Sommerakademie
Kurse (7)
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Aquarell und Gouache
Sommerliches Tageslicht, Abendstimmung, mystische Innenraumlichter und dramatische Kontraste...
In diesem Kurs beschäftigen wir uns intensiv mit der Darstellung von Licht und Schatten im Aquarell. Um die Leuchtkraft und Transparenz des Aquarells herauszuarbeiten werden verschiedene Techniken vorgestellt. Zudem kombinieren wir die Aquarellmalerei mit der Gouachemalerei, die als Ergänzung thematisch eingesetzt werden kann. Tonale Skizzen dienen zur Planung und erleichtern das Umsetzen des Themas in Farbe. Mischen der Farben und Abstufungen, Farbkontraste und das Malen mit verschiedenen reduzierten Farbpaletten bilden weitere Schwerpunkte des Kurses. Aufbauend auf diesen Grundlagen können eigene Bildthemen umgesetzt und weiter experimentiert werden.
Es kann abstrakt und/oder naturalistisch gearbeitet werden.
Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich für das Thema Aquarell und für Aquarell und die Kombination mit Gouache-Farbe interessieren und diese Farben bewusster und freier einsetzen wollen.
Acrylmalerei
In diesem Kurs sollen die Grundlagen vermittelt werden, die für eine gute Malerei wichtig sind. Hier wollen wir uns nicht nur den theoretischen Fragen über Bildaufbau und Komposition widmen, sondern auch rein technischen Dingen. Konkret werden wir unsere eigenen Malgründe grundieren, die Technik des Bildaufbaus untersuchen und lernen, welchen Einfluss der Untergrund auf die Malerei hat. Holz, Papier, Acryl, Leinwand, Metall, die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Wahl des Untergrundes und des Formates, die Struktur und Beschaffenheit des Materials, sind für den Ausdruck eines Bildes relevant. Der Einsatz von Farben und die Kenntnis über das Farbenmischen gehören auch in diesen Kurs. Hierzu bietet die Dozentin Übungen an. Ansonsten soll die Entstehung einer Malerei als wachsender Prozess verstanden werden, immer wieder werden die Sehgewohnheiten herausgefordert und verändert. Die Hauptsache ist die Freude am Ausprobieren und die Offenheit, spielerisch die Dinge zu betrachten, gerne mit Musik!
Die Dozentin unterstützt Sie individuell auf dem eigenen Weg.
Radierung
Griechische Säulengänge, Gebäude von Antoni Gaudi und Bauhaus, Tankstellen, Bauernhöfe in Ostfriesland, Hochhäuser in Manhattan, New York oder ein Sommerhaus an der Meeresbucht in Norwegen. Welche Ausdrücke hat Architektur? Und wie kann man sich davon inspirieren lassen, um neue Perspektiven, Räumlichkeiten und Ornamentik in der Radierung zu bekommen?
Bei diesem Thema sind Formate der Kupferplatten, Leerraum, Licht und Schatten auch im Spiel. Es kann in schwarz/weiß oder Mehrfarbendruck mit zum Beispiel vier Platten gearbeitet werden. Es kann eine klassische Aquatintaätzung sein, aber auch eine Ätzung mit Weichgrund, wo Ornamentik und Abstraktion mitspielen.
In diesem Kurs werden die klassischen Radiertechniken wie Kaltnadel, Strichätzung, Weichgrund, Aquatinta, Aussprengverfahren, Hayter-Technik und experimentelle Techniken vermittelt. Weitere Inhalte sind Bildanalyse, Kompositionsübungen, Licht/Schatten und Dunkelheit, Struktur und Werkzeuge, schwarz/weiß und Farben, Farbenlehre und Farbkombinationen, das Papier und das Drucken.
Selbstverständlich kann im Kurs auch mit eigenen Ideen frei gearbeitet werden.
Urban Sketching
Wir streifen fünf Tage lang durch Norden und versuchen, uns die Stadt zeichnerisch zu erschließen. Es geht um Architektur, Perspektive, urbane Räume und Plätze, Menschen und natürlich um Licht und Landschaft. Von der schnellen, hingeworfenen Skizze mit Bleistift bis zum ausgearbeiteten Aquarell ist alles möglich.
