke, Verpflegung.
Medienkompetent von Anfang an - Medienbildung im Kita-Alltag leben und gestalten
Digitale Medien gehören längst zur Lebenswelt von Kindern. In diesem praxisorientierten Workshop reflektieren die Teilnehmenden das Mediennutzungsverhalten von Kindern im Kita-Alter und erhalten grundlegendes Wissen über Chancen und Risiken früher Mediennutzung. Gemeinsam wird erarbeitet, wie Medienbildung im pädagogischen Alltag verankert und Kinder altersgerecht im Umgang mit digitalen Medien begleitet werden können. Dabei werden praxisnahe Methoden und Materialien vorgestellt, von Bilderbuch-Apps über digitale Geschichten bis hin zum kreativen Einsatz von Tablets. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Familien: Wie kann über Mediennutzung ins Gespräch gekommen werden, welche Herausforderungen bestehen, und wie lassen sich Eltern in ihrer Medienerziehung unterstützen? Ziel ist es, erste Handlungskompetenzen im Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln und Sicherheit im pädagogischen Alltag zu gewinnen.
Innehalten - Selbstfürsorge - Konflikte lösen
Wie gehe ich mit Konflikten um?
Wie gehe ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen um?
Wie schaffe ich es, bei all dem Stress bei mir selbst zu bleiben?
In diesem Seminar geht es um lösungsorientierte Reflexionen und Übungen aus der systemischen Toolbox: Imaginationen, Selbstwahrnehmung, Inneres Team, Perspektivenwechsel, Muster und Musterunterbrechung, Zielentwicklung, Mediation, Aufstellungen, kreatives Gestalten u.a.m.
Willi Ennulat hat 30 Jahre als klinischer Suchttherapeut und Familientherapeut gearbeitet und ist nun in der Ausbildung systemischer Berater*innen tätig.
Handwerkliche Kompetenzen für die pädagogische Praxis - einfache Arbeiten mit Holz
Handwerkliche Tätigkeiten fördern Kreativität, Konzentration, Feinmotorik und Problemlösekompetenz und bieten zugleich einen wertvollen Ausgleich zum digitalen Alltag. In diesem Workshop erfahren pädagogische Fachkräfte, wie einfache Holzarbeiten sinnvoll in die Arbeit mit Kindern integriert werden können. Im theoretischen Teil geht es um die Bedeutung von Handwerk für die kindliche Entwicklung, die Planung altersgerechter Projekte, Materialkunde und Sicherheit sowie die Rolle der anleitenden Person. Im praktischen Teil werden Grundtechniken der Holzbearbeitung vermittelt – vom Schnitzen bis zur Herstellung kleiner Werkstücke wie Pfeile oder Holzfiguren. Zusätzlich gibt es Tipps zur Umsetzung mit Kindergruppen. Der Workshop richtet sich an Erziehende und pädagogische Fachkräfte, die praxisnahe, kreative Methoden für ihre Arbeit suchen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Bedürfnisorientierte Pädagogik - Kinder verstehen durch Perspektivwechsel
Kinder drücken ihre Bedürfnisse oft durch lautes, widersprüchliches oder zurückgezogenes Verhalten aus. Solche Situationen können pädagogische Fachkräfte im Alltag herausfordern. Doch was steckt hinter diesem Verhalten und wie kann angemessen darauf reagiert werden?
Die bedürfnisorientierte Pädagogik lädt dazu ein, kindliches Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern Bedürfnisse wahrzunehmen und feinfühlig zu begleiten. In dieser Tagesfortbildung setzen sich pädagogische Fachkräfte mit dem Perspektivenwechsel als Grundlage bedürfnisorientierter Pädagogik auseinander und reflektieren dabei auch die eigene pädagogische Haltung. Fachliche Impulse zu Grundbedürfnissen, Co-Regulation und Grenzen werden mit praxisnahen Beispielen und konkreten Handlungsmöglichkeiten verbunden. Ziel ist es, Kinder klar, wertschätzend und beziehungsorientiert im Alltag zu begleiten.
Erlebnispädagogik: Hintergründe - Ziele - Projekte
Erlebnispädagogik ist ein wertvoller Baustein in der Entwicklung von Kindern. Ziel ist es nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern Neugier zu wecken und eigene Entdeckungen zu ermöglichen. In diesem Kurs lernen Sie die Hintergründe und die Entstehung der Erlebnispädagogik kennen. Sie erfahren, wie Kinder durch kreative Angebote in ihrer Entwicklung unterstützt werden können, indem sie ihre Fähigkeiten ausprobieren, entdecken und weiterentwickeln. Gemeinsam werden konkrete Projekte geplant, die Sie anschließend in Ihren eigenen Gruppen umsetzen können.