Wie finde ich überhaupt ein Motiv? Wie bringe ich es aufs Papier?
In Einzelgesprächen und Gruppenbesprechungen geht der Dozent individuell auf alle Teilnehmenden ein.
Gefragt ist Mut zum Experiment, um eingefahrene Wege und konventionelle Sichtweisen zu hinterfragen und so eine persönliche Bildsprache zu finden.
Wir lassen uns auf komplexe Situationen ein, neugierig und offen, um scheinbar Bekanntes wieder einer genauen Beobachtung zu unterziehen und so über die Zeichnung hinter das Wesen der Dinge zu blicken.
Funktioniert auch ohne Strom und WLAN.
Collage – der zweite Blick
Es ist die Vielseitigkeit und die Kombination des Materials,
worauf wir den Fokus unserer Aufmerksamkeit bei der Collage legen. Das gesammelte Material wird ausgewertet und sortiert, neue Zusammenhänge werden hergestellt. Über das Material und die Kombinationsmöglichkeiten verdichten sich die Ideen, z.B.: der Strich findet die Linie; ein Fehldruck (Druckerfahrungen aus der Werkstatt) findet eine neue Bedeutung; der Faden findet den Stoff (eine Nähmaschine ist kein Hindernis); es kann auch appliziert werden; die gemalte Fläche trifft die Collagierte oder Gedruckte; die collagierte Fläche trifft den Raum (ein Relief entsteht). Sie sollten Ideen und Material mitbringen.
In einzelnen Gesprächen wird an den Umsetzungen gearbeitet und in Gruppendiskussionen über Arbeitszustände reflektiert. Vorerfahrung ist dabei hilfreich.
Der Dozent begleitet Sie auf der kreativen Reise.
Künstlerbücher: neue Sichten
Etwas mit einem frischen Blick wahrnehmen, ungewöhnliche Perspektiven wählen und Bücher ganz neu entdecken – so können wir in die Welt einfacher, aber raffinierter Künstlerbücher eintauchen. Wir experimentieren mit den vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten des Werkstoffs Papier. Egal in welcher Ausdrucksform Sie sonst arbeiten, verschiedenste Medien können im Künstlerbuch zusammenkommen: wie Zeichnung, Collage, Objektkunst, Textiles, Druck, Kalligrafie, Fotografie oder Malerei. Das Medium Künstlerbuch kann verschiedene Ausdrucksformen und unterschiedlichste (Fund-)Materialien zusammenbringen.
Denken Sie das Buch neu: Wir füllen nicht vorhandene Blankobücher, noch binden wir klassische Bücher, wie sie im Regal stehen. Unsere Bücher können ungewöhnliche Formen annehmen, aus nur einem gefalteten Blatt entstehen oder unterschiedliche Materialien verbinden. Die Dozentin zeigt grundlegende Heftungen und experimentelle Falt- und Bindeformen. Dazu gibt es kleine, einführende Übungen und Werkstattgespräche, die es Ihnen ermöglichen, Ihre eigenen Projekte zu bearbeiten.
Vorkenntnisse im Buchbinden sind nicht erforderlich, Neugierde ist erwünscht!
Holzbildhauerei
Eine Woche ist eine kurze Zeit, um eine Skulptur aus Holz zu erstellen. Deshalb müssen wir effizient arbeiten und inspiriert sein. Die Inspiration und die Lust, zu arbeiten müssen Sie selbst mitbringen. Die Effizienz und die richtige Technik wird von einem erfahrenen Bildhauer gelehrt.
Wir werden gemeinsam über die eigenen Erfahrungen mit der Bildhauerei und über Beispiele aus der Kunstgeschichte sprechen.
Bitte bringen Sie zum Kurs Fotos mit, die Sie inspirieren.
Wir werden uns für ein Motiv entscheiden und machen dann davon eine Studie aus Ton. Diese dient uns als Modell, das wir aus dem Holz schlagen. Wir werden nur Techniken ohne den Einsatz von Strom oder Benzin verwenden. Mithilfe unserer eigenen Kraft suchen wir in der lebendigen Materie das Bild und bringen dieses in den Raum.