Spielstarke KiTa! Das Kulturgut Gesellschaftsspiel pädagogisch wertvoll einsetzen
Kennen Sie die verschiedenen Spielmechaniken?
Deckt Ihre Spielesammlung alle Förderschwerpunkte ab?
Ist sie aktuell und sind die Spiele vollständig?
Tipps und Tricks zum Lernen und verstehen von Spielanleitungen.
Wie vermittle ich die Regeln und kann ich sie individuell anpassen?
Kriterien für zukünftige Spielauswahl?
Elternarbeit: Wie vermittle ich Eltern, wie wichtig das Medium Kulturgut Gesellschaftsspiel ist? Was leistet das Medium Gesellschaftsspiel anders als das Freispiel?
Neben diesen spannenden Inhalten werden wir in dieser Weiterbildung natürlich auch viele eigene praktische Erfahrungen sammeln und spielen!
Ich freue mich darauf, Sie mit meiner Begeisterung für das Medium Gesellschaftsspiel anstecken zu dürfen.
„Mitreden, Mitgestalten, Mitentscheiden: Partizipation im Hilfeprozess“
Partizipation ist mehr als ein formaler Schritt im Hilfeplanprozess – sie ist eine Haltung. Dieses Seminar zeigt, wie Fachkräfte Klient*innen aktiv einbeziehen, Ziele gemeinsam entwickeln und Motivation fördern können.
Mit vielen Methoden, Visualisierungen und Fallbeispielen wird Partizipation praktisch erlebbar.
Inhalte:
- Partizipation als Haltung
- Aktivierungsmethoden
- Hilfeplanprozesse transparent gestalten
- Zielentwicklung
- Umgang mit fehlender Motivation
Konstruktive Gesprächsführung
Dieser Kurs stellt Übungen und Anregungen für eine konstruktive Gesprächsführung in den Mittelpunkt. Dabei werden nicht nur kommunikative Methoden vermittelt, sondern auch die eigene Haltung im pädagogischen und betreuenden Kontext reflektiert und weiterentwickelt. Das Angebot verbindet Elemente aus den Bereichen Lösungsorientierte Vorgehensweisen, Transaktionsanalyse und Gewaltfreie Kommunikation.
Kinderlieder auf der Ukulele begleiten - Ein musikalischer Crashkurs
Das Singen in Kitas fällt leichter und bereitet zudem mehr Freude, wenn es instrumental begleitet wird. Die Ukulele bietet dazu die besten Voraussetzungen. Ukulele spielen kann jeder Mensch lernen - und zwar einfacher als Gitarre oder ein anderes Begleitinstrument.
In diesem Kurs werden Grundkenntnisse des Akkordspiels vermittelt. Gearbeitet wird mit einem Notenbuch, in dem eine Vielzahl traditioneller, im Kindergarten häufig gesungener Lieder für Ukulele enthalten sind. Die meisten lassen sich mit einem oder zwei Akkorden begleiten. Daneben gibt es auch neuere Lieder von den Kinderliedermacher*innen von "Kindermusik.de", auch diese sind leicht zu erlernen, sodass Teilnehmende am Ende des Tages ca. 20 Lieder spielen können.
Außer kurzen Fingernägeln an der linken Hand braucht es keine Voraussetzungen oder Vorkenntnisse.
Entwicklungsförderung mit Musik - Lieder und Spiele für die Kleinen und Allerkleinsten (2 - 5 Jahre)
Eigene musikalische Aktivität wie Singen, Tanzen und das Spielen von Instrumenten fördert nachweislich Sprache, Motorik, Wahrnehmung und Kommunikation. In diesem praxisorientierten Kurs lernen Sie einfache Fingerspiele und Klanggestenlieder, Bewegungs- und Wahrnehmungsspiele sowie rhythmische Sprechspiele und Geräuschegeschichten kennen. Außerdem wird erarbeitet, wie Lieder mit einfachen Instrumenten begleitet und ritualisierend in den Alltag eingebunden werden können. Die Liedauswahl umfasst überwiegend neue, aber auch traditionelle Lieder und Spiele. Eigene Ideen und Erfahrungen der Teilnehmenden sind willkommen. Neben kurzen theoretischen Impulsen und Austauschmöglichkeiten steht vor allem das gemeinsame Ausprobieren und Entwickeln von Umsetzungsmöglichkeiten im Vordergrund.